Heckladerinstandsetzung

Mit dem grossen Hammer auf den grossen Schlüssel schon versucht ?.

Was meintest Du mit Anschlag ? die Schraube, die da durchgebolzt ist oder das Auge am Ende ?

 
 
Michael,

mit Anschlag meine ich, daß der Kolben ja nicht aus dem Zylinder raus gedrückt werden darf.

Die Kolbenstangen sind alle komplett zylindrisch.

Ich habe momentan kein Bild vor Augen, wie das gelöst ist.

Wird ein dickerer Kolben von hinten auf die Kolbenstange aufgeschraubt?

Gruß

Jörg
 
Ja, genau so schauts aus.

Das ist eigentlich nur ne Dickere Scheibe, die aussenrum eine oder mehrere Nuten für die Dichtringe hat.
 
Hallo Michael,

ein MAN-Kollege war recht aufmerksam, und hat aufgrund der Anordnung des Zulaufs darauf

geschlossen, daß es sich um einen TauchkolbenZylinder handeln muß.

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Aus Wikipedia:

Tauchkolbenzylinder, schematisch

Ein Plungerzylinder (oder auch Tauchkolbenzylinder) besitzt keinen eigentlichen Kolben, sondern die Kolbenstange dient als Kolben. Plungerzylinder haben einen günstigeren mechanischen Wirkungsgrad, müssen aber axial geführt werden.

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Die Verschraubung ist tatsächlich so dimensioniert, daß sie sicher die axiale Führung übernehmen kann.
Ich habe gerade nochmals versucht sie zu lösen, aber es bewegt sich nichts.
Ich werde den Zylinder in die Ecke stellen, und mit Rostlöser bearbeiten.

Mein Treckertransporteur war gerade zu Besuch. Er war lange als Telekranfahrer
unterwegs, und kennt sich recht gut in Sachen Hydraulik aus.
Er hat den Kolben im Arbeitsbereich als gut beschrieben, und meinte, daß der
wohl nicht ersetzt werden muß.

Gruß
Jörg
 
Moin, bei den Zylindern vom Baas Frontlader ist am Ende von der Kolbenstange nur eine Nut wo ein Sprengring drauf sitzt. Der Anschlag ist ich sage mal Konisch angefast, so das der Ring eher fest draufgedrückt als runter gedrückt werden kann. Alles kein Hexenwerk.

Da ist Rost in der Innenseite vom Zylinder natürlich nicht so schlimm.

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Achso, habe den Anschluss auch gesehen, hatte den Zylinder aber für einen Doppelwirkenden gehalten.
 
Hallo,
so ganz untätig wollte ich heute nicht sein.
So habe ich den Hydraulikölfilter ausgebaut und gereinigt.
Dabei ist auch noch ca. 1/2 Liter Öl übelster Verschmutzung ausgelaufen.

Der Filter sitzt (wie die meisten von euch sicher wissen) unten links im Hydraulikblock am Ausgang

der Saugleitung, und wird nach vorn heraus gezogen.
Also Saugleitung ab, und Filter rausschrauben. Ich liebe es auf engstem Raum
mit 30 bzw. 32er Schlüssel an oberfesten Schrauben zu werkeln.
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Die Sache wird noch erschwert, weil ich mit einem verstellbaren Schlüssel arbeiten mußte.
Maulschlüssel beider Größen habe ich nicht.

Der Filter hatte eine Reinigung bitternötig:

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Nach gründlicher Reinigung habe ich ihn wieder eingebaut.
Für Sonntags reicht das.

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Schönen Sonntag noch
Jörg
 
Hallo Jörg,

besonders im Winter bei Minusgraden wird Dir das die Hydraulik mit weniger Geräuschen danken.

Grüße

Frank
 
Hallo Frank,

so häufig bin ich im Winter nicht mit dem Trecker unterwegs.

Zum Spazierenfahren würde ich dann wohl auch eher den MAN nehmen.

Der hat die Kabine und die Motorvorwärmung.

Heute ging es am D439 weiter.
Zuerst habe ich die Staubkappen angebracht.

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Dann habe ich den IHC gestartet, und im Standgas laufen lassen.
Dann die Treckerhydraulik betätigt, und anschliessend die Zusatzhydraulik mit meinem
Rücklaufschlauch durch gespült.

Dann habe ich den hydraulischen Oberlenker angeschlossen.

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Alles funktioniert einwandfrei.
Ich war überrascht, wie feinfühlig sich die Hydraulik regeln läßt.

Danach habe ich den Druck auf die Anlage etwas erhöht, indem ich die
Kupplungen ohne Anschluß vorsichtig unter Druck gesetzt habe, bis sich
die Motordrehzahl reduzierte.

Der richtige Belastungstest wird noch folgen. Dazu will ich den Trecker auf ein Stück Teichfolie
stellen, damit (falls etwas undicht ist) das Öl nicht im Rasen verschwindet.

Bisher hat nichts getropft
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Gruß
Jörg
 
Hallo,

heute habe ich den nächsten zarten Versuch gewagt die Mutter vom
Hydraulikzylinder zu lösen:

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Sieht doch gut aus, oder?
Aber der Eindruck trügt, der Zylinder hat sich in der Halterung gedreht.
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Also warten, und eine neue Portion Rostlöser drauf.

Gruß
Jörg
 
Moin,

dazu fällt mir spontan ein:"Der Monteur hat viel Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft!"

Grüße

Frank
 
Hallo,

haste schon einmal probiert die Mutter auf eine feste Unterlage zu legen und mit grösserem Hammer Prellschläge zu verpassen? Am besten auf alle 6 Flanken. Das hilft manchmal Wunder. Kannste evtl auch probieren währen einer versucht zu drehen.

MfG Jürgen
 
Hallo,

mit dem Hammer war ich da auch schon bei.

Ich gebe dem Rostlöser eine Chance.

Da ich es nicht eilig habe, brauche ich es nicht zu übertreiben.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

ich habe die Anlage etwas mehr unter Druck gesetzt.

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Den Oberlenker mußte ich verkehrt anbauen, da die Kat2-Kugel für den Gabelhalter zu breit ist.

Die Neigung der Gabel läßt sich so prima einstellen.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
nachdem ich heute so unnütze Arbeiten wie Hecke schneiden und Büsche ausschneiden
gemacht habe, wollte ich dann doch noch mal versuchen den Hydraulikzylinder zu öffnen.

Zuerst sah ich aber unsere jährlich einmal auftauchenden "Diekirschensindreif-Melder"

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Die kommen immer nur an einem Tag, hauen sich den Bauch voll, und verschwinden.
Aber egal, ich hatte Großes vor.
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Dieses Mal habe ich den MAN als Kontergewicht für meine Schraubaktion gewählt.

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Gegen das Verdrehen habe ich ein Stück Flacheisen angeschweißt.

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So konnte es losgehen.

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Und... es bewegt sich doch.

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Das Ansetzen des Mega-Schlüssels war recht mühsam.
Das 22-kg-Gerät mußte ich bestimmt noch 20mal ansetzen, weil die Mutter sich ohne den
langen Hebel nicht drehen ließ.

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Dann hatte ich es geschafft. Hier liegt die Kolbenstange mit dem Dichtungspaket.
Der Rohrinnendurchmesser ist übrigens 65mm, der Teller der Kolbenstange hat 62mm.
Durch den Spalt kann das Öl vom Zulauf hinter den Teller gelangen.

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Der Kolben hat leichte Rostspuren, die aber nichts ausmachen, da er nicht zur Kolbenstange
abdichten muß.

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Nach dem Reinigen habe ich dem Zylinder eine Zinkschicht verpaßt.
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Gruß
Jörg
 
Moin,

na, da bist Du ja einen gewaltigen Schritt weiter. Steter Tropfen hölt den Stein, oder wie sagt man?

Ich bin mal gespannt, wie Dein Hecklader bei der Fertigstellung aussehen wird!

Grüße

Frank
 
Ja Frank, ich auch.

Ich überlege ihn konstruktiv etwas zu verändern.

Die Kolbenstange dient ja auch als Oberlenker, was den Anbau an der 3-Punkt zu einer recht

diffizilen Angelegenheit.

Ich erwäge also die Kolbenstange zu kürzen, um sie separat am Hauptrahmen abzustützen.

Für den Oberlenker würde ih dann eine eigene Aufnahme anbringen, an der ich einen

normalen Oberlenker verwenden kann.

Ich bin aber noch am grübeln.

Gruß

Jörg
 
Hallo,
ich habe innerhalb der Mutter etwas sauber gemacht.

Es fällt sofort auf, daß ein Dichtring nicht mehr sauber sitzt. Er läßt sich auch nicht
in seine ursprüngliche Position zurück drücken.

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Ich will mal hören, was die Jungs von der Hydraulikfirma sagen.

Gruß
Jörg
 
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