Holzverkauf nach Windhund verfahren

Harry 3

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72669 Unterensingen
Habe wieder meinen  Brennholz gekauft. Der Verkauf begann auf dem Rathaus 16.00 Uhr: Ich kam um 15.00 war nicht der 1. sondern der 3.

und prompt hat mir der 2. den Buchenpolder den ich wollte weggeschnappt. (Windhund verfahren nennt man das angeblich)

Es gibt dieses Jahr fast nur Esche und nun blieb mir nichts anderes übrig als Esche zu kaufen.

Der Brennwert soll ja derselbe sein.  Für mich ist es allerdings das 1.mal daß ich Esche kaufe.

Was habt Ihr für Erfahrung mit Esche?  

 Der Preiss für Esche 50 für Buche 65  Euro Fm

                                                                      Gruß Harry
 
Hallo,schade dass Du soweit weg wohnst, bei mir hättest,Fichte,Kiefer oder Birke bekommen. Bei mir ist es nicht so teuer.Ja der Brennwert ist nicht ganz so wie Buche, aber man soll ja nicht nur Buche schürren.Nicht gut für Ofen und Schornstein. Mfg.Mchorsti.
 
Hallo,

Ich nutze seit vielen Jahren  Esche als Brennholz.

Gut zu verarbeiten und der Heizwert ist super.

Grüsse Robert 
 
Hallo Harry,

lass Dir bloß nicht Bange machen. Der Heizwert von Esche ist genau so hoch wie Buche. Nach meiner Erfahrung lässt sich Esche oft besser reißen als Buche, wird aber fast überall günstiger angeboten. Wenn ich wählen kann, ziehe ich die Esche vor.

Außerdem kann man aus Eschenholz prima Axt- und Hammerstiele fertigen. Wir machen auch Hefte von Drechseleisen daraus. Astreine und gerade Stücke werden dafür an die Seite gelegt und nicht durch den Kamin gejagt.

Gruß Reinhard
 
Da hast du ein Super Geschäft gemacht. Wenn Du vor 100 Jahren Esche als Brennholz verwendet hättes wärst du wegen "Holzfrevel" eingesperrt worden.

Daraus wurden und werden immer noch Werkzeugstiele gemacht, beim Kutschenbau war Esche nicht weg zu denken z.B. für die Holzspeichen an den Rädern. Esche ist auch Heute noch ein sehr teures Holz, da aber Heute jeder Buche will hat sich das in manchen Regionen gedreht. Esche ist ein Langfasriges Holz das sehr gute Federeigenschaften hat es wurde auch für den Bogenbau (Pfeil und Bogen) benutzt. Du wirst sehen, dass es einfacher zu verarbeiten geht als Buche und vom Brennwert ist es gleich. Da kannst Du Dir schöne Holzkeile schneiden zum spalten und für die Forstarbeit.

Gruß Alexander 
 
Hallo,

Beim Brennwert und der Zerkleinerung zu Brennholz stimme ich allen vorangegangenen Beiträgen zu. Mir persönlich ist Esche lieber als Buche. Spalten geht am besten im frischen Zustand.  Momentan wird aufgrund des "Eschentriebsterbens" relativ viel Esche zu günstigen Preisen angeboten.

Die Verwendung von Eschenholz als Nutzholz zur Herstellung von Stielen taugt nur, wenn die Eschen nicht zu schnell gewachsen sind und die Jahresringe schön eng sind. Bei Bachholz oder aus Auen ist das Holz meist viel zu schnell gewachsen und taugt nur als Brennholz. Hab so einen Stamm mal selbst zum Sägen von Bohlen verwendet. Das Holz hielt weniger aus als Fichte.

Gruß Martin
 
Ein weiterer Vorteil der Esche ist, die Stämme kannst du über

2-3 Jahre ungeschützt, nicht abgedeckt, liegen lassen. 

Buchestämme haben nach spätestens 10

Monaten den Schwamm im Holz. Das gefällte Buchenholz muss leider

geschützt gelagert werden. Noch schlimmer ist die Birke. 

Vom Brennert her sind meiner Meinung nach beide Sorten gleich. 

LG Ralph a. SH
 
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