Getriebedichtung 1246 Eingangswelle

AS_1246

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1 Januar 2009
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Herzogtum Lauenburg
Hallo miteinander.
Ich hab meinen 1246AS getrennt, und zwar am Getriebe hinter der Kupplungsglocke. Ich hab die Hohlwelle von der Getriebeeingangswelle abgezogen, um an den Deckel für den WEDI zu kommen, um diesen zu tauschen, da ich denke, dass der undicht ist sowie den großen O-Ring.
Doch als ich den Schlepper auseinander zog, kam sehr viel Dichtmasse zum vorschein. Da war alles voll von. Auch war an der Seite zur Kupplung auf Höhe der Kugellager, die getriebeseitig zum Vorschein kommen, richtige Wülste mit Dichtmasse gezogen worden.
Nun meine Frage: wurde hier gefuscht und keine Dichtung verwendet oder gibt es hierfür nur diese Möglichkeit?

Danke für Antworten, da im WHB nichts zu erkennen ist.

mfg Arne
 
Nein du hast ein zf getriebe in deinem 1246, und bei zf wird eigentlich alles mit dichtungsmasse zusammengebaut. Ist normal eine eher durchsichtige gehäusedichtungsmasse die voll aushärtet,
wenn du allerdings eine silikon-dichtmasse gefunden hast ist diese warscheinlich nicht original, aber deshalb würde ich es nicht gleich als "gefuscht" bezeichnen. vielleicht wurde ja schonmal was abgedichtet.

ich habe bei meinem 1046 auch eine andere dichtungsmasse verwendet (nicht aushärtendes Fluid D von Terroson).
Und zwar aus dem grund weil die aushärtende masse die zf früher verwendet hat mit den jahren und den vibrationen brüchig wird und dann das ganze undicht wird. das kann mit einer anderen nicht passieren. Aber gabs halt warscheinlich noch nichts anderers.

PS: ich hab zumindest noch nie eine papierdichtung oder so gefunden wenn ich was zerlegt habe von zf,
durch diese methode brauchen sie bei der fertigung die stärke der papierdichtung nicht berücksichtigen /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

mfg Mane /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Vielen Dank für die Antwort,
gibt es denn eine Vorgehensweise, wie man die Dichtmasse auftragen sollte? Die alte sieht sehr improvisiert aus, worauf sollte man besonders achten, damit alles wieder dicht kommt?
Eine Frage noch: ich hab 10W40 Stou-Öl im Getriebe. Ist das zu dünn, da das Getriebe irgendwie an allen Stellen schwitzt und ölig ist??
(Ich weiß, schon wieder eine ÖL-Frage...)

Danke vorab
 
Hallo Arne,

noch ein Tipp: Wenn du den großen WEDI (Spezialteil mit Drall in der Lippe damit das Öl immer in Richtung Getriebe zurückgeschaufelt wird) auch tauschen willst, dann frage bei einem Deutz-Händler danach. Da habe ich meine E-Teile für meinen 1246 auch gekauft. CASE will ein Vermögen dafür haben! Der Deutz 13006 hatte das gleiche Grundgetriebe von ZF.

Gruß
Ulli
 
AS_1246:

Vielen Dank für die Antwort,
gibt es denn eine Vorgehensweise, wie man die Dichtmasse auftragen sollte? Die alte sieht sehr improvisiert aus, worauf sollte man besonders achten, damit alles wieder dicht kommt?
Eine Frage noch: ich hab 10W40 Stou-Öl im Getriebe. Ist das zu dünn, da das Getriebe irgendwie an allen Stellen schwitzt und ölig ist??
(Ich weiß, schon wieder eine ÖL-Frage...)

Danke vorab

alle dichtflächen mit mit 120er schmirgel papier schön sauber machen und anschließend mit bremsenreiniger etc entfetten, dichtungsmasse beidseitig dünn auftragen und zusammen fahren, anschrauben, fertig! /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

zum Öl, ich hab normales 15w40 motorenöl drauf und bin super zufrieden damit, 15w40 erfüllt die gleichen (sogar noch viel mehr) spezifikationen wie das 20w20 was man (laut bedienungsanleitung) auch nehmen kann ausser dem teueren hy-tran fluid.

mfg Mane

/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
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