mibastian
Bekanntes Mitglied
Liebe IHC Freunde! Ich stand gestern vor der Aufgabe, das doch relativ zähflüssige Getriebeöl meines 633 wechseln zu wollen. Das Ablassen ist ja kein Problem, es dauert halt etwas. Das Einfüllen ist jedoch wesentlich meht arbeit da ja 36 Liter zuerst aus dem Kanister ins Literblech und dann vom Literblech in das Getriebe gefüllt werden müssen. Da geht erfahrungsgemäs immer etwas daneben da das zähflüssige Öl überall runterlaufen will.
Ich habe mir kurzerhand etwas überlegt und so fast keine Arbeit und vor allem absolut keine schweinerei gehabt:
Alles was man braucht ist eien durchsichtigen Schlauch und eine erhöhte Abstellfläche, in meinem Fall das Kabinendach.
Zunächst habe ich mir aus einer alten 2-Taktöl Flasche einen Trichter gebaut, ein gekaufter tut es natürlich auch. Dann habe ich einen der beiden 20 Liter Getriebeölkanister auf das Schlepperdach gestellt und den durchsichtigen Schlauch hinein gesteckt, kurz angesaugt und dann in den Trichter gesteckt. Das Öl läuft nun ca. 15 Minuten lang aus dem Kanister von selbst in das Getriebe. Das es zäh ist und langsam läuft, läuft auch nichts über. Wichtig ist noch das man die Ölstandskontrollschraube vorher entfernt damit sich im Getriebe kein Überdruck aufbaut und somit der Trichter überläuft.
Jetzt ist Zeit für ein kühles Getränk während der Ölwechsel von selbst abläuft.
Der Kanister wird nicht komplett leer, es beliebn noch ca. 2 Liter drin da der Schlauch irgendwann Luft ansaugt. Nun den 2. Kanister aufs Dach und nochmal kurz (über ein sauberes Stofftuch ansaugen) --> der Ölwechsel geht weiter.
Nun die 2. Flasche Bier für die nächsten 15 Minuten und auch der 2. Kanister ist bis auf 2 Liter leer. Vorher habe ich noch unter der Kontrollschraube eine Schüssel plaziert.
Nun sind 36 Liter frisches Öl ohne schweinerei im Getriebe und jeweils 2 Liter Restöl in den Kanistern.
Ich werde es das nächste mal wieder so machen - hat mir gut gefallen.