Glühwendel für Glühüberwacher

!! Rubinrot !!

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Hallo zusammen,

über die Suchfunktion kommt viel, aber nichts passendes, denn:

Jeder kennt die BERU-Glühüberwacher wie sie in den IHC D-Schleppern zu finden sind, siehe Bild.

gluuh.jpg
 

Das Problem ist dass ich nirgends die Glühwendel einzeln zu kaufen finde, Internet, Google, Lama, Bosch-Dienst... Sollte jemand eine Quelle kennen, wäre das Problem gleich gelöst, aber wie gesagt für den BERU-Überwacher habe ich nichts finden können.

Umbau auf Stabglühkerze nicht vorgesehen, ist in dem Fall auch nicht mein Schlepper.

Da der komplette Überwacher zwar Problemlos zu bekommen ist, aber das für ca.80€ habe ich folgende Frage:

Wer weiß aus welchem Material die Glühwendel / der Glühdraht besteht?

Die Wendel / der Draht hat 1,8mm Durchmesser und ist "hart", lässt sich nur schwer verbiegen, wird vielleicht sogar brechen?

Hab dann mal einen normalen (weichen) Draht genommen und zu einem U gebogen und eingesetzt, da dieser aber 2mm bis 2,5mm Durchmesser hatte, habe ich die Enden zuerst am Schleifbock noch bearbeitet. Ergebniss: Vorglühen funktioniert aber der Draht beginnt nicht zu glühen. Daraufhin habe ich ein Stück Bindedraht (vom Bau) genommen, hat aber nur 1,5mm, somit habe ich die Enden mit der Zange etwas breit gequetsch damit sie in der Aufnahme halten. Ergebniss: Vorglühen funktioniert und der Draht beginnt auch zu Glühen, aber eher Schlagartig und auch ziemlich hell (nicht mehr rötlich).

Der Drahtdurchmesser hat also einen Einfluß, wenn ich jetzt 1,8mm Draht hätte und den sogar zur Originalen Form der Wendel bringe und somit noch die Gleiche Länge erhalte, wäre dann nur noch das Material entscheidend?

Dass meine Experimente Murks sind ist schon klar, keine Ahnung wie Lange normaler Draht das aushält, funktionieren tut es, nur wie lange und gut? Auch in Bezug auf die Glühkerzen. Die Wendel liefert ja auch einen gewissen Widerstand für den Stromkreis der Vorglüheinrichtung.

Wer kann mir sagen ob es nur noch Materialabhängig ist die Glühwendel nachzubauen?

Gruß Thomas
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Was für ein Material hierfür verwendet wird kann ich dir leider auch nicht sagen.

Aber zwei Alternativen, einen Nachbauglühüberwacher für ca. 20 Euro kaufen.

Oder versuchen den Glühwendel von Bosch passend machen.

Der unterschied liegt in den Drahtenden, bei Beru gerade und bei Bosch zu einer Öse gebogen.

Im Deutzforum habe ich gelesen, dass man die Enden einfach aufbiegen kann und der Glühwendel somit für den Beru passen würde.

Ich habe allerdings keine Erfahrung damit aber vielleicht hilft es ja trotzdem weiter.

Gruß

Nils
 
Hallo Nils,

danke für Deine Antwort, das im Deutz-Forum habe ich auch gelesen (über google gefunden).

Kann es sein dass die original Drähte ursprünglich weich sind und durch das hundertfache Glühen hart werden?

Eigentlich wird doch hartes Metall durch glühen wieder weich?

Will jetzt mal noch Schweißdraht probieren, vorausgesetzt er würde passen und funktionieren, da es ihn nur mit 2,0mm gibt und dann auch die Voltzahlen messen um sicherzustellen dass die Glühkerzen nicht zuviel abbekommen.

 

Den günstigeren Glühüberwacher als Nachbau wäre eine Alternative, aber ich bleibe gern beim Original wenn es irgendwie geht. Und wenn ich mir eine Wendel für den Überwacher unter sämtlichen Gesichtspunkten die dem Original entsprechen nachbauen kann, dann ist es im Prinzip ja wieder wie original, abgesehen von der Form vielleicht, die ich frei Hand nicht 100% nachbilden kann. Aber das Teil und dessen Funktion wäre wieder hergestellt.

Ich hätte einfach gerne welche nachgebaut da sie einzeln nicht zu bekommen sind (BERU) und das jetzt der dritte Fall in meiner Laufbahn ist (1x sehr wahrscheinlich normaler Alterungsverschleiß, 1x Bediener-/Elektrikfehler und der Fall jetzt wo es an einem hängengebliebenen Glühanlassschalter gelegen hat). Die Wendel kurz tauschen wäre viel einfacher und vor allem viel billiger. Deshalb wüsste ich gerne das Material, wenn nicht wird es eben vorerst mit alternativem Draht (bei sichergestellten Voltzahlen, Widerstand, ect.) auf Standzeit/Langlebigkeit getestet.

 

Aus welchem Material sind die Schleifen an der Glühkerze, die Spiralen der Vorwiderstände, alles das selbe? Werde evtl. mal bei BERU anfragen.

Also falls irgendjemand noch etwas weiß...

Gruß Thomas
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Habe nochmals nachgeschaut:

 

Der genaue "Drahtdurchmesser" der kaputten Glühwendel hat ca. 1,6mm und bei einem weiteren BERU-Glühüberwacher habe ich 1,7mm gemessen.

Die gestreckte Länge der BERU-Glühwendel beträgt ca. 90mm (über zwei versch. Varianten ermittelt).

Im Tabellenbuch Metall stehen "spezifische elektrische Widerstände" für sämtliche Stoffe. Eisen, rein (Fe) hat den Wert 0,13, Stahl unlegiert hat 0,14-0,18, Stahl legiert hat 0,7 und Kupfer (Cu) hat 0,0179.

 

Dann habe ich noch normalen Stahldraht mit 1,6mm Durchmesser auftreiben können. Davon habe ich ein 9cm langes Stück um einen 8mm Durchschlag gewickelt/geformt und in den Glühüberwacher eingesetzt. Passte genau in die Steckaufnahme und lies sich auch festklemmen. Wenn ich jetzt vorglühe beginnt der Draht nach 15-20sec. zu glühen und ist nach ca. 30sec. schön hellrot glühend, wie gewohnt.

Durchmesser und Länge sind jetzt dem Original entsprechend und auch der elektrische Widerstand des Drahtes sollte passen, denn die gemessenen Voltzahlen an den Glühkerzen sind auch nicht daneben. Wie lange / wie oft der Draht das mitmacht wird sich zeigen, wobei man Stahl ja "beliebig" oft glühen können sollte und das Originalteil vom Material her wahrscheinlich auch nichts großartig anderes sein wird.

 

Werde mal noch Fotos machen und den Gesamtwiderstand einer originalen und meiner nachgebauten Glühwendel zum Vergleich messen.

 

Gruß Thomas
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link im betreff leider schon beendet. evtl mal anschreiben obs noch gibt. anders gings nicht mit link kopieren.
 
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