frontlader mit großem ?

IHC-624 S

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9 August 2006
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Hallo, ich bin ein ziemlicher Anfänger und noch nicht lange unter Euch. Aber ich habe festgestellt, dass ihr immer eine gute Antwort auf gestellte Fragen habt. Mein Mann und ich haben einen 624 mit einem Stoll-Frontlader gekauft (leider ohne Betriebsanleitung für den Frontlader). Mittlerweile auch recht gut restauriert, nur wissen wir nicht ob wir ein Gegengewicht für den Frontlader brauchen, wenn wir ihn für Waldarbeiten benutzen. Und wenn ja, wieviel kg müssen das ungefähr sein. Kann uns da vielleicht jemand helfen.

Vielen Dank

Birgit
 
Kontergewicht wäre empfehlenswert, auch wegen der besseren Bodenhaftung der Hinterräder wenn er kein Allrad hat.

Könnt ihr selber gießen aus Stahlbeton, 500 bis 1000kg wären nicht verkehrt.

Wir hatten damals ein selbst gegossenes Betongewicht mit 1000kg, das war beim Mist laden in der tiefen Mistgrube Pflicht am Trecker.

Grüße Tobias
 
hallo,

bei frontladerarbeiten ist ein gegengewicht empfehlenswert. ohne allrad würde ich auch so an die 800 kg gehen.

ich habe an unserm ca 400 kg dran,aber mit allrad.

gruß andreas
 
Gewicht auf jeden fall! Würd auch noch ein zugmaul mit hinein betonieren. Dann könnt ihr auch mal schnell an baum damit runterziehen, oder einen anhänger mitnehmen.
 
Hallo Birgit,

wenn ihr euern Roten zur Waldarbeit einsetzen wollt, warum dann nicht gleich eine Seilwinde dazu anschaffen. Hängt natürlich etwas von der Auslastung ab, aber man kann damit ja auch etwas Geld verdienen.

Ich arbeite mit meinem 624 auch mit der Winde, musste allerdings ein Frontgewicht bauen. Da eurer einen Frontlader hat würde das schon mal wegfallen.

Als Kontergewicht für den Frontlader hättet ihr die Winde hinten dran (Meine wiegt 450 KG).

Und ein Zugmaul haben die meißten Winden auch.

Gruß

Martin

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ich habe bei mir alte Radgewichte vom ZT 303 dran! einfach 9 st zusammen geschraubt und ackerschiene durch! optimal! sollen aber in die räder noch rein
 
Wenn das Gewicht dann etwas kompakter ausfallen soll dann fragt doch mal beim Schützenverein vor Ort nach Bleischrott. Der lässt sich dafür bestens verwenden und meistens gibts noch ein paar Bier dazu wenn man den Abholt.
 
Original-Beitrag von 946,1046,1246Fan:

Original-Beitrag von Tobias 323:

Man mit deiner Berechnerei hast dus aber auch !

Grüße Tobias

Na, ist aber doch ne vernünftige Antwort oder nicht?

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aber warum so umständlich, Beton gießen Eisen mit rein, feddich.

Grüße Tobias
 
Ich bin ja ein großer Freund von geistiger Betätigung, aber ich halte das dann doch für etwas übertrieben.

Aber die Formel ist nun wirklich nicht schwer, so dass Birgit vielleicht mal die Maße durch geben könnte, sodass wirrein formal ein Ergebniss hätten.

Aber wie es hier schon angeführt wurde. Stahlplatten zurechtschneiden, Stange durch, Löcher für die Splinte der Unterlenkern, evetuell noch Halterung für Oberlenker, drehbares Zugmaul für leichte Rangierarbeiten, Beton rein. Fertig. Übertreiben sollte mann es da auch nicht.

Ich halte 1000 Kg für zuviel im Heck. Der 633 hebt vorne BigPacks, Tiefmist, Heu und Strohballen, ohne jemals ein Heckgewicht gesehen zu haben und das bei 12er Reifen.

Wenn die Schlepper immer so schwer belastet werden, geht das an die Substanz. Da brich auch mal so ein Schlepper auseinander.

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Original-Beitrag von Quadgott:

Übertreiben sollte mann es da auch nicht.

Ich halte 1000 Kg für zuviel im Heck. Der 633 hebt vorne BigPacks, Tiefmist, Heu und Strohballen, ohne jemals ein Heckgewicht gesehen zu haben und das bei 12er Reifen.

Wenn die Schlepper immer so schwer belastet werden, geht das an die Substanz. Da brich auch mal so ein Schlepper auseinander.

Hallo,

ich gebe dem Quadgott recht! Unser Frontlader hebt 850 kg und kommt eigentlich ohne Ballastgewicht im Heck aus (wir sind in der norddeutschen Tiefebene ohne groß Gefälle/Steigung).

Faul wie ich nun mal bin, bin ich auch ohne Kontergewicht im Wald so unterwegs und komme ohne größere Probleme klar (4,5 m lange Stämme per Zange oder Band laden oder auch damit rangieren ging immer).

Beim Maiswalzen hatten wir damals immer die 2,5 m Cambridge-Walze (40er Ringe) als Ballast im Heck, damit man ohne Allrad rückwärts wieder auf den Haufen kam - und natürlich halt als Ballast.

Hier in der Region haben sich findige Schrauber 200 l-Ölfässer geschnappt, den Deckel raus- und in die Seiten zwei Löcher reingeschnitten.

Durch die Seitenlöcher kam dann eine Stange für die Unterlenker.

Zusätzlich haben sie dann noch nen stabiles Stahlband drumgelegt und da ein Kipperanhängemaul drangeschweißt. Dann wurde ein Oberlenkeranbaupunkt (auch mit Stahlband drumrum rangebraten und das Ding mit Beton gefüllt.

Als letztes kam dann noch ein E-Verlängerungskabel für Blinker, Licht usw. dran.

Zeichnung ist in der Schraubergalerie...

P.S.: Ob innen noch Armiereisen verbaut sind, weiß ich nicht.

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Die Beiträge sind wieder einmal TOP. Wenn ich einen schlechten Tag hab, baut mich das Lesen im Forum immer wieder auf: Mit recht viel Witz und Humor kommen viele Informationen + Tips rüber.

Mädels + Jungs, ihr seid Klasse.

wabo
 
Hallo,

also ich muß sagen ich bin begeistert. Vielen herzlichen Dank für Eure zahlreichen Antworten. Mich persönlich hat die Formel von 946,1046,1246Fan sehr beeindruckt. Ich werde mir die Zeit nehmen und sie ausrechnen. Mein Mann, welcher eher ein handwerklicher Mensch ist, hat sich für das betonierte Faß entschieden. Also nochmals vielen Dank für Eure Bemühungen, es macht wirklich Spaß hier im Forum Eure Beiträge nachzulesen. Ich habe dabei schon einige Stunden verbracht.

P.S. Obwohl ich eine Frau bin und eigentlich mit Traktoren weniger zutun habe.

Viele Grüße aus Aalen

Birgit
 
Danke Martin,

das hast du sehr schön gesagt. Einen kleinen Ausgleich zum Beruf, 4 Kinder und "nervenden" Ehemann mit drei Traktoren, brauche ich auch. Nun ja, das ist eben unter anderem das Internet.

Gruß Birgit
 
Gern geschehen!!

Was liegt bei 4 Kindern (ich hab auch zwei, gelegentlich nervende) und einem traktorverückten Ehemann näher als sich in einem Traktorforum zu vergnügen?

Spass beiseite: ich find´s klasse!! Hut ab!

Gruß

Martin
 
Hallo Leute

Die allermeisen Frontladerarbeiten mache ich ohne Kontergewicht, aber als ich aber den Erdaushub von der Kanalverlegung abfahren wollte kam ich nicht daren vorbei. Die Standsicherheit ist wenn es uneben ist mit angehobener Schwinge beim Laden vom Wagen einfach besser Heir stand ich ohne Kontergewicht mal kurz auf 3 Rädern. Da beim meinem Baaslader die Konsolen bis zur Hinterachse gehen ist die Belastung von Trakor ewas geringer.Ein Bild vom Kontergewicht ( ca 600 KG )habe ich in der Schraubergalerie eingestellt.

m.f.G.IHC633A
 
Danke Martin,

und schon kommt meine nächste Unwissenheit.

Kannst du mir den Unterschied erklären zwischen Kategorie I und II bei den Fanghaken am Unterlenker. Ich sollte welche besorgen (natürlich Internet)? Aber ich bin mir nicht sicher was ich jetzt brauche.

Kannst du mir helfen? Oder natürlich jeder andere, welcher sich angesprochen fühlt.

Vielen Dank

Birgit
 
Hallo Birgit

Kategorie 1 hat einen Durchmesser vo 200mm und Kategorie 2 hat 28 mm Durchmesser an den Unterlenkerbolzen der Anbaugeräte.

m.f.G IHC633A
 
Mensch Martin, ich bin überrascht, wie kommt man an so schnelle Antworten. Du meinst doch aber sich bei Kategorie II 2800 mm? Auf jeden Fall kann ich Morgen früh mit deiner guten Tat auftrumpfen, denn mein Mann wußte das auch nicht.

Gruß Birgit
 
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