Hochdruckpresse b 47

ihcb47

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Moin moin 

Ich hab eine hochdruckpresse b47erworben. Hab sie jetz wieder komplett gängig gemacht. Jedoch habe ich ein kleines Problem:

Der scherbolzen reißt immer sofort ab sobald ich die Presse einschalte. Grund dafür ist ein Nockel (im Kanal stößt der Kolben gegen ein Stück Eisen das nach oben steht.) 

Meine Vermutung ist jetzt, dass die Nadeln und der Kolben nicht passend  zueinander eingestellt sind  und deshalb dieser "Nockel" nach oben steht . Also eine Art Schutz für die Nadeln.  

Bekomme ich Kolben und Nadeln einfach passend zueinander eingestellt indem ich einfach wieder die scherschraube erneuer oder muss ich noch was beachten? Hab ein wenig Angst das der Kolben meine Nadeln zerstört. 

Ich hoffe ihr könnt mein Problem irgendwie nachvollziehen und ich hab es gut erklärt. 

Danke im voraus. 

Schönen abend noch. 
 
Knüpferwellenbremse oder Knüpferwellenantrieb sind falsch eingestellt. Kannst von mir Betriebsanleitung, ET-Liste und Werkstatthandbuch zur B47 haben. Gruß vom "Linksdreher".
 
Hallo

Am besten liest du dir das in der Bedienungsanleitung durch was zu tun ist weil der Meschanische ablauf muss Stimmen Sonst werden deine adeln beim Konoten

eingepresst und es gibt Bruch.

War bei meiner MF Presse auch so.

Gruß

Daniel
 
Vielen Dank für die schnellen Antworten. 

Dann ist es ja gut, dass ich hier erst gefragt habe. 

Linksdreher  könntest du mir die Sachen schicken, damit ich meine presse richtig einstellen kann ? 

Vielen Dank mfg 
 
Hallo,

der Nockel muss oben sein, wenn die Nadeln das Garn zu denKmoterfingern führt, spricht

wenn die Nadeln im Knoterraum sind.

Dein Problem wird nicht eine Verstellung der Maschine sein, sondern ggf. ausgeschlagene Führung des Presskolben.

Wurde der Knotermechanissmus ausgelöst? Also der Hebel hinten wo das Sternrad antreibt ganz nach oben gezogen?

Dreh die Presse per Hand am Schwungrad mal in die andere Richtung langsam und schau was passiert.
 
@t844 Hallo Torsten, warum gibst Du solche unsinnigen Ratschläge die B47 mal eben rückwärts zu drehen und um zu sehen, was passiert. Totaler Kokolores, nix für ungut, aber das musste jetzt mal raus, ich habe schon vor mehr als einem halben Jahrhundert B47 repariert aber einen Defekt niemals durch Rückwärtsdrehen lokalisiert. Gruß vom "Linksdreher".
 
Hallo,

Rückwärts drehen beim Knotervorgang kann bei einer Presse zum Totalschaden des Knüpfapparates führen.

So etwas sollte man niemals machen!!

Mit freundlichen Grüßen Jürgen

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Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten!!!!
Mc Cormick D439 Bj 1964
Ihc 423 Bj 1969
Ihc 955 Bj 1981
 
Hallo, ich hatte eine D- 425 Presse.

Wenn ich da zu arg über einen Absatz gefahren bin (Im Transportberieb bei stehender Maschine)  konnte es sein, dass die Nadeln in den Kanal gestoßen wurden. 

Beim Einschalten war dann gleich die Scherschraube ab. 

Dann musste ich einfach hinten am Presskanal den Bügel mit den beiden Nadeln einfach wieder nach hinten bis zum Anschlag ziehen und 

alles lief wieder. 

Die Scherschraubenfummelei inclusiver schmieriger Hände war mir dann manchmal zu blöd und ich hab vor 

Inbetriebnahme auf dem Feld die Lage des Bügels kontrolliert.

Konrollier das mal ob der Bügel ganz hinten ist. Grüße 
 
Linksdreher:

@t844 Hallo Torsten, warum gibst Du solche unsinnigen Ratschläge die B47 mal eben rückwärts zu drehen und um zu sehen, was passiert. Totaler Kokolores, nix für ungut, aber das musste jetzt mal raus, ich habe schon vor mehr als einem halben Jahrhundert B47 repariert aber einen Defekt niemals durch Rückwärtsdrehen lokalisiert. Gruß vom "Linksdreher".
Hallo,

wo steht bitte geschrieben, dass die Nadeln sich bereits im Knoter befinden?

Mit Rückwärts drehen meinte ich ein Stück, um zu sehen ob der Begrenzer wieder absenkt.

Habe selber 2 B47 und schreibe bestimmt kein "Kokolores"!

Wenn hier wegen einem Problem gefragt wird, dann sollte es auch absolut genau beschrieben werden.
 
Und ja, es kann auch sein, dass die Nadeln sich verklemmt haben und nicht zurückgehen.

Dann den Bügen unterhalb der Presse wo die Bremsbeläge drauf sind/sein sollten wieder zurück setzen.

Sind da keine Beläage mehr, werden die Nadeln zu weit nach oben befördert und klemmen fest.
 
Hallo Torsten, der "Linksdreher" gibt nochmal ein bisschen Senf dazu. Die Nadeln werden mit der Nadeltreibstange zwangsgesteuert und gehen immer in die oberste und unterste Stellung. Die machen also nicht unterwegs mal irgendwo eine Pause. Die Treibstange sollte so eingestellt sein, dass bei oberster Stellung, zwischen den Nadelführungsblechen an der Unterseite des Presskanals und dem Nadelbasisrohr ein lichtes Maß von 16 - 22 mm entsteht. Die an den Nadelschutzholmen befindlichen Bremsbeläge sind dort, um beim Erreichen der oberen und unteren Endstellung den Drehmoment des Antriebes abzufangen, damit dieser nicht mit seiner ganzen Kraft (Schwung) auf den Nadelantrieb und die Knoterantriebswelle wirken kann. Dass die Nadeln im Kanal stehen bleiben, kann nur passieren wenn die Scherschraube im Nadelantriebsarm gebrochen ist. Dann löst aber auch die Kolbensperre aus und beim nächsten Presshub fliegt die Scherschraube an der Schwungscheibe weg. Nächste Möglichkeit ist, dass die Knüpferwellenbremse nicht fest genug eingestellt ist, um den Nadeltreibarm in Endstellung zu halten. Dann rutschen die Nadeln durch Eigengewicht oder Erschütterung etwas vor, lösen die Kolbensperre aus und die Scherschraube am Schwungrad ist hin. Schönes Wochenende wünscht der "Linksdreher".
 
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