Hilfe gesucht für einen Ford mit festem Motor

Hi Manuel,

also so geht das hier nicht!

Wir haben hier mit Fremdfarben schon, so finde ich, sehr gute Erfahrungen gemacht und zum Erfolg geholfen.

Wir verlangen aber Bilder und weitere Berichterstattung, sonst wird da nix ;-)

Gurß Matthias

PS: Es handelt sich hier um einen nicht so ernsthaft gemeinten Beitrag.
 
Schönen Abend,

habe mich jetzt lange nicht mehr gemeldet, Stand der Dinge ist gerade, das ich die Düsen ausgebaut habe und Öl in die Öffnungen gekippt habe, seit 1 Tag verweilt das nun schon so aber nichts bewegt sich, nur 2-3 mm. 

Ich werde jetzt nochmal mit richtigem Rostlöser rangehen und dann hoffe ich geht es.  Mein Vater meint wir sollen ihn einfach mit unserem Ihc ziehen und dann die Kupplung kommen lassen, dann wird er sich schon lösen aber hier habe ich Angst das mir die Pleuel oder die Kurbelwelle einen Schaden nehmen.  Ist meine Angst hier berechtigt.

Bilder kommen bald welche, keine Angst

Grüße Manuel
 
Anhang

den Trick mit der Gelenkwelle habe ich probiert, da geht auch nix, habe heute den ganzen Tag mit eingelegten Gang hin und hergeruckelt, aber es kommt einfach keine Bewegung rein.

Laut Vorbesitzer stand er 3,5 Jahre im Freien ohne bewegt zu werden, so sieht er auch aus.
 
Hallo Manuel, tu das nicht mit dem anschleppen, das ist die herzhafte Methode, das kann gutgehen ( lösen ) oder eben auch nicht. Hab Geduld, probiers mit Rostlöser, Cola soll auch helfen, hat glaub schon jemand geschrieben und wenn der Schlepper 3,5 Jahre im Freien gestanden hatte, dann hatten die Kolben auch 3,5 Jahre Zeit zum festbacken, gib ihnen genug Zeit sich auch wieder zu lösen.

Gruss Klaus
 
Hallo Manuel,

ich kann mich Matthias nur anschließen. Das eine oder andere Foto von deinem Schlepper oder den zerlegten Komponenten, wäre sicher interessant und würde deine Fehlersuche auch zielführender gestalten.

Besonders für die Mitleser, die mit der Ford-Fraktion eigentlich nichts am Hut haben, könnten sich vielleicht auch zu einem entscheidenden Tipp hinreissen lassen.

So wie ich das jetzt aus meiner einjährigen Erfahrung sagen kann, haben wir hier hochqualifizierte und hilfsbereite Mitglieder, die sicher in ihrer Werkstatttätigkeit auch schon den einen oder anderen Ford zwischen den Händen hatten. Bloß per Ferndiagnose oder Blick in die Glaskugel ist noch kein Traktor wieder funktionstüchtig aufs Feld oder die Strasse gekommen.

Daher lass uns nicht weiter rumraten, sondern mach Bilder von dem was su tust und stelle sie hier ein. Tut nicht weh und sollte dir das Forum wert sein.

Ich habe dabei immer im Hinterkopf, was eine Mechaniker-Stunde heute kostet und was ich mit der Hilfe aus diesem Forum im letzten Jahr schon alles selbst schaffen und sparen konnte.

Mit kritischem Gruss

Joerg
 
Moin,

für 3 1/2 Jahre im Freien sieht der aber noch gut aus!

Gruß

Frank
 
Hallo Manuel,

" Stand der Dinge ist gerade, das ich die Düsen ausgebaut habe und Öl in die Öffnungen gekippt habe, seit 1 Tag verweilt das nun schon so aber nichts bewegt sich, nur 2-3 mm. "

Mit dieser Aussage, wäre ein Spiel im Pleulager warscheinlich!

Ist der Trecker bis zum abstellen problemlos gelaufen?

Gruß Demian
 
Hallo Schrottigel,

 ja der ist vor 3 1/2 Jahren noch gelaufen, anscheinend ohne Probleme und recht zuverlässig, hat auch ein Tauschgetriebe und eine neue Kupplung drinnen.
 
Hallo Manuel,

dann sollte ja schon Bewegung an den Kolben sein, was ja hoffen lässt.

Gruß Demian
 
Hoffe ich auch, Morgen probieren wir vorsichtiges anschleppen auf der Straße ( Feldweg) dann sehen wir ja, angelöst hats den Rost zu 100% schon und dan nfehlt washrsch. noch der Ruck
 
Moin.

Nicht abschleppen! Lass ihm Zeit. Wenn in einem Zylinder richtig Rost hat machst du ihn richtig kaputt. Immer wieder vorsichtig versuchen zu bewegen. Wenn es der Starter nicht schafft ist der Motor eh reif zur Überholung.

Gruß Jürgen
 
Steck hinten eine Zapfwelle rauf einen  zweiten Trecker noch mit Doppekuplung ran und dann mit gefüll vorsichtig probieren,  Zylinder voll Öl füllen. 
 
Servus Manuel,

du wirst nicht herum kommen, den Zylinderkopf abzunehmen.

Wenn du das jetzt gleich machst, siehst du genau, ob sich die Kolben bewegen, wie stark der Rost in den Zylindern ist usw.

Ich würde sagen, dass das gut investierte Zeit ist, du kannst den Dreck schön herauswischen und mit Rostlöser oder ähnlichem weiterarbeiten.

Gruß, Gerhard
 
Hallo Manuel,

ein gefühlvolles hin und herdrücken, halte ich für sinnvoller und erst wenn der Motor durchdreht sollte er gezogen werden um das Öl aus den Zylindern zu drücken.(kann dann auch angeschleppt werden, um den Anlasser zu schonen)

Gruß Demian
 
Hallo

Stand der Dinge, ... nix hat sich bewegt, bin langsam am verzweifeln. Haben jetzt alles mögliche reingekippt, nix löst den Rost. Meine letzte Waffe wäre jetzt Phosphorsäure, die löst es zu 100% oder den Kopf runter bauen aber das mache ich eigentlich ungern weil wenn es sich dann doch löst,... 

bin ratlos

Grüße Manuel
 
muss man wenn man den Kopf runter hat die Ventile einschleifen lassen usw... ? Möchte ich eigentlich vermeiden und halt den Kopf mit neuer Kopfdichtung, neuer Ventildeckeldichtung und komplett gereinigt halt wieder einbauen nachdem ich die Kolben gängig bekommen habe
 
Hallo Manuel,

hattest Du beim ziehen auch den größten Gang eingelegt?

Den Zylinderkopf zu demontieren, halte ich erstmal für nicht sinnvoll, da bei Motoren mit Laufbuchsen auch gleich die Kurbelwelle raus muss, da die Kolben nur nach unten bewegt werden können.

Gruß Demian
 
Zurück
Oben Unten