Handbremswelle am 844 abdichten

diggedemm

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72555 Metzingen-Neuhausen
Hallo zusammen,
an der Handbremswelle meines 844 läuft Öl aus. Leider habe ich beim Durchforsten der Beiträge mit der SUCH-Funktion zwar etwas gefunden, aber nicht zum 844 sondern zum 523.

Allerdings ist es beim 844 augenscheinlich wie beim 523 so, dass ich den Hebel links an der Welle abziehen und auf der rechten Seite den Sicherungsring von der Welle abnehmen muss. Dann lässt sich die Welle soweit nach rechts und links verscheiben, dass jeweils do O-Ringe sichtbar werden, die dann ausgetauscht werden können.

Kann jemand dieses Verfahren für den 844 (Baujahr 76) so bestätigen?

Vielleicht weiß ja idealerweise sogar jemand auch noch die Größe des O-Rings.

Grüße aus Metzingen
Ingo
 
also so viel was ich weiß kann man nur eine Seite die Welle so weit rausschieben das man sie von außen abdichten kann, bin mir aber nicht mehr ganz sicher.
Wenn man es von außen nicht abdichten kann dann kannst schon mal zerlgen anfangen, da muss Hydraulikblock, Achstrichter und Zapfwellendeckel runter um an den Spannstiften am Handbremsband hinzukommen und erst dann kannst du die Welle rausschieben
 
Dann warte ich mal auf das Werkstatthandbuch und die Ersatzteilliste. Vielleicht kann ich ja aus den verbauten Teilen erkennen, wie die Konstruktion aufgebaut ist und ob man demnach die Teile so weit wie erforderlich verschieben kann ohne dass sich da innen was aushängt.

Grüße aus Metzingen
Ingo
 
Hallo Ingo,

ich hab zwar einen D-320, aber das gleiche Problem. Es ist wohl auch die gleiche Kostruktion. Ein Spezialist hat mir letzte Woche gesagt daß zum Verschieben der Welle das Bremsband von den Spannstiften getrennt werden muß, man aber da nur von oben herankommt. Teilweise muß sogar noch eine Getriebewelle ausgebaut werden.
Aber ich ziehe dann morgen einfach mal den Seegering auf der linken Seite ab und versuche die Welle nach rechts zu verschieben.
Danach melde ich mich wieder.
Im WHB konnte ich dazu nichts finden.
Tschüß,

Bernd
 
Hallo Bernd,
wenn man wenigsten aus dem WHB oder aus der ET-Liste erkennen könnte, wie beides miteinander verbunden sind, wieviel Spiel sie zueinander haben und wie weit die O-Ringe vom Gehäuserand platziert sind, dann bekäme man zumindest Gewissheit, dass man nicht das ganze Getriebe dafür zerlegt hat, was man tatsächlich hätte von Außen erzielen können.

(Meine Fresse, was kann ich lange Sätze)


Aber so wie ich gestern beim Chatten erfahren habe, muss ich sowieso das Getriebe wegen gravierenden Schaltproblemen aufmachen.:(

Freue mich trotzdem zu hören, wie es bei dir heute gelaufen sein wird.


Grüße aus Metzingen
Ingo
 
Hallo Ingo,

das geht leider nicht. Hab den Seegering links abgemacht und von rechts mit dem Montiereisen die Welle gerade mal so 4mm weit raus bekommen. Links steht sie dann immer noch über das Gehäuse raus.
Später will ich dann mal den Hebel rechts abmachen und einen O-ring dazischen legen. Links das gleiche, nur mit einem dünnen Zwischenblech hinter dem Seegering. Vielleicht hilft das ja.
Aber erst muß ich den Motor machen.
Tschüß,

Bernd
 
Also bei meinem läßt sie sich sehr weit nach innen schieben. Ca. 15mm hinter die Gehäuseoberfläche. Ich könnte sie auch noch weiter nach innen schieben. Aber ich traue mich nicht, da ich nicht weiß, was passiert, wenn sie aus der Gehäusebohrung fällt bzw. ob sich da innen etwas aushängt.

Ich hoffe, dass ich nächste Woche mehr weiß. Werde dann von meinen Erfahrungen berichten.

Grüße aus Metzingen
Ingo
 
So, da ich ja jetzt das Getriebe auf habe, kann ich hier nun berichten, wie man an die O-Ringe kommt. Zumindest gilt das für die Getriebe, die meinem (im 844 Bj. 74) entsprechen.

Also, ich habe links den Sicherungsring entfernt und den Hebel von der Vielkeilverzahnung abgezogen sowie auch rechts den Sicherungsring entfernt.

Dann habe ich die Welle soweit nach links geschoben, dass dort der O-Ring aus dem Getriebegehäuse raus kam und gewechselt werden konnte. Dabei ist die Welle natürlich rechts ca. 20mm tief in das Getriebegehäuse eingetaucht.

Das Gleiche habe ich dann in die andere Richtung, also nach rechts durchgeführt.

Als ich noch nicht wusste, wie es an dieser Stelle im Getriebe aussieht, befürchtete ich, dass das Bremsband nach rechts oder links von der Bremsscheibe rutschen könnte, wenn ich die Welle zu weit verschiebe. Aber jetzt wo ich in das Getriebe reinsehen kann, weiß ich, dass das nicht passieren kann.

Das einzige, was auftreten kann ist, dass das Bremsband ein wenig verkanntet, und sich die Welle dadurch nicht weiter schieben lässt. In diesem Fall einfach die Welle ein wenig hin und her drehen, damit das minimal verkantete Bremsband wieder frei wird und sich erneut weiter auf der Bremsscheibe verschieben lässt. Kaputtgehen oder abrutschen kann da nichts.

Werde demnächst unter anderem Fotos davon reinstellen.

Grüße aus Metzingen
Ingo
 
Hallo zusammen

hier noch die Bilder

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Hier die Vielkeilverzahnung der Handbremswelle. Die Handbremswelle ist nach rechts verschoben. Sie kann ebensoweit nach links verschoben werden, damit der Oring auf der linken Seite gewechselt werden kann.

Grüße aus Metzingen
Ingo
 
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