Holzspalter : Waagerecht oder senkrecht ?

Ulli 1246

Bekanntes Mitglied
Registr.
2 September 2007
Beiträge
149
Ort
41749 Viersen
Hallo zusammen,

Frage zu Holzspaltern: Welche Vor- und Nachteile haben im Vergleich ein waagerecht arbeitender zu einem senkrecht arbeitenden Holzspalter ?

Was würdet ihr bevorzugen?

Vielen Dank für eure Antworten.

Gruß
Ulli
 
Einmal Waagrechtspalter, immer Waagrechtspalter /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
Seit das unsere Waldbauerngemeinschaft einen Waagrechtspalter gekauft und wir das erste mal damit gespalten haben fassen wir keinen senkrechten Spalter mehr an: Rückenschonend, besseres Spalten,...
Wir haben solchen Spalter im Einsatz:
831_horizon_30_1.jpg

wir haben blos das normale Spaltkreuz und das Fahrwerk dazu und die 26to Version was aber ausreichend ist /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Moin,
da würde ich das Gegenteil behaupten, wenn‘s nicht gerade ein Spaltautomat ist. Ich habe einen selbstgebauten Senkrechtspalter, da gehen im Jahr ca. 150m³ Holz durch, die unhandlichen Stücke werden mit dem Frontlader drunter gestellt, dann eght‘s sehr gut und zügig.
Grüße
Frank
 
ich würd das je nach größe der Stämme sagen. Bei kleineren besser wagerecht und bei größeren besser nen senkrechtn. Da bekommt man die Stämme dann viel besser drauf.
 
Ich hab einen Spalter mit dem ich beides kann. Waagerecht schaff ich ordentlich was weg in der stunde und wenn mir die stücke zu schwer werden kippe ich das ding auf senkrecht und kann dein einfachdie stücke von unten vorspalten und nachher in waagerechter stellung fertig machen.
Wobei ich aber nicht für jedes Stück einzeld den Spalter kippe. Mit dem System bin ich sehr zu frieden und möchte auf nichts anderes tauschen, da ich so die Vorteile von beiden Bauweisen habe, ebenfalls hat der Spalter in waagerechter Arbeitsstellung eine höhere Arbeitshöhe, was für größere Leute von Vorteil ist.
Grüße Martin
 
Beide Arten von Spaltern haben, meistens situationsabhängig, Vor- und Nachteile. Um zu Deiner Frage etwas mehr sagen zu können wäre es schön wenn Du uns (der Forumsgemeinde) dazu noch ein paar Fragen beantwortest

Möchtest Du Meterstücke spalten oder sägst Du das Holz vorm spalten schon auf Ofenlänge?

Wie groß bist Du/die Hauptbenutzer des Spalters?

Evtl. ist auch noch die Frage interessant ob Du beim spalten alleine arbeitest oder meistens ‘n Helfer hast?

Die optimale Arbeitsweise beim Holzmachen ist ja nicht für jeden die gleiche sondern hängt immer von verschiedenen Rahmenbedingungen ab. Darum gibt es auch verschieden Holzspaltertypen für verschiedene Einsatzbedingungen.

Wir sägen im Wald auf Ofenlänge und spalten dann direkt vom Anhänger, das geht dann am besten mit ‘nem Stehendspalter weil dabei die Gefahr des verklemmens von knorrigen Stücken sehr gering ist.

Bei ‘nem 30 Tonnen Spalter ist das verklemmen sicherlich kein Kriterium mehr, der drückt sich da dann sicherlich durch. Allerdings liegt mir das bodennahe Arbeiten bei ‘nem typischen Liegendspalter überhaupt nicht, bin jenseits der 2m groß und wg. ‘nem Bandscheibenproblem hab‘ ichs nicht so mit dem Bücken bei der Arbeit.

Mein Händler hat mir damals im laufe der Zeit mehrere Spalter zum Ausprobieren verliehen bis ich das optimale Gerät für mich und meine Arbeitsweise gefunden habe. Hab‘ mich für ‘n Siebentonnenstehendspalter mit E-Antrieb entschieden.

‘n Meterholzspalter kam für mich nicht in frage weil ich beim Spalten üblicherweise alleine arbeite und dann sind mir die Meterstücke einfach zu unhandlich.

Das was für den einen an seinem Spalter also ‘n großer Vorteil ist würde für den nächsten wg. einer anderen Arbeitsweise also evtl. ‘n Nachteil.

Don‘t feed the trolls !!!
 
Wir arbeiten seit 5 Jahren mit einem Liegendspalter der Jagdgemeinschaft. Allerdings muss man bei diesem Spalter min. zu dritt sein, vor allem wenn größere Stämme gespalten werden müssen.

Wir machen das so: Meterstücke -> spalten -> danach auf Ofenlänge geschnitten

Zeitaufwand: ca. 2 Wochen für unser im Jahr benötigtes Holz

Dieses Jahr haben wir uns das Erste mal einen Automat ausgeliehen, wofür man auch mehr Leute braucht (Man kann ihn auch alleine bedienen, aber man tut sich eben leichter mit mehr Leuten). Da merkt man gleich wie schnell es geht, vor allem haben wir in drei Tagen unser ganzes Holz gespalten und geschnitten gehabt und wir brauchen im Jahr ca. 80 m³ Holz.

Bevor wir den Liegendspalter hatten, haben wir mit einem Senkrechtspalter mit E-Antrieb gehabt. Ist ganz gut, weil man da besser alleine arbeiten kann, aber wir haben dann 4 Wochen für unser Holz gebraucht.
 
Hier mal n Bild von dem Gerät welches mein bruder und ich uns ausgeliehen haben.

hakki-pilke-big-1x47.jpg
 
Hallo Uli

Ich bevorzuge einen Senkrechtspalter aber mit Winde. Posch baut da was ganz Schönes. Da kann man sich zumindest Maß holen.
Ich habe solch einen selbstgebaut. In meiner Galerie ist ein Bild. Wenn du mehrere brauchst bitte melden.
Die dicken Stücke kann man mit der Winde bis unter den Keil senkrecht hinstellen, ohne großen Kraftaufwand. Kleiner Stücke gehen schneller von Hand.

Gruß Thomas
 
Hallo zusammen,

erst mal danke für die Antworten bis jetzt.
Ich denke auch es hängt vom Einsatz ab, aber interessant ist ja, dass die Meinungen auseinander gehen. Also wir sind alle ca. 175 - 180 cm groß und holen i.d.R. das Holz in 33 cm Stücken aber eben auch manchmal als Meterlängen. Die Meterstücke haben meines Erachtens zwar den Vorteil, dass man sie schneller aus dem Wald bekommt und besser zum Trocknen stapeln kann. Haben aber den Nachteil, dass man das Holz mindestens einmal mehr anfassen muß. Naja schaun wir mal, vielleicht kommen ja noch ein paar schlagende Argumente.

Gruß
Ulli
 
Hallo Thomas,

sieht ja professionell aus dein Spalter. Vor allem wenn man solche Mammutbäume zwischen hat. Wenn du noch ein paar Fotos hast ...
Alles selbst gebaut oder von Posch usw. Komponenten gekauft?

Hast du noch meine mail-Adresse ?

Gruß
Ulli
 
Zurück
Oben Unten