Heckladerinstandsetzung

Hallo,
ich bin wieder einmal kurz davor, daß es paßt... aber eben nur kurz.

Für heute habe ich genug. nach über 3 Stunden nicht einmal ein Rohr fertig, und ich
habe noch 3 Anschlüsse. Das kann dauern.

Beim nächsten Mal biege ich die Rohre, und bau eine Befestigungen dahin, wo die Rohre enden.

Das geht wahrscheinlich einfacher und schneller.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

ich kanns nachvollziehen, wenn man das Rohr in der Hand hat und meint jetzt noch ein Stück nach rechts und man dann beim Schraubstock ist und es dann von der anderen Seite in die Biegemaschiene stecken muss weils andersrum nicht funktioniert und dann Seitenverkehrt denken muss oder das Rohr noch zu lang ist um es richtig hinhalten zu können, da geht schon mal was in die Hose. :-)

Das nächste geht dann besser ...

Hab schon drann gedacht nen Draht als Muster zu biegen, um ihn dann neben das Rohr zu halten.

Bei mir haben auch 2 Rohre nen Samstag Vormittag gedauert - in der Ruhe liegt die Kraft.

Verlier den Humor nicht und häng dir den besten Korkenzieher an die Wand !!!

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Hallo Jörg,

was fällt mir da doch gleich ein? - An Tagen wie diesen wünscht man sich ...

Alles wird gut. Bisher hat ja alles irgendwie immer geklappt. Also, Kopf hoch!

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo ihr Beiden,

Dank für den Zuspruch, aufgeben gibt es nicht.

Ich habe es auch mit dem Draht versucht. Ich denke, das Hauptproblem ist die fehlende

Erfahrung mit dem Rohrbieger.

Es ist immer das Gleiche. Man ist knapp neben aber senkrecht zur Verschraubung.

Biegt man nach, so daß das Rohr vorm Loch sitzt, ist´s nicht mehr senkrecht.

Also etwas weiter biegen, und die letzten 5cm gegenbiegen, dann stimmt die Länge nicht.

Das Spiel kann man beliebig variieren, es führt nicht zum Erfolg.

Dazu kommt, daß ein 12mm Stahlrohr mit 1,5mm Wandung recht stabil ist.

Gruß

Jörg
 
Deswegen wird vor meinem nächsten Hydraulikprojekt erstmal eín ordentlicher Schraubstock auf einer Säule so in der Werkstatt aufgebaut, das rundherum 3 m Platz sind.

Es nervt so ungemein, wenn man mit dem Rohr immer gegen eine Wand stößt und denn erstmal die Biegemaschine anders einspannen muss.

Beim Verrohren meiner Steuergeräte musste ich ich mit dem Rohr zum Glück immer Rechtwinklig vom Steuergerät weg.

Da konnte ich denn EW (einstellbare Winkelverschraubungen) nehmen, dadurch musste der Abstand zum Steuergerät zwar einigermaßen stimmen aber die Richtung aus der das Rohr kommt, war egal.

Bei der Biegemaschine, die Du da hast, kann man zumindest einigermaßen eng um die Ecke.

Der halbe Durchmesser, der Rohrmatritzevon dem Maß abziehen, wo die Biegung erfolgt sein, stelle am zu biegenden rohr anzeichnen und auf der Matritze am Biegebeginn (gerade linie zwischen Gegenhalter und Welle, wo die Matritze drauf steckt) anlegen.

Das trifft zumindest auf 90° Bögen zu.

Aber zugegeben, bei den ersten malen ist das ganze nicht einfach und so manches stück Rohr habe ich auch in die Schrotttonne geschmissen, aber erst als alles fertig war. Manchmal hat man auch Glück, das man ein Vermurckstes Stück, später für einen anderen Anschluss noch gebrauchen kann.

Und wenn mal irgendwas garnicht passt, ist es auch nicht verkehrt, erstmal einen Kaffee trinken zu gehen.

Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Erfolg

 

Gruß Michael
 
Hallo Michael,

ich denke, das Rohrbiegen gehört zu den Diziplinen, die viel Erfahrungen erfordern, um

zügig ein brauchbaren Ergebnis zu erzielen.

Heute lief es besser.

Ich muß zwar immer noch geschätzte 1000mal anpassen, biegen, anpassen, zurückbiegen,
anpassen, abschneiden, anpassen..... aber ich habe heute 3 Rohre geschafft.

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Jetzt bleibt noch der obere rechts.
Ich überlege, ob ich ihn über den Hydraulikarm lege.
Damit ist der rechte Kotflügelsitz wohl total abgemeldet.

Mal sehen, erst einmal eine Verschnaufpause.

Gruß
Jörg
 
Sieht doch ganz gut aus was du dir da zurecht biegst. Ich hab wärend meiner Ausbildung fast täglich mit der Biegezange gearbeitet, wenn man das mal raus hat mit dem Biegeradius und und dem Spiegelverkehrten denken ist es eigentlich kein Problem mehr.
 
Hallo Lumpi, ich glaube nicht, daß ich jemals so viel Rohre biegen werde, daß

man von Routine sprechen könnte.

Ich werde mich also damit abfinden müssen, daß das Rohbiegen für mich immer eine

langwierige Angelegenheit sein wird.

Das letzte Rohr ist auch gebogen.
Da gefällt mir optisch nicht so gut, aber erstmal bleibt es so.
Wenn ich Lust verspüre es unten zu verlegen, werde ich das nachholen.

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Es geht ziemlich eng zu.
Den Sitz muß ich auch etwas anders (höher) anbringen.
Damit ich dann nicht bergab sitze, muß ich vorne den Drehpunkt auch verändern.

Das ist aber kein Thema, das mach ich eben noch.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

bei wenn ich Lust verspüre es unten zu verlegen ... kam mir doch ein Lachen über die Lippen!!!

Das schlimme an der Geschichte ist, so ein Rohr sieht von Tag zu Tag beschissener aus und man fängt doch wieder an daran rum zu basteln.

Aber ersmal ist ja die Funktion wichtig um eine Dichtigkeitsprüfung am Lader durchführen zu können denke ich.

Die ersten 3 Rohre sehen wie gemahlt aus, die sind wirklich gut gelungen. 

Bin auf den Funktionstest des Laders gespannt.

 

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Viele Grüße Henry
 
Henry,

so wie ich mich kenne, bleibt das letzte Rohr ziemlich lange so ( wenn´s dicht ist)

Vor der Dichtigkeitsprüfung des Zylinders vom Lader, muß erst mein Kunstwerk dicht sein.

Die Verschraubung an den Kupplungen ist noch nicht fest, da ich noch die Staubschutzkappen

anbringen will. Die bekomme ich erst Montag.

Dann wird sich zeigen, ob alles ok. ist.

Gruß

Jörg
 
Ach ja, die Ösen werden von hinten drauf geschoben,

Ich hatte bei der Dichtigkeitsprüfung auch schon mal ein ernüchterndes Ergebnis.

Eine Leitung war nicht dicht, natürlich die wo man zum schrauben immer ne 4tel Umdrehung drehen kann und dann den 22iger umdrehen und wieder ne 4tel Umdrehung.

Da hatte ich doch tatsächlich die Überwurfmutter schief aufgedreht.

Dann wieder alles auseinander, den 3/8 auf 12L Übergang am Steuergerät getauscht und mit ner Pucksäge den Schneidring aufgesägt bis kurz vorm Rohr, dann einen Schlitzschraubendreher in die Kerbe und den Rest aufgeknackt.

Ist dicht geworden, glück gehabt.

Wird schon alles gut gehen !!!

 

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Viele Grüße Henry
 
Jörg ich muss sagen, deine Threads faszinieren mich immer wieder aufs neue. Wie akribisch und detailliert du dokumentierst und wie schön du die Dinge Schritt für Schritt wieder gibst, ist echt grandios. Bitte mach auf jeden Fall noch drölf-millionen Projekte und dokumentiere sie so, wie du es beim MAN und jetzt hier bei deinem Hecklader tust. Macht echt Spaß es zu verfolgen. 

Zum Lader. Falls ich es jetzt überlesen haben sollte, welches Fabrikat ist das?! Gibt es da im Internet irgendwelche videos auf Youtube etc. die die Funktionsweise des Laders wiedergeben?

Gruss
*IHC533* (Sebastian)
*Alle angaben ohne Gewähr*
 
Hallo Sebastian,

schön, daß dir meine Berichte gefallen.

Die Sache ist ganz einfach:

Ich bin auf allen handwerklichen Gebieten "ambitionierter Laie".

Also bin ich froh, wenn ich von erfahren Kennern Tipps bekomme.

Die können mir diese nur geben, wenn sie lesen und sehen, was ich mache/vorhabe.

Ausserdem macht es mir Spaß, in den Schraubpausen die Berichte quasi online zu schreiben.

Im Netz habe ich nichts zu dem Hecklader gefunden. Ein Typenschild gibt es auch nicht.

Ich habe ihn von einem MAN-Kollegen,der ihn mit einem Trecker  zusammen kaufen "mußte".

Der weiß auch nichts über Typ und Bj.

Die Funktionsweise kannst du im Beitrag vom 30 Jun. 2012 um 11:26 erkennen.

Das Prinzip ist recht einfach, den könnte man sich aus U-Profilen selber bauen.

Das Einzige, was ich daran ändern werde, ist der Austausch des Kipmechanismus der

Schaufel. Den will ich durch einen DW-Hydraulikzylinder ersetzen.

Aus diesem Grund habe ich den Aufbau der zusätzlichen Hydraulik am D439 hier eingesetzt.

Gruß

Jörg

 
Moin,
jetzt geht es an den Lader.

Als erstes habe ich ihn oben an den Werkstattkran gehängt, um ihn zu sichern.

Das Ding steht nicht sehr fest, und beim Schrauben könnten die beiden Rahmen auseinander
klappen.

Der Hubzylinder ging recht gut ab.

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Der Hydraulikanschluß ist wohl recht rabiat getrennt worden.
Zumindest weiß ich jetzt, welche Farbe der Lader hatte.
Ob ich ihn wieder in dem Blau anstreiche, weiß ich noch nicht. Das paßt nicht
unbedingt zum IHC-Rot.

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Der Stummel hat eine Rostlöserdusche bekommen, die lasse ich erst einmal wirken.

Gruß
Jörg
 
nd es geht weiter.

Der abgebrochene Stummel ist raus, der saß nicht sehr fest.

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Ich habe den Kolben ausgezogen.
Der war recht fest, so daß es nur mit Hin-und-herdrehen ging.
Dabei ist eine Menge Schmutz/Rost mit durchgezogen worden.

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Für mich stellte sich jetzt die Frage, ob ich den Kolben/Zylinder mit Bremsenreiniger oder Hydrauliköl
spüle, oder ob ich den Kolben demontiere. Den Schlüssel habe ich ja.

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Gibts Tipps?

Gruß
Jörg
 
Wie es ausschaut, ist die Kolbenstange eh durch damit.

Ich würde sie ausbauen, ausmessen und sehen, das ich eine Neue bekomme, sowas gibt es

"günstig" als Meterware.
 
Hallo Michael,

so chnell gebe ich da Kolben nicht verloren.

Ich habe mal bei Ebay nachgesehen. Eine 50mm Kolbenstange 1 m lang kostet 75€.

Ich brauche ja eine mit Anschlag, wie wird das eigentlich gelöst?

Ich habe das noch nie in Natura gesehen. (Ich werde mal googlen)

Ich habe mir eine Spülvorrichtung gebaut.

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Nach mehreren Spülgängen lief der Kolben merklich leichter.
Ein paar Durchgänge werde ich noch durchführen.

Der Dichtring sieht nach meiner Laienmeinung auch noch recht gut aus.

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Jetzt habe ich allerdings Zwangspause, es schüttet wie aus Eimern.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

ich würde den Zylinder auch öffnen, allein schon um ihn von innen zu reinigen.

Nach dem reinigen eine Bestandsaufnahme zB. ob Rost die Zylinderwand von inne angegriffen hat, wie die ganze Kolbenstange aussieht und ob die Dichtringe noch einen guten Eindruck machen.

Weil da ja ein Anschluß offen war ist sicherlich auch Wasser in den Zylinder eingedrungen.

Schlecht währe ja wenn du dir die ganzen Rostpartikel die durch einfaches Spühlen nicht rausgekommen sind in dein Hydrauliksystem reinziehst.

Nach dem aufschrauben würde ich erst mal reischauen oder reinleuchten, ob da eine Rostansamlung ist, wenn sauber dann erst die Kolbenstange herausziehen.

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Dein noch gut aussehender Dichtring, ist vermutlich nur der Schmutzabstreifring.

Das eigentliche Dichtungspaket wird darunter zu finden sein.

 

MfG Michael
 
Hallo,

ich werde den Zylinder wohl mal mit einpacken, und zu meinen Hydraulikladen mitnehmen.

Das ist ein Spezialladen, möglicherweise haben die die Möglickeit einen Dichigkeitstest zu machen.

Die große Überwurfmutter hat es in sich. Ich habe versucht sie zu drehen... vergebens, da

muß wohl noch eine Portion Rostlöser ran.

Wie sieht es dort mit heiß machen aus? Ich vermute, daß es dort Probleme mit den Dichungen gibt.

Gruß

Jörg
 
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