Hallo,
soweit ich weiss war das Langloch vorallem für starre Arbeitsgeräte vorgesehen, die wesentlich breiter als der Schlepper selbst waren. Aufgrund der meist eher schwachen Leistungen, im Vergleich zu heute, wurde das Langloch meist nie genutzt und sieht meist aus wie neu. Beispiel wäre aber ne klassische starre Zinken-Egge, wenig Zugkraftbedarf und auch damals schon gerne 3m breit. Da früher meist im Frühjahr auf rauher Fursche (gepflügt) abgeeggt wurde. Die Bodenverhältnisse auf die der Schlepper reagiert (~1,5m breit) und seitlich schwankt sind anders als bei der starren 3m Egge. Die Egge hat damit also Spiel, ansonsten würde eine Seite dauernd im Boden versinken während die andere in der Luft hängt. Meist wurden aber Netzeggen verwendet wobei das Langloch auch nicht gebraucht wurde.
Das Beispiel mit dem Mulcher passt aber sehr gut, es gleich die starren Hubarme aus da sich die beiden Hubarme auch in Schwimmstellung nicht asynchron bewegen können.
Bei Anbaugeräten mit Tiefenführung über eigene Räder und Schwimmstellung (keine Regelhydraulik) ist das Langloch vermutlich generell kein Fehler, auch wenn ich es selbst eigentlich nur für meine Fahr SE1 Spatenegge nutze, zwar nur 1,8m breit aber da sieht man gut wie die Fräse im Vergleich zum Schlepper sich anders bewegt.
Bei anderen Herstellern findet man das Langloch übrigens auch teilweise and den Hubarmen anstatt an der Hubstrebe.
Grüße
Alex