Holzbündelgerät

d320 farmall

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Hallo,

wollte euch an einem aktuellen Eigenbau von uns teilhaben lassen.

Die Überlegung von uns war ein Holzbündelgerät zu bauen das man trotz Anhänger mit in den Wald nehmen kann.

Eine Fronthydraulik oder ähnliches ist nicht vorhanden.

Da der zweite Mann sowieso die meiste Zeit das Auto nimmt haben wir uns dazu entschieden das ganze auf eine Achse fürs Auto zu setzen.

Als erstes wurde der Korb gefertigt









Jetzt mal die Achse her um zu probieren wo der Drehpunkt gesetzt wird.



So in etwa solls mal aussehen



Auf die Achse kommt als erstes ein Rahmen mit Alu-Riffelblech als Boden, danach wir die Säule für das Drehlager draufgesetzt.

Fortsetzung folgt :-)

Ich hoffe euch gefällt der Beitrag.

Gruß,

Benjamin
 
Wenn das die spätere Montagestelle wird (quer über der Achse)  hätte ich Bedenken.

1.) ich stelle mir vor das später beim laden die Reifen und Radkästen stöhren.

2.) Im Moment des Abkippens wird der Hängerschwerpunkt hinter der Achse sein, was zum hochschlagen der Deichsel führen könnte.

Ich würde den Bündler höher setzen (über Rad/Kotflügelhöhe) und so montieren das er wahlweise nach rechts oder links gekippt werden kann.

Altanativ könnte man auf ein (Lade)-Fläche vezichten, und in den Bündler längst über die Deichsel setzen. Also in Fahrtrichtung vor der Achse,

Beladung von vorn. Dann kann wahlweise nach re oder li abgekippt werden, und eine Werzeugkiste könnte über die Achse komen.

Aber nichts für ungute, vielleicht hast du ganz andere Gedanken bei deine Konstruktion.
 
Hallo Jürgen,

das mit den Spitzen haben wir schon beim Heften der Kostruktion besprochen, da ist der Arm ruckzuck aufgeschnitten.

Den Korb möchte ich von der Richtung so drauflassen, denn bei uns im Wald sind die Wege recht schmal, somit hat man den Vorteil das man das Bündel nach hinten rauskippen kann und es schon in der Richtung hat um es aufzuladen. 

Der Korb kommt mit dem Drehpunkt vor die Achse und hinten kommen zwei Stützen hin das nichts kippen kann wenn man ohne Zugfahrzeug bündelt.

@Frank: Mal sehen, eine kleine Kiste für das Spanngerät etc ist geplant, evtl wird die noch größer wenn man sieht wie man mit dem Platz hinkommt ;-)

Aber weitere Anregungen von dir/euch sind gerne erwünscht da so etwas auch Neuland für mich ist.

Gruß,

Benjamin
 
Ja, verstehe.

Wenn die Wege zu schmal sind, kannst du nur nach hinten kippen. Mit Stützen, oder angekuppelt müßte das gehen. Hauptsache die Räder stören nicht beim beladen.

Die meisten Bündler haben als Anschlag eine runde Holzplatte, welche re oder li eingesteckt werden kann. Mir deiner geschweißten Platte bist du aber immer auf eine "Ladeseite" festgelegt. Ich hoffe das stört später im Wald nicht, wenn das ganze Holz auf der anderen Weg-Seite liegt.

Stabil ist das natürlich, aber falls mal verbogen, auch nur aufwendig zu reparieren. Steck oder Schraubbar wäre da einfacher als festschweißen.

Halt uns auf dem Laufenden, viel Erfolg.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo Zusammen,

am Bündler hat sich ein bisschen was getan

Die Einzelteile für den Drehpunkt wurden gefertigt:



Die Säule geschweißt



Und der Bolzen am Korb ist eingeschweißt



Und nun alles zusammen:



Als nächstes hab ich den Grundrahmen für die Achse geheftet



Das ganze angeschraubt



Und noch die Säule aufgesetzt



Um den Korb einzuhängen wars mir heute zu spät, kommt dann morgen dran. :-)

Morgen muss ich den Rahmen hinten an der Rückleuchtenhalterung noch etwas abaändern und wenns gut läuft komme ich evtl noch zu der Abstützung.

@Jürgen: Ich bohre am Rahmen auf beiden Seiten die Löcher für die Kippsäule, dann müssten wir eig ziemlich flexibel sein was die Beladeseite angeht.

              Zum Blech: Durch die ganzen Knoten lebe ich in der Hoffnung das dort ziemlich hohe Kräfte walten müssen bis etwas nachgibt ;-)

              Das mit der Zulassung ist größtenteils abgeklärt, solange man an der Achse nicht schweißt oder bohrt und die vorgeschriebenen Höhen und Breiten für die                 Beleuchtung usw einhält dürfte es aber keine Probleme geben.

Gruß,

Benjamin
 
Wooooh, ich bin voller Bewunderung (anderes Wort für Neid)    :- )   wenn ich die Ausstattung deiner Werkstatt sehe. Glückwunsch.

Jetzt erkenne ich auch erst warum du die Abschlußplatte aus Blech gemacht hast, und verschweißt.

Wird gut.  !!

So stabil wie du dem Bündler baust, kannst du damit auch für die DB Bahnschwellen aus Beton bündeln  :- ) 

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo,

Danke fürs lob, aber kein neid, die Werkstatt ist nicht nur für den hobbybereich, sonst wär die nicht so nobel.

Da der bündler aktiv am Straßenverkehr teilnimmt lass ich mich da auf nix ein, wenn der korb mal auf der Straße liegt hab ich ein Problem. ( und das muss ja nicht sein  ;-)

Gruß, 

Benjamin 
 
Hallo miteinander,

eine Woche ist vorbei und es gibt Fortschritte:

Der Rahmen ist nun fertig, das Rohbaugestell kann nun die Werkstatt verlassen:





Hier mit der Leuchtenhalterung in Arbeitsstellung



Hier das ganze Gestell 



Die Leuchtenhalterung in Strassenstellung:



Wenn die Zeit da ist erfolgt in den nächsten Tagen der Praxistest.

Gruß,

Benjamin
 
Hier noch ein kurzer Nachtrag:

Der Testlauf wurde gemacht und das Fazit ist:

Funtioniert einwandfrei :-)





Gruß,

Benjamin
 
Moin,

das sieht doch gut aus - ordentlich und stabil gebaut. Ist aber ein 1/2-RM-Bündelgerät, oder wirkt das nur so "klein"?

Was mir noch auffällt, ist die Einlegehöhe. Das ist ganz schön hoch - vielleicht täuscht das aber auch auf dem Bild. 

Ich bündel auch mein Holz wieder, aber immer in 1RM-Bündel. Dafür habe ich die Einlegehöhe relativ niedrig gewählt, da der Durchmesser eines solchen Bündels schon ca. 1,2 m hat. Bei einer Einlegehöhe von über 50 cm zum Boden wird das schon zur Plackerei, wenn schwere Eiche oder Buche ganz oben eingelegt werden soll.

Aber wie bereits geschrieben - saubere Arbeit, gefällt mir persönlich sehr gut und ist einen abgeänderten Nachbau durchaus wert ;-)...

Gruss Micha
 
Hallo,

Das mit der Größe täuscht nicht,  das bündelgerät hat einen Durchmesser von 80 cm und 70 cm länge. 

Ist speziell für unsere Bedürfnisse gebaut da einer von uns 70 cm scheite braucht und der andere 35 cm. 

Die obere höhe des bündels liegt bei 1,55 meter, bei zwei männern mit 2 meter ist das ok. Wir haben die höhe extra über den reifen gelegt damit man auch mal meterscheite einlegen kann wenn man je umstellt und falls der korb evtl mal gegen einen mit 1 meter Durchmesser getauscht wird geht es immer noch drüber.

Und wenn im Praxisbetrieb noch das ein oder andere auffällt kann es gut sein das es noch geändert wird.  Lack kommt erst nach ausgiebigem Testen drauf  ;-).

Gruß, 

Benjamin 
 
Moin Holger,

das ist doch das Wichtigste: das Gerät muss zu euren Bedürfnissen passen!

Mich hat das im Vorfeld nur gewundert, da ich deutlich größere Bündel erstelle und deshalb die Einlegehöhe (bei mir kleinem Männchen von 1,79 m Größe) eine wesentliche Rolle spielt.

Danke für die Erklärung.

Gruss Micha

PS: eine Frage hab ich aber noch: wofür braucht man 70er Scheite?
 
Hallo,

@micha: Für den kachelofen, mit dem wird das ganze Haus versorgt, dort ist die maximale Länge 1,2 meter. 70 cm ist auch für die damenwelt noch gut zu handhaben, und der andere aspekt war das man mit der Länge auf jeden anhänger von uns 2-reihig laden kann und die Bordwände geschlossen bekommt.

@ Arnold: Danke schön fürs lob, die werkstatt war auch teuer im bau ;-)

Gruß, 

Benjamin 
 
Tolle Arbeit und eine tolle Werkstatt!

Sind die Blechteile ausgelasert und habt ihr das auch selbst gemacht?

                                                       Gruß  Harry

                                                                  
 
Hallo Harry,

ja, die runden  teile sind lasergeschnitten , aber die hab ich nach zeichnung fertigen lassen,  eine laserschneidanlage hab ich leider noch nicht.

Die knotenbleche wurden auf der schlagschere zurechtgeschnitten.

Gruß, 

Benjamin 
 
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