heißgelaufene Bremse vom IHC 633A

633A

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1 September 2005
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Hallo Leute

Als ich vorletzten Samstag ein paar alte Paletten die von unserem Lageristen ausgemustert wurden abgehohlt habe, hat die Bremse auf der rechten Seite aus mir bisher unerklärlichen Gründen sich enweder nicht richtig geöffnet hat oder selbsständig zugemacht hat. Das war auf der halben Strecke von ca.11 KM, hatte vorher auf einem leichten Gefälle ( hier reichte aber die Bremskraft des Motors ) nichts gemerkt erst an der nächsten Steigung fing die Bremse an zu stinken.

Nach dem ich heute die Bremse zerlegt habe ist mir der regelrecht ausgefressen Bremsbelag auf der einen Seite der Bremsscheiben aufgefallen. da ich die Bremsen erst vor 3 Jahren erneuert habe vermute ich daß der Bremsbelag einen Materialfehler hatte.

Habe Bilder von der Bremse und dem Bremsbelag im Schrauberforum eingestellt.

Hatte jemand schon ähnliche Probleme, oder kann mir einen Rat geben da die Bremse richtig eingestellt war.

m.f.G. IHC633A

 
Hatte so ein ähnliches Problem schon mal an einem 423er. dort hat sich die Feder die die Brempedale hochhält ausgehangen und das Pedal bzw. die Bremse stand immer auf "griff". Evtl. sind deine Feder ja auch ausgeschlagen o.ä.
 
Hallo Leute

Habe gestern mir neue Bremsbeläge bei meinem Landmaschinenhändler bestellt. Die lahmen Federn vom Bremspedal waren nur eine der Ursachen, ich hätte die Kugeln nicht mit Kupferpaste einfetten sollen, dadurch gabs schon öfters Probleme bei diesen Bremsen mein Händler hatte auf IHC gelernt und gab mir den Tip den Automaten absolt trocken montieren da es da die wenigsten Probleme gibt.

m.f.G. IHC633A
 
Da scheiden sich die geister.Andere wiederrum sgane, das Trocken einabuen dazu fürhrt, das die Bremsen beim irgendwann "kanllen und knacken"
 
Man man man, ich habe im vorigen Beitrag auch den Rechtschreibfehler schreib Rekord aufgestellt.

Also noch mal verständlich. Soweit ich es weiß, sollte man die Automaten nie trocken zusammensetzen, da sie sonst irgendwann hängen bleiben und anfangen zu "klacken" und heiß zu laufen etc.
 
Also die Automaten werden laut Werkstatthandbuch gefettet. ABER diese Handbucher sind ja auch über 20 Jahre alt. Damals hatten die Bremsbeläge einen hitzebeständigen Stoff namens Asbest enthalten, der inzwischen verboten ist weil krebserregend.

Diese alten Scheiben hatten sehr wenig abrieb. Die neuen Originalbeläge mit Ersatzstoffen sind seit einigen Jahren sehr gut und haltbar, haben aber einen Abrieb der sich sehr schnell mit dem Fett verbindet und zu einem verkleben der Kugeln führt. Wir haben viele Arten von Fett probiert und auf dauer gehalten hat keines. Darum werden die Automaten und die Löcher sauber gereinigt und mit feinem Schleifpapier ausgeschliffen und dann trocken zusammengebaut. Die Federn werden immer erneuert. Als Bremsscheiben verwenden wir nur originale Scheiben, andere Fabrikate und neu belegte von diversen Bremsservicefirmen haben wir auf Garantie tauschen müssen. Seither kehrte in unserem Betrieb wieder Ruhe ein zum Thema Bremsen.

Gruss Dani B

745-S...heisst der Spass
 
Wo hast Du die Beläge gekauft, bzw. sind es orginal IHC-Beläge?

Der 633 vom Kumpel hat auch eine Bremsenüberholung notwendig (kein Wunder bei 9500 Stunden)
 
Selber kaufe ich keine, ich repariere ja für Kunden. Die Beläge sind original CASE-IH, wobei ich normalerweise kpl. Scheiben verkaufe (ausser D-Reihe) weil 1. bei den neueren Modellen die Beläge nur geleimt sind und 2. die Beläge im Gegensatz zu den Scheiben in der CH zu teuer sind es sich nicht rentiert diese dann noch aufzunieten und abzudrehen. Für die A-Familie kosten die 6.5" oder 7" Scheiben das Stück um die 75 Euro.

Gruss Dani B

745-S...heisst der Spass
 
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