Hängender KM-Zähler / HU Mangel

willies13

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Hallo zusammen,
heute war ich mit meinem D439 bei der HU, was technisch kein Thema war.

Aber der km-Zähler geht nimmer mehr, was nie ein Thema war und auch keinen interessiert(e).

Nun sagte mir der Freundliche, dass er eigentlich verpflichtet sei, den sich nicht ändernden km-Stand als erheblichen Mangel einzutragen.

Die km-Stände werden prüferübergreifend zentral erfasst....Hintergrund sind die Tachomanipulationen.
Es sei keine Ausnahmen vorgesehen.

Sichtwechsel und mit Polemik:
Da passt doch der Rang 18 von 21 im Ländervergleich des ZEW von gestern genau dazu. Staatliche Regulierung.
Gerade noch vor Ungarn (nichts gegen Ungarn)

Grüsse; Willy
 
Hallo Willy,

diese Vorgehensweise des Prüfers macht ja bzgl Tachomanipulationen durchaus Sinn. 

Aber du hättest ihn vielleicht mal technisch aufklären sollen, der Schlepper hat doch gar keinen KM-Zähler....wenn überhaupt,  zählt er die Betriebsstunden.

Holger
 
Hallo Holger,

das ist ja lustig: In den 35 Jahren, in denen ich den Schlepper (zur geringen Benutzung) habe, hatte ich mir noch nie überlegt ob das km oder h sind.
Es sind natürlich h. Danke !
Und die Anzeige gibt auch nicht wirklich einen Hinweis.

Auf der anderen Ebene:
In Summe schaffen die Regeln so viele Abhängigheiten und Voraussetzungen, dass man nahezu handlungsunfähig wird.
Aber das ist nicht das Thema hier.

Grüsse; Willy

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Hallo,

das zeigt für mich eher wie qualifiziert manche TÜV-Prüfer sind.

Wenn der KM-Stand (oder Betriebsstunden) wirklich ein Pflichtfeld wäre, dürfte ja ein Anhänger nie eine erfolgreiche Hauptuntersuchung bekommen, weil er keinen Zähler hat.

Und es gibt auch Oldtimer Fahrzeuge, die so alt sind, dass sie noch keinen Zähler verbaut haben bzw. gibt es Oldtimer Autos die nur einen 5-stelligen Tacho haben.

Da kann es ja durchaus mal vorkommen, dass der Tacho deutlich weniger anzeigt, als beim letzten TÜV.

Viele Grüße

Benni
 
Hallo, da hast du ja einen super qualifizierten TÜV-Prüfer erwischt. In 49 Jahren habe ich noch keinen Prüfer erlebt der so einen [BAD] erzählt hat, aber das sind die "Fachkräfte" von heute.

Gruss Klaus
 
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das min. 90% der Prüfer ( die ich bislang kennengelernt habe)  keinen Plan von Landtechnik haben. War selber als Pi beim TÜV Nord beschäftigt. Die Devise bei den Kollegen war: " Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" Ich habe mich bei manchen Kollegen gefragt, was er überhaupt geprüft hat. Wenn die Kollegen viel geprüft haben, dann war es das Nummernschild und das Licht! So kann man die Vorlage von Regionalleiter, Herrn F.K. natürlich einhalten. Auto in 5 oder 7 Minuten prüfen und Traktor in der halben Zeit. Natürlich alle Anordnungen unter 4 Augen usw. so das es nachher nicht nachweisbar ist. Das die Unterlenker völlig ausgelutscht oder die falschem Reifen montiert sind...

Mit Sicherheit hat der Kollege nicht Mal die eingeschlage FIN geprüft? 

Das ein Prüfer alle Fahrzeuge prüfen kann funktioniert heute nicht mehr! Dafür ist zu viel Technik in den Fahrzeugen und die Unterschiede sind zu groß geworden. 

Aber wie sagte mein ehemaliger Regionalleiter unter 4 Augen: "Die Sicherheit interessiert mich nicht! Mich interessiert nur der Umsatz! Die Sicherheit ist Ihr Problem! Prüfen sie gefälligst so, das die Werkstätten zufrieden sind!" 

Nach den Erfahrung habe ich doch den starken Eindruck, das die Ganze HU- Geschichte nur eine Augenwischerei ist! Es geht anscheinend nur um Profit nicht um Sicherheit!  
 
Wenn man das so anschaut ist das ein Tacho von einen Schnellläufer, also D - Getriebe. Da sieht die Sache natürlich wieder ganz anders aus.

Gruß E. Wirth
 
Den hätte ich aufgefordert den erheblichen Mangel genau so einzutragen. Vorher hätte ich ihn noch gefragt ob ihm der Grundsatz der Verhältnissmässigkeit der Mittel bekannt ist und ob er bei seinem Arbeitgeber noch Karriere machen will. Es ist ja nicht so das man bei der nächsten HU keine Aternative hat.
 
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