Frage zur Hydraulik ob wohl das Thema schon oft durchdiskutiert wurde

Nocke

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20 November 2009
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Folgendes ich bin dabei an meinem d 324 einen Fl zu montieren. Ich weiß altes Thema, ich habe mir eine Regelhyd. besorgt da meiner vom Werk aus keine Hyd.-Anlage besaß. Diese Anlage funktioniert auch einwandfrei. Nun wollte ich das so machen wie es im Katalog von Fk Söhnchen beschrieben ist. Dort wurde die Druckleitung aufgetrennt und ein T-Stück eingesetzt mit dem dadurch neuen Anschluss geht man dann auf das neue Steuerventil.( im Web: fk.söhnchen.de Hydraulikventil und dann die PDF öffnen "weitere Details"). Bei dem Drucklosen Rücklauf in den Tank könnte ich doch den Blindstopfen unter dem Sitz nehmen der jedoch vorne über dem vorhandenen Steuergerät liegt.

Eine andere Möglichkeit wäre (so hab ich es mal in Nordhorn an einem d432 gesehen) die Druckleitung zum Steuergerät (Sg)für den Fl zu legen und mit der druckweiterleitung in das Sg der Regelhyd.zu gehen. Wobei zu erwähnen ist das in der Steuerleitung zum Fl ein Absperrhahn montiert wurde, dessen Funktion ich mir nicht erklären kann.

Ich hoffe mir kann jemand eine Antwort geben.

Gehöre nicht zu den Leuten zahle und sei fröhlich, weil‘s doch nicht funktioniert.
 
Hallo,

das mit dem T Stück geht nicht bei dem offenem Hydrauliksystem eines Schleppers der D-Serie.

Hier wird das Öl die ganze Zeit Drucklos durch das/die Steuergerät/e gepumpt. Es ist also kein Druck am T Stück vorhanden, den du nutzen könntest.

Du benötigst ein Steuergerät mit Druckweiterleitung, Tankrücklauf, Druckeingang von der Pumpe und einen Ausgang zum Frontlader.

Druckleitung auftrennen und das Steuergerät dazwischen setzen ( Druckeingang an Pumpe und Druckweiterleitung an weiter an das regelsteuergerät). Dann den Tankrücklauf an die Verschraubung rechts unter dem Sitz ( ich glaube M18X1,5) und dann noch den Druckausgang zum Frontlader.

Solche Absperrhähne werden oft in die Leitung gesetzt, wenn das Steuergerät auch noch z.B. zum Kippen eines Anhängers benutzt werden soll.

MfG Jürgen
 
Vorsicht beim Einbau von Absperrventilen in Druckleitungen. Wenn da etwas schief geht, ist ganz schnell mal ein Stirnrad hin und das gibt es ja bekanntlich nicht mehr über die Ladentheke. Besser mit Dreiwegeventilen arbeiten. Gruß "Linksdreher".
 
Supi damit ist mir doch schon bestens geholfen. Das mit den Absperrhähnen ist mir bekannt, deshalb will ich auch keine verbauen, wenn sie eh nicht gebraucht werden. Wie schnell vergisst man es einen auf oder zuzumachen oder bleibt mit irgendetwas unabsichtlich dran hängen und schließt ihn. Aber man hätte dann wieder einen Grund sich in die Werkstatt zu verkrümmeln;-). Ich werde das also jetzt. So machen das ich in mein neues Sg reingehe die Buchse bzw Blindstopfen zur Dwl (Druckweiterleitung)entnehme und von dem Abschluss weiter in das vorhandene weiter gehe. Das ist nachher auch wesentlich überschaubarer.

Ebenso greift man wieder mein minimalmaximal Prinzip. Minimaler Einsatz für den maximalen Erfolg.

Besten DANK an euch für eure schnelle Hilfe..
 
Nocke ,

es reicht nicht nur den Blindstopfen zu entfernen. Du brauchst dann auch eine Druckweiterleitungsbuchse sonst geht dein Hydraulikdruck gleich wieder in den Tank zurück.

Besorge dir ein Steuergerät wie ich gesagt habe.

Druckeingang Druckweiterleitungsausgang Tankleitung und Frontlader oder du musst die Druckweiterleitungsbuchse extra bestellen.

MfG Jürgen
 
1255xl_massiv:

996christian:Hallo,

was soll bei einem Absperrhahn passieren?

Gruß 
...gar nichts, solang dieser geöffnet ist ("in einer Druckleitung"!!!)

Gruß

WolfgangHallo,

in der Druckleitung vor den Steuergeräten hat sowas ja eigentlich auch nix zu suchen. Und nach dem Steuergerät führt ein geschlossener Absperrhahn dazu, dass die Pumpe gegen Überdruck arbeitet. Ist aber wohl für kurz Zeit nichts schlimmes.

Gruß
 
...du hast doch gefragt was da passieren soll und es ging da (lt. "Linksdreher" Kommentar) um eine so wie ich das lese "ungesicherte" Druckleitung vor einem Steuergerät etc. und da passiert bei offenem "Absperrventil" rein gar nix ;-)

Gruß

Wolfgang
 
Hallo an die Hydrauliker hier im Forum, ich wollte keinen neuen thread aufmachen und dieser hier geht schon in die Richtung meines Problems. Folgendes hab ich vor: von einem 4/3 Wegeventil ins nächste 4/3 Wegeventil, die beiden Ventile haben in Ruhestellung Durchgang von P nach T, kann ich jetzt von der Pumpe ins erste Ventil und dort vom T ins nächste Ventil P und dann vom T zurück in den Tank. Oder das das nicht besonders sinnvoll bezüglich den Strömungsverlusten?

Gruss Klaus
 
Guten Abend

je nach Ausführung sind die Steuerventile am Anschluss T mit max. 80 bar belastbar. Dieser Druck am 2. Ventil wird wohl kaum ausreichen und beeinflusst beim Benutzen die Senkfuntion des ersten Ventils (Staudruck). Obwohl diese Anordnung  von den Strömungsverlusten her unproblematisch wäre, ist das beim praktischen Einsatz unbrauchbar. Besorg dir fürs erste Ventil eines mit Druckweiterführung oder wenns schon vorhanden ist, könnte man evtl. nachrüsten. Foto von T Bohrung wäre dazu erforderlich.

Gruss aus der Schweiz

Christian
 
Hallo Christian, danke für die Antwort, aber so richtig kapiert habe ich es noch nicht. Was meinst du mit T ist mit maximal 80bar belastbar, wenn ein Steuerventil von P nach T in Ruhestellung Durchgang hat und der Arbeitsdruck bei 175 bar liegt, so fließt das Öl doch auch mit diesen 175 bar durch T.

Das eine 4/3 Wegeventil hat einen Anschluß N, der aber mit einem Stopfen verschlossen ist, beim hinein blasen auf P kam der Luftstrom auf T wieder heraus, also Frage ich mich wie soll dann die Druckweiterführung funktionieren?

Gruss Klaus
 
Hallo Klaus

wenn im Ventil Druck aufgebaut wird , dann von P nach Anschluss A oder B des betätigten Schiebers aber nicht nach Anschluss T. In T hast du nur den Staudruck der durch die Durchflussmenge, evtl. Strömungsschwankungen und Rücklauffilter entstehen.

zur Druckweiterführung

wenn du den Stopfen bei N entfernst und die Bohrung T verschliest und reinbläst, kommt die Luft bei N raus, das heisst T und N sind intern verbunden. die Aufgabe der Druckweiterführungshülse ist nun folgende: Sie trennt den Bypass Strom der Standartmässig von P an den Schiebern vorbei in den T Anschluss geleitet wird und wird dann zu einem Anschluss der bis zum eingestellten DBV Druckes belastet werden kann.

Gruss

Christian
 
Hallo Christian, so der erste Teil der Antwort: verstanden, da hab ich wohl einen Denkfehler gehabt. Zum zweiten Teil der Antwort: ich schraub den Verschlußstopfen von N nach T und muß noch eine Druckweiterführungspatrone ( Google ) kaufen, die ich dann In N einschraube und von dieser mit der Leitung zum Ventil 2 gehe. Habe ichs jetzt kapiert?

Gruss Klaus
 
Hallo.

Du musst an deinem Ventil 5 Leitungen anschließen.

P: Druckleitung von der Pumpe.

T: Rückleitung in den Tank. ( am besten ingendwo am Hydraulikblock. In die Ansaugleitung der Pumpe macht man nrmalerweise nicht.

N, T1, P1 oder wie auch immer der Anschluss bei dir heißt: Stopfen entfernen, Druckweiterleitungsbuchse einschrauben und dann mir der Hydraulikleitung verbinden, die weiter geht zum deinem nächsten Ventil an Anschluss P oder einen anderen Verbraucher.

A: Arbeitsleitung zu einem Doppeltwirkenden Zylinder Seite 1

B: Arbeitsleitung zu einem Doppeltwirkenden Zylinder Seite 2

Das was du vorhattest kann nicht funktionieren, da der Schlepper ein offenes Hydrauliksystem hat und wenn alle Ventile in Nullstellung sind lediglich ein geringer Umlaufdruck im System herrscht. Druck wird erst erzeugt wenn ein Ventil betätigt wird. Dann schaltet das Druckbegrenzungsventil zu und du hast den vollen Pumpendruck an jedem deiner Ventile anliegen.

Kleiner Tipp: Vervollständige dein Profil mal noch etwas. Dann wirst du erleben wieviel Hilfe du hier bekommst. Hier sind Leute die haben richtig was drauf.

Viele Grüße aus dem nordpfälzer Bergland,

Julian
 
Salü Klaus

du wirst ja bald zum Hydrauliker! Das mit dem Stopfen umschrauben habe ich dir nur gesagt, damit du es evtl. am Ventil ausprobieren kannst. Sobald du eine Weiterführungspatrone hast, schraubst du sie in N ein. Den T Anschluss darfst du nicht verschliessen, den musst du mit dem Tank und /oder dem T Anschluss des 2. Ventils verbinden, jedenfalls müssen die T Anschlüsse aller Ventile in den Tank geleitet werden.

Gruss

Christian
 
Hallo Christian, danke nochmals für die prompte Antwort, ok das mit dem T nicht verschliesen hab ich jetzt auch kapiert, soweit jetzt alles klar, bin schon am schauen nach der Druckweiterführungspatrone, muß noch am Ventil messen was für einen Einschraubdurchmesser ich benötige.

An Julian auch Dank für die ausführliche Anschlußbeschreibung. Was fehlt dir an meinem Profil, da haben andere Forumsmitglieder weniger bis gar nichts drin stehen.

Gruss Klaus
 
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