Frage zur Anhänger-Zugöse: Ist es ein Einsatz oder Reparatur?

Calenberger-IHC

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Liebe Foristen,

ich habe bei enem Artikel in den Kleinanzeigen (Bild 12) folgendes gesehen:

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Wie zu sehen, handelt es sich wohl um einen eingesetzten Ring. Meine Frage wäre nun, ob diese Zugöse so ausgeliefert wurde oder ob es sich um einen Reparatursatz handelt, der eingesetzt wurde, um das Loch wieder in eine runde Form zu bekommen.

Wenn es sich um eine Reparatur handelt, wäre die Frage, wie bekommt man das Teil da rein und wie wird verhindert, dass es sich beim Anhängerbetrieb wieder rausbewegt?

Danke euch für die Antworten. 

Gruss Joerg
 
Das ist bei unserer Rundballenpresse und unseren Anhängern auch so ab Werk geliefert..
 
Danke für eure Antworten. Das hört sich ja schon mal sehr gut an.

Ich habe einen einen Bruns-Plattformanhänger aus 1960, da wurde dieses System noch nicht benutzt.

Ist es wohl möglich, diesen Einsatz auch bei meinem Anhänger einzusetzen? Bei mir ist eine Grau-Bremse (Graubremse GmbH) verbaut.

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Gruss Joerg
 
Das kann ich dir nicht sagen.

Ich weiß es gibt diese Spannhülsen in feiner Abstufung zum Einschlagen. Das habe ich bei der Presse schon gemacht. In wieweit dies auch bei anderen Zugösen geht weiß ich nicht. Bei der Presse war eine zylindrische Bohrung vorhanden in die sich die Buchse eingepasst hat.

Das Innenmaß der Buchse entspricht dann dem geforderten Bolzenmaß. Bei dir würde ja der Innendurchmesser kleiner werden und damit der normale Bolzen nicht mehr passen. Ob man die Zugöse aufreiben( Bohren kann,  kann ich dir nicht sagen. Das wird wohl auch dann ein Problem mit derartigen Arbeiten an einem Teil einer Zugvorrichtung.
 
Hallo Jörg,

habe die gleiche Deichsel/Bremse Kombination an meinem Bruno Hirth, die wurden auch gern genommen wenn von Pferde- auf Schlepperdeichsel umgebaut wurde. Mein Wagen ist BJ63, damals gab es diese "Wechselbüchsen" noch nicht. Die Frage ist für was bruachst du das? Macht doch nur Sinn wenn der Wagen hohe Traglasten und Fahrstrecken hat und damit auch mit entsprechend hohem Verschleiß zu rechnen ist. Mit unseren i.d.R. eher Hobby- bis Nebenerwerbstätigkeiten und der klassischen Rückfahrsperre ist erfahrungsgemäß eh schneller der Holm krumm als er wegen Verschleiß gewechselt werden muss ;)

Gruß, Alex
 
Das Problem bei meinem Anhänger wird irgendwann sein, dass er keinen TÜV mehr bekommen wird, wenn die Zugöse zu ausgerieben (oval) geworden ist. Daher hatte ich gedacht, dass man vielleicht als Präventivmaßnahme solch eine Buchse einsetzt, damit die Öse so original erhalten bleibt und man nur die Buchse tauscht, wenn sie verschlissen ist. Ich dachte das könnte so ähnlich funktionieren, wie bei unseren Achsschenkeln und den Buchsen.

Außerdem könnte man das bereits vorhandene Spiel mit dem Kupplungsbolzen reduzieren, so dass der Anhänger nicht immer so beim Bremsen in die Kupplung schlägt.

War aber nur so eine Idee.

Ob es funktionieren könnte, könnt ihr wahrscheinlich besser einschätzen als ich.

 

Gruss Joerg
 
Moin.

Ich bin nicht der Fan illegaler Veränderungen am Fahrzeug aber hier würde ich eine Ausnahme machen da es bei LKW Anhängern Gang und Gäbe ist mit den Buchsen. Ich kenne die allerdings nur als geschlossene Buchse. Die Zugöse muss entsprechend vorbereitet sein damit alles passt. Es gibt die Buchsen in 3 Größen.

Du könntest mit deinem Problem zu Mensing nach Nordstemmen fahren und die mal fragen.

Gruß Jürgen
 
Hallo Jürgen, das ist eine tolle Idee. An Mensing habe ich noch nicht gedacht. Da Mensing jetzt als große Böckmann-Vertretung auftritt, vergesse ich immer, dass sie ja jahrelang erfolgreich TraktorAnhänger produziert haben. 

Gruss Joerg
 
Hallo Joerg, 

Hat es der TÜV denn schon bemängelt? Wenn ich mir dein Bild anschaue dann sehe ich da kaum Verschleiß. Und ich denke bis du dann da Verschleiß hast dauert es ewig. Wenn du viel Spiel hast dann schau dir deine Anhängerkupplung und den Bolzen an. Da ist bestimmt eher Handlungsbedarf.

Gruß Uli 
 
Hallo Uli,

der TÜV hat es noch nicht bemängelt. Ich habe mir heute die Öse noch mal angesehen und da hast du recht. Es ist zwar ein geringer Verschleiß zu erkennen, aber noch nicht gravierend. 

Ich denke es ist tatsächlich eine Mischung aus Bolzen, Öse und Kupplung. Den Bolzen habe ich gleich mal getauscht, aber bei der Kupplung hat man ja kaum Möglichkeiten.

Was ich aber heute in dem Zug noch festgestellt habe, dass unser Wasserwagen einen ordentlichen Verschleiß hat. Da er als Einachser keine Auflaufbremse hat, ist es ordentlich am knallen, wenn die knapp 2 Tonnen beim Bremsen auflaufen. Da möchte ich gern mal etwas ändern. Aber ich vermute, dass man da wahrscheinlich eher eine neue Ringöse spendiert als so einen Einsatz einbringen zu lassen. Der Wasserwagen braucht aber auch keinen TÜV, weil er nur auf Privatgelände unterwegs ist.

Mal sehen, was ich da mal mache. Momentan eilt es ja eh nicht. Ich finde es halt aber immer interessant, welche Möglichkeiten man so hat und welche dann davon umsetzbar sind.

Gruss Joerg
 
Im Neuzustand hat der Bolzen 30mm und die Öse 33mm, das ist auch so gewollt damit sich beim Bergauf und ab fahren nichts zwickt. Solange die Öse nicht aussieht als würde sie bald auseinanderfallen, wird sie wohl auch nicht bemängelt werden.

Für spielfreie Verbindungen gibt es die K80

Gruß Thomas
 
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