Geräuche Hydraulikpumpe 633

Jogi633

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Hallo Forum, ich bitte mal um eure Hilfe.

An meinem 633 mit Calzoni-Lenkung ist eine Bosch Hydraulikpumpe (doppel) verbaut

Aus dem Bereich der Pumpe vorn kommt ein "tackern" bzw. "klackern".

Dieses Geräuch kommt drehzahlabhängig, ist im Leerlauf am besten zu hören.

Sowie die Pumpe "zu tun hat". ist das Geräuch weg.

Es verschwindet, wenn ich die Lenkung bewege, oder den Kraftheber betätige, oder einen Kipper betätige.

Wenn die Pumpe nichts zu tun hat, ist das Geräuch sofort wieder da.

Es wird lauter wenn der 633 einige Std. gearbeitet hat, also warm ist. Morgens nach dem Kaltstart ist nichts zu hören.

Ich habe keine Udichtigkeit festgestellt, und der max Druck liegt bei 175 Atü.

Ist da was zu machen, ist eine Reparatur an der Pumpe erforderlich, brauche ich eine neue Pumpe, oder soll ich das Phänomen ignorieren ?

Ist das überhaupt die Pumpe, oder kann das vom bzw. aus dem Pumpenantrieb kommen ?

Ich bitte und eure Einschätzung.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo Jürgen 

deiner Schilderbung nach kann man annehmen, das es etwas mit der

Viskosität des Hydrauliköles zu tun hat;

bei kaltem Öl keine Geräusche; bei warmen Öl schon;

wenn die Hydraulik etwas arbeiten muß, also Druck ansteht ist das >System eingebunden<

im Leerlauf wird das Öl ohne Zwang im Kreis gepumpt;

kontrolliere mal die Qualität des Öles;

und apropos :  !! ätü wurde im Jahre 1980 in Bar umgetauft !!

mfG.....Reinhold
 
Hallo Jürgen

Ich bin selbst auch schon etwas älter (U60);

zu deinem Öl:   Ich verwende HLP 46 / der Unterschied zu deinem 42-er sollte ich all zu groß sein;

und 4 Jahre ist auch noch nicht sehr alt

wie fühlt sich das Öl an wenn man es zwischen den Fingern reibt!

hat dein 633 einen Rücklauffilter?

wenn ja kann hier auch ein Fehler liegen; (evtl. Gewebeschaden)

die Pumpe arbeitet auch im Leerlauf mit einem Umlaufdruck von ca. 2-3 bar

mfG....Reinhold
 
Hallo Reinhold,

habe mich geirrt (könnte auch sagen es ist ein Tipfehler) Mein Hydrauliköl ist auch HPL 46



Einen Rücklauffilter hat der 633 meines Wissens nach nicht. Er hat einen Druckfilter (Wechselpatrone) und ein Ansaugfilter.

Der Ansauffilter ist in der Nähe der Senkdrossel versteckt und kann/soll gereinigt werden. Ich glaube das war so ein Messingsieb.

Dazu muß aber eine Leitung ausgebaut werden.

Das mache ich erst in ein oder zwei Wochen (nach der Waldarbeit) , wenn der "Rote" wieder sauber ist.

Wenn ich dann Teile benötige, kann er auch mal ein paar Tage in der Scheune bleiben.

Ich hoffe halt nur das ich keine teueren Teile benötige. Ich habe dieses Jahr kein Geld mehr, und was nächstes Jahr wird, weiß der Himmel.

Heute war schlechtes Wetter und Regen, also kälter als in den letzten Tagen, da war das Geräuch fast nicht zu hören.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo Jürgen,

ich habe bei meinem 633 Allrad das gleiche Problem fest gestellt.

Ich dachte auch erst, das es was mit der Hydraulikpumpe zu tun hat, aber so einfach war es leider nicht.

Wenn es das gleiche klackernde Geräusch wie bei mir ist, liegt es irgendwo an dem Stirnrad-Getriebe.

Bei mir war es das Zwischenzahnrad der  Motorölpumpe und vermutlich die ausgearbeitete Antriebswelle der Einspritzpumpe.

Jedes mal, wenn die Hydraulikpumpe arbeiten musste und Spannung auf die Zahnräder gegeben hat war das Klackern vorbei.

Im kalten Zustand ist das Geräusch nicht zu hören, weil der Motor nicht "leicht genug" Dreht und das Hydrauliköl noch etwas zu zäh ist Und sich somit höherer Staudruck vor dem Filter bildet.

Meine Nachforschungen haben ergeben, das es auch manchmal an dem Zwischenzahnrad von Nockenwelle zu Einspritzpumpe und Kurbelwelle liegt.

Ich habe ein Beitrag hier im Forum erstellt unter der Rubrik "Restauration" und dann heißt mein Beitrag : Reparatur IHC 633A

Wenn du Lust hast, dich da mal durch zu lesen, kannst du dir das anhand den Bildern vielleicht besser vorstellen.

mfg Mirko
 
Das Phänomen hab ich beim 523 auch, ist ja der gleiche Motor. Dank Mirko hab ich jetzt Angst um meine ESP.  Aber ich fahre erstmal weiter bis Mirko weiter berichtet was die Reparatur kostet.

Gruß Jürgen
 
OK jetzt weiß ich Bescheid. Ich hatte hatte erst vermutet das sich das Zahnrad der Pumpe gelößt hat.

Da werde ich wohl auch noch warten (müssen) und den Bericht von Mirko beobachten.

Geld für eine Rep. ist derzeit nicht vorhanden.

Danke für eure Hilfe. Ich hoffe das uns Mirko auf dem Laufenden hält.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo, 

An meinem 353 habe ich auch ganz leicht dieses Klackern. Bei Betätigung der Hydraulik ist es auch weg.

Da es nur minimal ist, frage ich mich, was ist normal und wann muss man etwas tun.

Gruß 

Hendrik 
 
Ja das ist die Frage aller Fragen.

Ich bin seit zwei Wochen jeden Tag so 8-9 Std im Wald, wor der Rote arbeiten muß.

Eine Woche an der Winde und jetzt jeden Tag von dem 6T-Anhänger.

Ich stelle fest, das Geräuch ( bei warmen Motor) wird jeden Tag ein wenig lauter. Zuerst hörte ich es nur wenn ich vo.re. am laufenden Motor vorbeigegangen bin, jetzt ist es schon vom Fahrersitz aus zu hören.

Ab wann es gefährlich wird weiß ich nicht.

In meiner Lehre (70er) hatten viel PKW- Motoren (speziell Ford) Geräuche an den Stirnrädern.

War nur unangenehm, ist aber nie was passiert.

Ob es beim IHC Folgeschäden gibt weiß ich nicht, hat hier auch noch niemand drüber berichtet.

Ein gutes Gefühl habe ich nicht.  :- (

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Genau das frage ich mich auch immer! Hört man die Flöhe husten oder besteht Handlungsbedarf? Ich gehe davon aus das es bei einem neuen Schlepper da keine Geräusche gegeben hat, aber ab wann ist es schädlich?

Mein Trecker hat mich 3400 Euro gekostet und läuft. Wenn ich jetzt die Pumpe und Düsen mache, sind das nochmal 1000 Euro, ein Drittel des Wertes. Dann eine neue Hydraulikpumpe, nochmal 300 Euro, evtl. noch eine neue Ölpumpe. Wenn er dann wieder gut läuft muss vielleicht die Kupplung mal neu oder er muss in der Mitte mal abgedichtet werden. Wenn dann noch innerhalb der nächsten Jahre die Büchsen oder Lager neu gemacht werden müssen, sind wir weit über dem Wert des Schleppers, ist ja kein Unimog oder Lanz.

Ich fahre jetzt weiter bis nichts mehr geht, dann werden defekte Teile getauscht oder ein anderer Schlepper gekauft. Der Schlepper muss Arbeiten, sind nur 20 % Hobby.

Gruß Jürgen
 
Hallo Jürgen, es ist doch kein großer Aufwand eine Hydraulikpumpe beim 633 auszubauen und eine Kontrolle des Ritzels vorzunehmen. (Befestigung, Lagerspiel u.s.w.) Genausogut kann man bei vorsichtigem manuellen Drehen erkennen, ob ein Fehler beim Mitnehmer PrimärpumpeSekundärpumpe vorliegt. Meint mit Gruß der "Linksdreher".
 
Hallo Linksdreher,

wie ich das gelesen habe, war es bei den meisten nicht das Ritzel der Hydraulikpumpe, sondern das Zahnrad der ESP bzw. der Nockenwelle.

Wenn da was loose wäre, würde das doch ganz andere Geräusche machen. Die Frage ist doch, sind leichte Geräusche normal oder nicht.

Die Zahnräder im Getriebe hört man ja auch im Leerlauf auch ganz leicht. Die Portalachsen des D214 waren richtig laut, da hatte ich schon Angst. Aber das ist dort normal. 

Mir fehlt nur der Vergleich, was normal ist und wo schon Verschleiß beginnt.

Gruß

Hendrik
 
Hallo die Herren

Das ist immer so eine Sache Ferndiagnose von Geräuschen ist nicht möglich das muß man schon am Objekt selber hören in wie weit Geräusche normal sind oder nicht.

Hydraulikpumpenzahnrad ist so hart da passiert nie etwas. Einspritzpumpenrad und Zwischenrad Ölpumpe das sind so Klassiker

MfG

Alwin
 
Hallo Jogi, grüß Dich Kollege. War in den 60ern bei Ford in der Lehre da hatten die Motoren noch ein Novotex Stirnrad das als Sollbruchstelle montiert war. So wars in der guten alten Zeit noch ! Grüsse vom Paylodoc
 
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