Hubstrebe Dreipunkt verstellen 633

HaPeWe

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Hallo,

ich würde gerne die Unterlenker ca. 10 cm weiter absenken. Nun habe ich schon gesehen, dass dies durch die Hubstreben möglich ist.

An meinem 633 ist auf der rechten Seite eine Hubstrebe mit einer Kurbel und links nicht (siehe Foto). 

Habe schon versucht mal an der Kurbel zu drehen, aber die sitzt fest. 

Bevor ich jetzt anfange die Kurbel zu motivieren und noch irgendwas kaputt mache, wollte ich erstmal fragen, wie die Hubstreben korrekt verstellt werden? Wie verhält es sich mit der linken Hubstrebe, wie wird diese verstellt? Ist das normal, dass es immer eine Kurbel- und eine Nichtkurbel-HS gibt?

Wie immer, vielen Dank für alle Hilfe.

Gruß

Hans

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Hallo! Das war früher bei vielen Schleppern Standard das sich eine, meistens die Rechte Seite mit einer Kurbel verstellen lies. Gekommen ist das durch die eingesetzten Beetpflüge. Während bei einem Drehpflug ( und den meisten anderen Geräten ) beide Streben gleich lang sein sollten bzw. beim Pflug auch müssen, war das bei einem Beetpflug nicht der Fall. Mit der Länge der Hubspindel wurde der Winkel des Pfluges ( von hinten gesehen) zur Bodenoberfläche eingestellt. Der Winkel sollte 90 Grad ( also Grindel zur Bodenoberfläche) betragen bzw. noch etwas zur ungepflügten Seite geneigt werden. Je tiefer man gepflügt hat, desto kürzer musste man die rechte Hubstrebe drehen. Nach dem Pflügen für andere Arbeiten dann beide wieder gleich lang. Das ging mit so einer Kurbel und Getriebe schon ganz gut wenn dass Gewinde gängig und die Hubstrebe unbelastet war. Aof der Linken Seite kann man die Strebenlänge verstellen wenn mann entweder oben den Bolzen rauszieht ( am Hubarm, bei Dir ist da auch ein Klappsplint zu sehen) und die Strebe dann verdreht und bei passender Länge die Strebe mittels Bolzen wieder am Hubarm befestigt. Die Gewinde der meisten Hubstreben dürften inzwischen festgegammelt sein, obwohl oft, so wie bei Dir, Schmiernippel verbaut wurden. Mit viel Rostlöser, Wärme und Geduld bekommt man die wieder gängig, wenn man das denn braucht. Ich hab das vor 30 Jahren mal gemacht als wir vom Beet- auf Drehpflug umgestellt haben. Da wurde auch nichts verstellt, einfach mit unterschiedlich langen Streben gefahren, ging auch.

Das einfachstefür Dich ist jetzt die Schrauben rechts und links in der Hubarmwelle rauszudrehen, die Hubarme abziehen, was oft gut geht weil die auf der Verzahnung etwas Luft haben, und die Hubarme um ein bis zwei Zähne verdreht wieder aufstecken. Schraube dann nicht vergessen! Die Originalstellung ist mit Körnerpunkten auf dem Hubarm und der Welle markiert, kannst ja mal nachsehen ob da schon mal jemand drann war und schon mal verdreht hat. Ich habe meine mal verdreht weil ich mehr Hubhöhe für einen Schwader brauchte, das war die schnellste Lösung.
 
Danke für die Erklärung!

Da es nicht so dringend ist, werde ich zuerst mal versuchen die Hubstreben mit Rostlöser und Wärme gängig zu bekommen. 

Falls da nichts geht, werde ich die Lösung mit der Hubarmwelle ausprobieren. 
 
Moin.

Diesel ist ein guter Rostlöser. Ich habe die Hubstreben über Kopf gestellt und geflutet. Das über Tage. Dann mit einem langen Hebel, in dem Falle einem Siloschwanzzinken, mit viel Gewalt gedreht. Mit Wärme bin ich bei diesen Bauteilen sehr vorsichtig, ich weiß nicht ob da nicht ab Werk was wärmebehandelt wurde. Vergüten ist da ein Stichwort. Die Hülse sicher nicht aber die Spindel könnte eventuell.

Gruß Jürgen
 
Hallo Jürgen! Bist ja nicht weit von mir!  Auch ein guter Tip mit dem Diesel, vielleicht mach ich mir auch mal die Mühe und bringe die Wieder in Gang. Habe heute bei meinem 633 Die Spurstange beim Holzrücken verzogen. Konnte ich im Wald mit einem Stück Holz wieder richten. Das mit den Hubstreben ist wahrschinlich aufwendiger.......
 
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