Holzhäcksler

MC Rancher

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Servus, 

Wir waren wieder mal fleißig und haben ca 60 Kubikmeter Fixlängen Frischholz geschnitten. 

Da bekannterweise die Fichten jede Menge Äste haben müssen diese ja auch verarbeitet werden,also raus aus der Naturverjüngung. 

So nun der Gedanke es muss ein Holzhäcksler her um die Äste zu schreddern. 

Im Netz fand ich folgende Geräte:

Oswald OHA 180

WOD 24H

AVS BX 72 R 

Von der Beschreibungen her sind alle drei Baugleich nur der Preis ist verschieden.

Nun meine Frage, hat hier im Forum jemand Erfahrung  mit solchen Geräten?

Es sollen keine Hackschnitzel gemacht werden das Material soll im Wald bleiben. 

Gruß Sepp 
 
Hallo Sepp,

ich hätte da mal zwei Fragen. Hast du jedes Jahr diese Menge an Holz und musst die Äste schreddern? Wenn ja, fällt einmal oder mehrmals pro Jahr Schreddergut an?

Mein Bekannter, Pächter eines großen Teichgrundstücks, musste in diesem Jahr rund um den Teich mal wieder den gesamten Busch- und Baumbestand zurückschneiden. Die Überlegung einen Schredder von deinem Format zu kaufen war auch schon einmal angedacht.

Problem dabei: Du brauchst Manpower um das Teil zu füttern und es dauert einige Stunden bis du fertig bist. Wenn die Zweige wild durcheinander liegen bist du ständig nur am ziehen, um sie zu entheddern.

Lösung: Bei uns im Landkreis gibt es einen Lohnunternehmer, der einen Holzhacker mit Kranbestückung hat. Ähnlich diesem hier: LINK . Der kam zum Teich gefahren, hat das Zeug mit der Zange gegriffen, eingeführt und war in 1h fertig. Der ganze Spass hat 275 Euro gekostet.

Wir hatten uns auch schon mal die Preise angesehen. Bei dem Preis kann man min. 10 Jahre Äste schreddern lassen, hat keine eigene Maschine im Einsatz und nicht noch ein Teil auf dem Grundstück, was zu 99% des Jahres irgendwo rumsteht.

Ich weiss, das ist keine Antwort auf deine Frage nach den Erfahrungen mit den angegebenen Maschinen, aber vielleicht ein Denkanstoß.

Gruss Joerg
 
Servus Jörg,

hast ja teilweise Recht, die Menge an Astholz hab ich nicht alle Jahre. 

Ich selbst hab ja nur noch ein Hektar Wald den größeren Teil gehört meinen Sohn Nr 2.

Sohn Nr1 hat auch noch drei Hektar ,so das wir auf ca 20 Ha.kommen

Früher haben wir ausgeastet bis runter von fünf cm.haben aber keine Lust mehr und hören jetzt bei 10 cm auf und der Rest soll gehäckselt werden. 

Ein Lohnunternehmer fällt wegen schlechter Waldwege raus. 

Bei der FBG könnte ich mir einen ausleihen, steht aber 35 km weg. 

Darum der Gedanke mir einen zu kaufen und die Söhne könnten ihn auch benutzen. 

Wenn die Inflation so weiter maschiert ist die Maschine in 10Jahren bezahlt. 

Natürlich würde ein kleinerer Häcksler auch reichen nach dem Motto nicht brauchen aber haben.

Gruß Sepp 
 
Hallo

Ich habe mir vor ein paar Jahren einen HS 170 zugelegt da ich auch viele Grundstücke gepachtet habe die ich nach und nach sauber machen möchte.

Der Hächsler ist gebraucht und schafft Äste bis 170mm Durchmesser der einzug ist Gesteuert (was man nur bei kleinen Traktoren benötigt)

Die Letzten beiden Sammstage habe ich auch Obstbäume zerkleinert ich möchte das Teil nicht mehr missen.

Gruß

Daniel
 
Hallo Sepp,

egal zu welchem Gerät du tendierst, ich würde mir bei diesem Kaufpreis die Geräte vorführen lassen oder zumindest ein Produktvideo in Aktion ansehen. Manchmal haben die Firmen auch Kunden, wo die Geräte bereits im Einsatz sind und sie können die Kunden fragen, ob du mal vorbeikommen könntest.

Ich selbst habe durch einen Scheunenfund einen einfachen China-Häcksler vom Baujahr 2001 kostenlos bekommen. Das Maximum, was wir damit bis jetzt geschreddert haben, liegt bei 60mm. Eingezogen wird mit einer Walze ohne jegliche Hydraulik. Aber das ist jetzt auch nicht wichtig. Viel wichtiger sind die Erfahrungen mit diesem Gerät.

Achte beim Kauf auf die Wartungs- und Bedienungsfreundlichkeit.

- Passen die Bedienhebel zu euren Körpegrößen, für Rechtshänder/Linkshänder, in der Anordnung.

- Ist die Zuführung in der passenden Höhe oder müsst ihr ständig euch bücken oder strecken.

- Wie einfach ist das An-/Abkuppeln vom Traktor.

- Sind die Unterlenkeraufnahmen so hoch, dass du bei Bedarf mit Fanghaken drunterfahren kannst

- Lässt sich der Auswurf ohne Werkzeug drehen oder abklappen für die Fahrt, wenn er höher als der Schlepper ist?

- Sind Standardmesser verbaut oder irgendwelche Exoten, die man Jahre später nur noch für teures Geld suchen muss?

Und jetzt das Wichtigste:

- Wie schnell oder einfach kann ich Störungen beheben, wenn der Schredder z.B. mal verstopft ist? Lässt er sich an Serviceklappen öffnen oder muss fast das ganze Gerät zerlegt werden?

- Gibt es eine Überlast-Sicherung für den Traktor bei einer plötzlichen Blockade oder wird die Zapfwelle so abprupt gestoppt, dass dir fast der Zapfwellenstummel abreisst?

Alles Fragen, die dir deine Entscheidung erleichtern sollen, da bis jetzt wohl niemand mit deinen Modellen gearbeitet hat. Bei meinem Schredder kann ich diese Fragen alle mit NEIN beantworten. Daher schreibe ich dir diese auf. Aber ich möchte nicht meckern. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. 

Gruss und viel Spass bei der weiteren Entscheidungsfindung

Joerg
 
Hallo Sepp,

ich bin es nochmal. Mir ist gerade noch eine Bezugsquelle eingefallen, von der ich meinen Schwungradspalter gekauft habe. Die haben einen sehr guten Support und sitzen in Ostfriesland. Ich hatte mal an meinem Spalter ein Problem und sie haben mir innerhalb von 12 Stunden eine technische Zeichnung zusammen mit einer Email geschickt, mit der ich eine Fehlerbehebung starten konnte.

Da gibt es Häcksler in verschiedenen Leistungsklassen mit Hydraulik. Man kann die Geräte vor Ort ansehen, mitnehmen oder liefern lassen. Kannst du dir ja mal ansehen.

Hier der LINK.

Gruss Joerg
 
Servus Joerg,

erst mal vielen Dank für deine Anregungen.

Habe bei allen drei Firmen angefragt wegen Erfahrungen von Kunden die mit solch einen Häcksler arbeiten.

Anbieter 3 : Sitz in Baden Württemberg kommt gerade nicht an die Adressen wegen Bürombau.

Anbieter 2;  Sitz in Thüringen haben noch keine Maschine nach Bayern verkauft.

Anbieter 1: Sitz in Bayern geben Keine Kundenadressen wegen Datenschutz raus.

Hab nun bei allen dereien angefragt wegen Kauf auf Probe, leider seit zwei Tagen noch keine Rückantwort.

Schau ma mal was da noch kommt,es eilt ja nix.

Gruß Sepp
 
Moin Moin...

Ich habe mir zusammen mit einem Freund im Winter 14/15 einen BX62r gegönnt. Wir sind mit der Maschine recht zufrieden. Bis jetzt gab es eine lose Verbindung zwischen Ölmotor und Einzugswalze und ein gebrochenes Messer. Die Messer sowie die Gegenschneide konnte wir problemlos nachbestellen und haben nun auch einen kompletten Satz im Regal liegen.

Die Haube über der Messerscheibe ist mit einem Scharnier und einer Schraube befestigt und lässt sich bei einer Verstopfung schnell aufklappen und ist gut zugänglich. 

Der Einzug ist hydraulisch (vorwärts, rückwärts und stillstand) und lässt sich wunderbar stufenlos einstellen. Je nach Material und Schredder was man haben möchte. 

Mit meinen 45ps bin ich gut motorisiert. Wir haben auch schon mit 18ps gearbeitet was aber eher die Ausnahme ist 🤣

Meine Erfahrungen sagen nach den Jahren:

- Unbedingt zwei Einzugswalzen

- Der Trichter darf ruhig groß sein, sollte aber nicht zu schräg sein

- Beim Entasten gleich so sägen das man einen guten Materialfluss an der Maschine hat

- Das zu schreddernde Material gleich ordentlich hinlegen.

... mit diesen Voraussetzungen haben wir mal einen Tag lang zu dritt den Schredder gefüttert und kamen nicht hinterher...

In dem Link ist die baugleiche Maschine.

www.allradtechniknitsche.de/index.php?a=619
 
MC Rancher:

Servus Joerg,

erst mal vielen Dank für deine Anregungen.

Habe bei allen drei Firmen angefragt wegen Erfahrungen von Kunden die mit solch einen Häcksler arbeiten.

Anbieter 3 : Sitz in Baden Württemberg kommt gerade nicht an die Adressen wegen Bürombau.

Anbieter 2;  Sitz in Thüringen haben noch keine Maschine nach Bayern verkauft.

Anbieter 1: Sitz in Bayern geben Keine Kundenadressen wegen Datenschutz raus.

Hab nun bei allen dereien angefragt wegen Kauf auf Probe, leider seit zwei Tagen noch keine Rückantwort.

Schau ma mal was da noch kommt,es eilt ja nix.

Gruß Sepp
Hallo Sepp,

was ist es denn jetzt letztendlich für einer geworden? Oder wurde das Projekt verworfen?

Ich habe folgendes Gerät seit einiger Zeit im Einsatz und bin eigentlich bisher sehr zufrieden.

www.jansen-versand.de/land-forstwirtschaft/schredder-haecksler/111/schredder-jansen-bx-42rs-haecksler-holzhaecksler-holzschredder-traktor?c=1000182171

Gruß Stefan
 
Da ich wieder Feuerholz machen muss und mir die Arbeit erleichtern will habe ich mir einen Grobhacker gekauft. Eigentlich ist es sogar ein Langhacker. Das Gerät verarbeitet Äste bis 10cm Durchmesser und macht daraus 10-15cm lange Stücke. Die Maschine arbeitet sehr schnell. Ab 40PS ist die Werksangabe, bei mir läuft er an der 1000er ZW bei ca. 1450Motorumdrehungen und da dreht die ZW ca. 650 Umdrehungen bei ca. 50PS am Stummel. Ich werde mein Zeug in Woodbags hacken und schauen wie es mir gefällt. Durch den ziehenden Schnitt der Schnecke gibt es keine Schläge ins Getriebe. Es ist kein Getriebe und kein Fettnippel am Gerät. Wartungsfrei. Vielitz EB 100Z heißt der Gerät.
 
sexzylinder:

Da ich wieder Feuerholz machen muss und mir die Arbeit erleichtern will habe ich mir einen Grobhacker gekauft. Eigentlich ist es sogar ein Langhacker. Das Gerät verarbeitet Äste bis 10cm Durchmesser und macht daraus 10-15cm lange Stücke. Die Maschine arbeitet sehr schnell. Ab 40PS ist die Werksangabe, bei mir läuft er an der 1000er ZW bei ca. 1450Motorumdrehungen und da dreht die ZW ca. 650 Umdrehungen bei ca. 50PS am Stummel. Ich werde mein Zeug in Woodbags hacken und schauen wie es mir gefällt. Durch den ziehenden Schnitt der Schnecke gibt es keine Schläge ins Getriebe. Es ist kein Getriebe und kein Fettnippel am Gerät. Wartungsfrei. Vielitz EB 100Z heißt der Gerät.
Hallo,

in was für einer Heizung wird das dann verfeuert?

Gruß Stefan
 
Das schmeiss ich in meinen Küchenherd. Wenn da nur dicke Stücke drinnen liegen gibt es nicht genug Hitze um das ganze Haus zu heizen. Paar Handvoll Hack dazu werden helfen.
 
Ach so :-) verstehe.

Aber dann muss das ja auch noch trocknen oder? 
Ich hab den kleinen Häcksler um zumindest ein bisschen im Wald sauber zu halten. Hab einige Randstücke wo ich oft Äste ausschneiden muss. 
Das gab im laufe der Jahre Berge die jetzt wo nachgepflanzt werden muss unpraktisch waren.
 
sexzylinder:

Das schmeiss ich in meinen Küchenherd. Wenn da nur dicke Stücke drinnen liegen gibt es nicht genug Hitze um das ganze Haus zu heizen. Paar Handvoll Hack dazu werden helfen.
Moin,

dann muß ja aber einer öfter Nachlegen, ist bei euch einer zu Hause? Ich kann mich erinnern, das in meiner Kindheit viel mit Buschholz geheizt wurde, da war aber auch immer einer zu Hause.

Gruß

Frank
 
Ja, zuhause sollte jemand sein wenn man mit Holzherd heizen will. Busch muss man bestimmt sehr oft nachlegen. Wenn das ganze Haus bei Frost geheizt werden soll muss man auch schon normale Stücke mindestens Stündlich nachlegen. Zur Not habe ich aber auch Flüssiggas. Wenn ich den Herd, den Hacker, Sägen/Sprit usw. und meine Arbeit rechne dann lohnt es sich nicht mit dem Holz, bzw. erst nach sehr langer Zeit. Aber was soll das ganze Holz? Ich will es auch nicht weggeben und bin mit einer zweiten Heizung unabhängiger.
 
Moin,

ich habe meine Probleme auch mit einem Vielitz EB 100Z gelöst.

Bei uns werden Osterfeuer immer seltener und unser Kopfholz hat sich mittlerweile 

zu zwei ordentlichen Haufen angesammelt.

Da auch Gartenabschnitte wie Buchsbaum usw. dabei sind, will mir das so recht keiner

häckseln weil das weiche Kram nur verstopft.

Ich habe lange geforscht und wollte keinen China-Hacker kaufen, gebrauchte Jensen

waren selten und meist mir zu teuer.

Ich wollte einen Hacker mit Einzug und max. Schlepperleistung 40PS.

Vielitz (dt. Version von Bystron) ist nur 40km weg, die Schnecke zieht automatisch ein, Leistungsbedarf ab 40PS

(aber mein Eicher mit 35PS schafft das gut). Preis mit Gelenkwelle 3500€.

Nachteil: es ist ein Grobhacker, nichts zum unter die Büsche streuen.

Grobhackgut ist eigentlich für Hackschnitzelheizungen gedacht. Manche verkaufen es als Anmachholz.

Da ich es in mein kleines Waldstück blase, stört mich die Größe des Hackgutes nicht.

Ich bin zufrieden.

Gruß

Bernd
 
Wir haben auch einen Grobhackgutmacher ( 10-15cm) das zeug kommt in Bigbags unter Dach und wird als Anzündholz ,Beiholz verfeuert( warum verrotten wenn man mit heizen kann )! Das teil gegt schon fix, wir haben es als Bausatz in Polen gekauft,gibt es auch fertig mit band.

Gruß rald
 
Hallo Sepp , bei meinem Nachbarn hat es mit einem solchen Häcksler zweimal das Zapfwellengetriebe vom 644 zerlegt , was der Auslöser war weis ich leider nicht . 

Gruss Karl 
 
Servus,

Es ist ein Agrifarm WOD24H geworden.

Der Häcksler hat eine eigene Ölversorgung und somit bei einem Schleppertausch einfacher wegen Ölvermischung usw.

Er hat auch drei Notaustaster die ein Magnetventil steuern.

Ich hab dann zusätzlich einen Betriesstundenzähler montiert und wir haben mitlerweile 15  Stunden damit gearbeitet.

Wir hächseln mal mit dem 523 oder 633 mit der 540ziger Zapfwelle und mit dem 733siger mit der 1000 Zapfwelle.

Es wird hauptsächlich Astholz gehäckselt das aber im Wald bleibt. 

Die Verarbeitung bzw. Lackierung ist gut, lediglich für die Kabel und Ölschläuche hab ich noch einige Halterungen angebaut,

aber für einen Chinakracher ist es halt so (die Liebe zum Detail fehlt halt)

Gruß Sepp
 
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