Funktionsweise der Glühanlage

Hinterwaelder

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13 Oktober 2009
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78089 Unterkirnach
Bei meinem 320 sind zwei Wendelglühkerzen durchgebrannt.
Also habe ich mir den Schaltplan nochmal genau angeschaut.
Vom Anlaßschalter Kontakt 19 (Schaltstufe 1, vorglühen) gehts zum 1. Wiederstand, dann Brücke zum 2. Wiederstand und weiter zum Glühüberwacher und zu den Kerzen.
Kontakt 17 (Schaltstufe 2, anlassen) geht zur Brücke zwischen den beiden Wiederständen. Folglich wird beim Anlassen der 1. Wiederstand überbrückt.
Bei anderen Vorglühanlagen wird der Glühüberwacher vor die Wiederstände geschaltet und Kontakt 17 dann zwischen Überwacher und Wiederstände angeschloßen. Also wird bei diesem Schema beim Anlassen der Glühüberwacher überbrückt.
Original ist die erste Lösung die richtige. Ich würde aber auch mal die zweite testen ob dann die Kerzen länger halten. Ist natürlich ein teurer Spaß jedesmal neue Kerzen zu kaufen.
Warum werden überhaupt beim Vorglühen alle drei Bauteile benötigt, beim Anlassen aber einer überbrückt?
Wird der Stromfluß dadurch nicht höher und die Belastung der Kerzen auch?
Könnte man nicht Kontakt 19 und 17 brücken um den gleichen Widerstand zu haben wie beim Vorglühen?
Wer kennt sich damit gut aus? Wollte auch schon mal beim Bosch-Dienst nachfragen, aber da gibts nicht viel die sich damit noch auskennen, außer aus Büchern,hahaha.
Danke schon mal fürs nachdenken!!
 
Hallo,
beim zuschalten des Anlassers sackt die Spannung der Batterie je nach Zustand mehr oder weniger ab. Dadurch muss nur ein Vorwiderstand zum Einsatz kommen (Reihenschaltung bei Wendelkerzen). Die Wendelkerzen haben soweit ich weiß nur eine Nennspannung von 0,95 V .
 
Ok, das währe ein Grund.
Aber warum wird einmal ein Wiederstand überbrückt, ein anderes mal der Überwacher?
Sind die Wiederstände der beiden Bauteile etwa gleich groß? Dann wäre es ja egal was man überbrückt.
Die Spannung an den Kerzen kann ich vermutlich gegen Masse messen.
Müßte ja dann an der 1. knapp unter 3 V haben, an der 2. 2 V und an der 3. 1 V, richtig?
 
Ich würde mich an den Schaltplan halten, den du ja anscheinend hast.
Oder aber Du nimmst Stabglühkerzen, die ohne Vorwiderstände und Glühüberwacher betrieben werden.
Dafür werden Klemme 17 und 19 des Anlassschalters überbrückt und direkt (Parallel) mit den Kerzen verbunden (Masse bekommen die über das Einschraubgewinde).
Die Verbindung von der vorderen Kerze zur Wasserpumpe (Masse für die Reihenschaltung) entfällt dann auch.
Zum Vorglühen reichen dann ca. 10 Sekunden.
 
So,
hab am Wochenende die Kerzen getauscht und Wiederstände und Überwacher anderst verdrahtet.
Erfolg war der selbe, hat gestartet aber nur zwei mal. Zwei Kerzen durchgebrannt.
Werde jetzt auf Stabkerzen umrüsten, dann sollte es tun.
Schade das die Originalversion nicht klappt.
Laut Beschreibung sollte eine 70Ah Batterie drin sein, meine hat über 80. Sollte es daran liegen das sie zuviel Strom kriegen?
Naja jedenfalls Danke für die Tips!!
 
Nein, zuviel Strom kriegt Sie nicht, wenn du eine größere Batterie einbaust hast du eine größere Reserve beim Starten, wobei auch eine große Batterie
einmal leer ist.
Gruß Klaus
 
ES IST VOLLBRACHT!
Danke an oldi fan, die Stabglühkerzen funzen.
Sind zwar nur 9,5 V, aber bis jetzt kein Problem.
Hab heut schon das erste Holz im Wald gesägt mit ner Öhler-Wippsäge.
In meiner Galerie sind jetzt auch ein paar Bilder vom Schätzle.
Hab mittlerweile noch ne Kiste ans vordere Zugmaul angebaut für 2 Motorsägen Sprit, Öl usw.
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