Fragen zur Zapfwelle und ihrer Geschwindigkeit

Calenberger-IHC

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30982 Pattensen
Liebe Foristen,

in der letzten Woche habe ich an meinem IHC 423 das erste mal von meinem Nachbarn einen Schlegelmulcher betrieben. Zusätzlich hat er noch einen Häcksler. Ich bin mit dem Mulcher in einem kleinen Gang mit hoher Drehzahl gefahren.

Auf beiden Geräten steht 540rpm. Nun meine Fragen:

1. Müssen oder können die Geräte mit dieser Umdrehungszahl betrieben werden?

2. Wie kann ich feststellen, wann meine Zapfwelle die Geschwindigkeit erreicht hat?

3. Wie macht ihr das im Betrieb? Wie findet ihr die richtige Traktorgeschwindigkeit/den richtigen Gang, damit der Traktor mit ordentlichem Tempo fährt und die Zapfwelle mit passender Geschwindigkeit dreht, z.b. beim Mulcherbetrieb.

Danke und Gruss

Joerg
 
Hallo

Ich mache das mehr oder weniger nach Gefühl und Arbeitsqalität des jeweiligen Anbaugerätes abhängig.

Die Drehzahl auf den Maschinen ist für mich nur ein Anhaltspunkt auf welche Drehzahl die Maschine ausgelegt ist.

Mein Spalter soll mit 540 Zapfwellenumdrehung gefahen werden ich mache aber die 1000 Stufe und gehe mit der Drezahl runter fahre da fast Standgas.

Mein Kuhn Mähwerk hatt die 1.000 Zapfwelle da brauchst mit der 540 nicht anfangen.

Gruß

Daniel
 
Hallo,

auf dem Traktormeter (falls er noch funktioniert) ist die Drehzahl markiert wo die 540U/min erreicht werden.

Gruss

Georg
 
Moin, wenn auf den Geräten 540 rpm drauf steht fahre ich die auch. Den passenden Gang dazu wählen, beim Heuen gibt es Richgeschwindigkeiten beim Mulchen und so muss der Trecker es noch gut schaffen und das Ergebnis sollte stimmen.

Bei meinem Traktormeter (423) ist keine Kennzeichnung, er war aber mal an der Motorbremse da meine ich hatten die gesagt 620 bei 2100 rpm. Danach kann man es ja entsprechend umrechnen.

VG

Markus 
 
Wenn 540 auf den Geräten steht dann vertragen die das auch. Viel hilft aber nicht immer viel. Es kommt immer auf die Maschine, Situation und vor allem Arbeitsergebnis an.

Bei Mähwerken und Mulchern ist die volle Drehzahl schon sinnvoll. Sonst stimmt das Arbeitsergebnis meist nicht. Mit dem Kreiselheuer fahre ich direkt nach dem mähen auch mit voller Zapfwellendrehzahl. Bei den nächsten Durchgängen zum Heu mit weniger Drehzahl. Dann soll ja nur aufgelockert und das Gras/Heu nicht zerbröselt werden.

Hochdruckpressen (Claas/Welger) laufen aus meiner Erfahrung auch mit 400-450 Umdrehungen besser als bei Vollgas. Beim schwaden genauso.

Beim Ladewagen (Silage) bei sehr feuchtem Ladegut mehr Drehzahl. Fast Heu, dann weniger Drehzahl, weil es einfach leichter läuft.

Beim Güllefass (Vakumpumpe) reicht auch weniger Drehzahl.

Weniger Drehzahl bei gutem Arbeitsergebnis sorgt auch für weniger Verschleiß und ein längeres Maschinenleben.

Nur so schnell fahren, dass das Arbeitsergebnis zufriedenstellend aussieht und die Maschine sich nicht verstopft oder gequält wird.

Gruß Ingo
 
Servus

Wie schon angesprochen kann man da keine feste Regel anwenden. Beim Mulchen bin ich mit dem 633 immer mit einer hohen Drehzahl gefahren und den Gang entsprechend gewählt. Arbeitsgräte wie Mulcher oder Mähwerk arbeiten nur bei einer hohen Drehzahl sauber.

Bei einem Schwader hängt das von dem ab ob trockenes Heu oder frisches Gras wie beim Silieren zu Schwaden ist.

m.f.G.IHC633A 
 
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