Heckgewicht selbst bauen

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Moin

Ich habe mir für meinen "523" einen Klinck-Frontlader gekauft.

Den Frontlader baue ich demnächst an, ein Landmaschinenschlosser legt mir dann noch die Leitungen usw.

Nun werde ich dann wohl auch noch ein Heckgewicht brauchen nehme ich an.

Die Frage wäre nun, wie schwer muß das Gewicht sein damit man vernünftig arbeiten und wieder einfacher lenken kann ????

Das Gewicht würde ich mir dann wahrscheinlich selber bauen.

Ich habe auch schon mehrfach gesehen das ein Zugmaul hinten am Gewicht verbaut wurde.

Gibt es dafür bestimmungen die man einhalten muß ?

Kann oder darf man überhaupt 1-2 Anhänger mit Holz am Heckgewicht hinterherziehen ?

Gruß Sven
 
Hallo Sven,

an das Gewicht darfst du gar keinen Anhänger anhängen, es sei denn, du lässt alles vom TÜV abnehmen und eintragen. Ich glaube aber nicht, das du eine Abnahme bekommst, wenn du das Ganze in die Hydraulik hängst.

Die AHK am Gewicht darfst du lediglich abseits öffentlicher Stassen uns Wege benutzen. Selbst wenn im Wald ein dritter durch deine Bastelaktion geschädigt wird, hast du ein Problem.

Bau dir ein Gewicht so, dass du die AHK des Schleppers weiter benutzen kanst. 

Gib mal Heckgewicht in die Suche ein, da hat kürzlich mal jemand was schönes gebaut.

Holger
 
Moin Moin

Vielen Dank für die Infos.

Der Thread mit dem Heckgewicht ist Super !

Was muß das Gewicht den nun für einen "523" wiegen ?

Reichen 500kg ??

Gruß Sven
 
Hallo Sven,

das Gewicht hängt letztendlich von der Ausladung und weiteren Faktoren ab.

Hat dein 523 Allrad ?

Welches Gewicht willst du mit dem Frontlader heben und auf welchem Untergrund ?

Willst du ein- oder zweiachsige Anhänger anhängen ?

Je nach Ausladung ( Hebelwirkung ) dürfen es schon 400 kg bis Max. 800 kg sein.

Holger
 
844XLA:

Hallo Sven,

das Gewicht hängt letztendlich von der Ausladung und weiteren Faktoren ab.

Hat dein 523 Allrad ?

Welches Gewicht willst du mit dem Frontlader heben und auf welchem Untergrund ?

Willst du ein- oder zweiachsige Anhänger anhängen ?

Je nach Ausladung ( Hebelwirkung ) dürfen es schon 400 kg bis Max. 800 kg sein.

Holger
Moin Holger

Allrad hat mein "523" nicht.

Der Untergrund ist mal weich mal hart.

Nutzen werde ich den Frontlader fürs Holz-machen und alles andere was so anfallen könnte.

Also wird der Frontlader sehr vielseitig eingesetzt.

Was wird der Fronlader heben können ??

Der Trecker ist nicht jeden tag unterwegs, Er ist Hobby und wird es auch bleiben.

Also lieber das Gewicht etwas größer wählen damit ich nicht so schnell an die Grenzen stoße.

Kann ein zu großes Gewicht auch nachteile haben ??

Gruß Sven
 
Bei zu schwerem Heckgewicht wird er auf der Vorderachse ggf zu leicht und die Lenkfähigkeit leidet. Weiterhin ist unnötiger Ballast auch nicht gerade vorteilhaft.

Ich würde es irgendwo zwischen 400 kg und 800 kg ansiedeln. Je nach Einsatzgebeit und Ausladung (Hebelwirkung) des Gewichts. Je kürzer angehangen umso schwerer.

Vielleicht kannst du dir ja etwas variables bauen, was du bei Bedarf etwas schwerer oder leichter machen kannst.

Holger
 
Das Gewicht aus dem Angegebenen Thread hat son bisschen was vom Jaguar Kontergewicht ;)

Bei unserm 946 haben wie eine alte Abrissbirne als Gewicht beim Silowalzen und Mist laden in den Unterlenkern, das Ding ist etwa 50cm im Durchmesser passt horizontal ganz wunderbar zwischen die unterlenker und wiegt etwa 800kg. Bei 30cm Bodenfreiheit gibt es zwischen Gewichtoberkante und Deichselunterkante noch 25cm Platz... etwa, grob übern Daumen ;)
Das einzige Problem bei dem Ding war, dass duch die Nutzung als Abrissbirne die Oberfläche auf einer Seite so hochverdichtet wurde, dass sich dort kein Unterlenkerzapfen anschweißen lies. Wir mussten damals den Zapfen an eine Platte schweißen und haben sie über Gewindebohrungen verschraubt.

Kleiner nützlicher Nebeneffekt der Abrissbirne ist, dass sie sich wunderbar als Umlenkrolle für Seile bei Bergungen eignet.
Wenn man das Seil ins Zugmaul einhängt und über dem Zylinder zum Havarierten verlegt, kann man duch anheben des Gewichts, einen Teil der Vorderachslast des Zubergenden auf die eigene Hinterachse legen.
 
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