Funken aus Zylinderkopf nach Motorüberholung

Ihr denkt viel zu kompliziert!

Nachdrehen des Motors über Lichtmaschine und Keilriemen.

Ventilspiel einstellen beim 3 Zylinder: wenn jeweils ein Ventil (egal ob Ein- oder Auslassventil) komplett geöffnet/gedrückt sind, kann man den Zylinder einstellen bei dem beide Ventile geschlossen sind. Das ist dann zu 95% genau Zünd OT.

Beispiel: bei Zylinder 2 und 3 ist jeweils ein Ventil komplett gedrückt, dann kann man die Ventile des 1. Zylinder einstellen. Danach weiterdrehen bis wieder bei 2 Zylindern jeweils ein Ventil komplett geöffnet ist.

Kopf nachziehen bei lauwarmen Motor weil sonst verbrennt man sich die Finger. Kipphebelwelle würde ich runtermachen. Ich habe jetzt nicht rausgelesen um welchen Motortyp es sich handelt aber normalerweise verzieht sich ein Kopf so schnell nicht wenn man 2 Schrauben die gegenüberliegen löst. Auf jeden Fall musst du deinen Drehmoment um ca. 20 Nm höher einstellen als das eigentliche Drehmoment. Stellst du deinen Drehmomentschlüssel genau auf den einzustellenden Wert "knackt" dieser schon bevor sich die Schraube bewegt hat weil das Losreißmoment höher ist als der eigentliche Drehmoment.
 
Motortyp kannst Du nicht rauslesen weil er nirgens steht. Ist aber D111.

Was ist ein Losreissmoment?

Ventile einstellen:

Dafür habe ich mir ja die OT’s ohne Kopf auf der Riemenscheibe markiert. Noch genauer geht es nicht. Kolben oben genau bündig dann Strick mit edding auf die scheibe wo die Spitze ist mit Ziffer dabei.

Man muss halt nur dran denken das man von Zylinder 1 auf 3 etwa 2/3 Umdrehungen macht. dann genau auf den Strich 3. Danach das ganze auf 2 und dann passt das perfekt.

Und  am Keilriemen kann man nicht drehen. Wie stramm soll ich den den Spannen um sozusagen ohne Übersetzung gegen 20 Bar Kompression zu drehen.

 
 
Man unterscheidet Haftreibung und Gleitreibung.

Beispiel: Schiebe einen Finger zügig unter 45° über eine glatte Fläche, der spürbare Widerstand = Gleitreibung.

Führt man die Bewegung langsam aus, ruckelt der Finger auf der Gleitfläche. Um den Finger aus dem Stand zu verschieben ist eine höhere Kraft als beim zügigen  Gleiten erforderlich.

So viel zum Losreissmoment.

Die Kompression läßt sich durchaus mit dem Keilriemen, bei permanentem unter Spannung halten, überwinden.



Gruß  Josef

 
Naja Gut, dann werd ich das morgen mal probiern mit dem Keilriemen. Wenn nicht gibt es ja immer noch die prima Lösung von Tobias.

Das mit den Ventilen kann man so machen. Ich habe meine jedoch ohne Kopf markiert das ist für mich genauer. Viele Wege führen ans Ziel.

Dafür finde ich so ein Forum gut. Weil halt viele Leute lesen und man sich gegenseitig Tipps geben kann.

Hat schon einer von euch gehört das man das Kühlsystem mit Spühlmaschinen Taps im Wasser reineigen kann?

Kann man als Kühlmittel Silikatfrei G12+ nehmen? Ist Lila und steht drauf für Guss und Alumotoren
 
Buchsen und Kolben samt O-Ringen habe ich doch neu gemacht. Das Wasser soll ja nur kurz drin bleiben vieleicht eine Stunde warm laufen lassen denke ich mal. Dann gut spülen und dann Frostschutz rein.

Das rosa ist das was in die neuen VW’s z.B. reinkommt. Ist vieleicht zu gut für den roten. Aber ich hab es noch grad hier stehen.
 
Das wäre super.

Wie sind eigentlich die Laufbuchsen oben gegen Kühlwasser abgedichtet?

Ich habe nämlich jetzt gesehen das beim 1.Zylinder da wo der Stehbolzen durch den Einlasskanal geht, etwas Wasser um den Stehbolzen herum ist. und minimal in den Kanal gelaufen ist. 

Ich muss sagen das bei mir, zusätzlich zu den üblichen Stegrissen bei diesem Motor, auch feine Risse von den Stehbolzenlöchern ausgehent zu den Laufbuchsen sind.

Diese habe ich im oberen Bereich gesäubert und mit Flüssigmetall repariert. Die Stehbolzen habe ich mit Loctite eingeklebt damit sich kein Wasser von unten hochdrückt.

Ich hoffe jetzt mal einfach das das Wasser von der Kopfdichtung kommt. Und das das nach dem Nachziehen gut ist.

 
 
Ja genau so waren die bei mir.

Und ich denke das sich da Wasser hochdrückt und dann am Bolzen vorbei nach oben.

Meine Kopfschrauben sind jetzt zweimal nachgezogen weil ich beim Warmlaufen leichten Wasserdampf aus der Kurbelgehäuseentlüften habe . Ich hoffe mal das sich da nur ein bissen Wasser an der Dichtung vorbei geschlichen hat und es jetzt dicht ist.

Aber Öldruck ist bei warmem Motor fast nichts höchstens 0,5 Bar

Werde wohl doch die Kurbelwelle machen müssen.
 
PS kann ich den Motor noch einige Stunden so laufen lassen ohne das nachher alles Schrott ist.

Ich habe eigentlich im Moment noch gar keinen Richtigen Platz und Zeit für den komplett rauszuholen.

Arbeiten muss der Traktor in der Zeit eigentlich nicht viel höchsten man ab und zu eine kleine Karre Holz holen von 1m³.

Wenn ich mal mit dem Haus ganz fertig bin will ich Ihn auch noch ein bisschen hübsch machen.
 
Hallo, toller Schlüssel. Ich habe mir heute einfach eine Nuss abgeschnitten. Funktioniert besser als ich gedacht habe. Man kommt an alle Schrauben dran. Für die Schrauben der Kipphebelwelle hatte ich eine Langnuss.

 

Woher kommen Wassertropfen im Öleinfüllstutzen bzw. Kurbelwellenentlüftung?

Öl ist sauber. Ablassschraube etwas gelöst und mal ein Schluck Öl entnommen kein Wasser drin.

Wenn der Motor warm ist kommt leichter Wasserdampf aus dem Entlüftungsrohr.

Kann es sein das das noch Wasser ist von vor der Reperatur? Der Motor war nicht komplett zerlegt daheißt Stirndeckel und Gehäuse von Einspritzpumpenrad waren/sind evtl. noch voll ÖL/Wasserschlamm der jetzt allmählich verdampft. Kann das sein?

Ich hoffe es ist so. Sonst habe ich keine Erklärung mehr. Kopfdichtung ist 2mal nachgezogen .
 
Hallo Chrisi,

wechsel das Öl nochmals, auch das Ölfilter.

Ich lass bei Ölwechsel die Motoren nach dem Ölablass bei ca. 1000 U 10 - 20 sec. laufen um die Ölpumpe und Leitungen leer zu pumpen. Dabei Ablassschraube wegen Ölspritzer eindrehen.

Wasser im Öl kondensiert am kalten Öleinfüllstutzen bzw. Deckel.

Sollte anschließend immer noch Wasser kondensieren, ist was undicht.

Prüf den Wasserstand, bei gleicher Motortemperatur, vor und nach dem Testlauf.

Gruß  Josef
 
da kann ich mich matthias nur anschliesen 20 sec bei 1000 umdrehungen is schon ne lange zeit  bei manchen pkw motoren muss sogar der ölfilter vorgefüllt werden das sie kein schaden nehmen ,ich würde es auf jedenfall sein lassen !!!!

mfg sebastian
 
5 Sekunden bei 2000 Umdrehungen ohne Öl und man hat einen kapitalen Lagerschaden mit gerissener Kurbelwelle, defektem Pleuel etc.

Ich würde den Motor nicht ohne Öl laufen lassen auch wenn es nur ein paar Sekunden sind. Nicht umsonst werden nach einer kompletten Motorüberholung die Ölkanäle mit Öl vorgefüllt...
 
Das mach ich seit 20 Jahren, ob PKW, Schlepper, Diesel, oder Benziner.

Ab und an fülle ich Diesel ein, um das Triebwerk und die Ölwanne zu spülen. Habe anschließend ein saubers Öl im Motor, welches nicht durch Altölreste verschmutzt ist.

Bisher hat sich kein Motor "beschwerd"

Gruß   Josef
 
Ich habe auch erst Diesel anstatt Öl eingefüllt um alles zu spühlen. Dann aber nur den Motor mit Anlasser gedreht ohne Strom auf den Glühkerzen.

Kann denn der Motor nicht sowieso Kondenswasser ziehen bei den kalten Temperaturen?

 

 
 
Wenn dein Öl nicht warm wird hast du Kondenzwasser im Öl. Abhilfe schafft nur den Motor ordentlich zu belasten, dann verdampft es! Kühlwassertemperatur ist nicht gleich Öltemperatur! Durch deine Warmlaufphasen ist zwar dein Wasser warm aber dein Öl nicht. Dieses Kondenzwasser setzt sich dann am Öleinfülldeckel, Ventildeckel etc.

Dieses Problem hat man ganz verstärkt im PKW-Bereich wenn nur Kurzstrecke gefahren wird.
 
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