Hydraulik am 624 S tropft - Arbeitsaufwand?

Raphi624

Bekanntes Mitglied
Registr.
1 Januar 1970
Beiträge
399
Hallo!

Ich hab seit einiger Zeit das Problem, dass mein 624 S an zwei Stellen Hydrauliköl verliert, und zwar nicht sparsam...

Und zwar tropft seit längerer Zeit am Steuergerät für den Kraftheber, also zwischen Sitz und Kotflügel, ordentlich das Öl raus, und seit kurzem drückt es auch hinten an den zwei Kraftheberarmen das Öl raus.

Da das kein Dauerzustand sein kann, bin ich zur Zeit am überlegen, wie ich das ganze wieder gerade biege. Zur Zeit habe ich leider kein "Fachpersonal" zur Verfügung, und ich traue mir das ganze als Hobbyschrauber nicht zu...aber ich schätze, dass das ganze in der Werkstatt recht teuer wird, oder was meint ihr?

Durch die Suchfunktion habe ich schon ein paar Ergebnisse gefunden, aber wirklich weitergeholfen hats mir noch nicht.

Anscheinend sind ja an beiden Stellen nur die Dichtungen kaputt, das Auswechseln ist aber nicht mal so spaßig.

Ich möchte deswegen wissen, auch von denjenigen, die sowas schon mal gemacht haben, wie hoch der Arbeits- bzw Zeitaufwand für einen Laien und für einen geübten Schrauber sind. Über Erfahrungsberichte bin ich sehr dankbar.

Bei Bedarf kann ich am Wochenende hier Bilder von den zwei Leckagen einstellen.

Grüße
 
Hm hab jetz noch ein bisschen mithilfe der Suchfunktion rumgestöbert...ohne Hilfe werd ich das ganze selber nicht schaffen, das steht fest
 
Raphi624:

Hm hab jetz noch ein bisschen mithilfe der Suchfunktion rumgestöbert...ohne Hilfe werd ich das ganze selber nicht schaffen, das steht fest
Hallo ,

Hubwelle abdichten ist einfach zu machen . Das würde ich gleich machen. Dazu muss auch kein Öl raus.

Bei der Stellhebelwelle sieht es schon anders aus. Hier gibt es keine allgemein gültige Vorgehensweise,

da es verschiedene Ausführungen gibt. Außerdem sind anschließend Einstellarbeiten erforderlich.

Gruß MP4
 
Hallo Raphi 624

Die Hubarme Dichten Dauert ca 40 min.

Makier dir aber die Stellung der Hubarme Wichtig. Das Rausfummeln der alten Dichtrinnge

Geht am Besten mit einer Dünnen langen Holzschraube .

 

Viel Erfolg Frank
 
Moin,

zum Abdichten der Hubwelle habe ich eine Bemerkung: Wenn die Hubwelle kein achsiales Spiel hat, genügt es den O-Ring auszuwechseln, ich glaube bei einigen Typen sind auch Wedis verbaut. Ist aber achsiales Spiel vorhanden, sollte man die Buchsen im Gehäuse erneuern, ein Drama ist das nicht, nur muß der Block runter, um von unten die Hubwelle demontieren zu können. Außerdem muß man zöllige Innensechskantschlüssel haben, um die Madenschraube, die die Buchse am Verdrehen hindert, rauszubekommen.

Grüße

Frank
 
Hallo,

ich wolte mal nachfragen ob mir jemand helfen kann ich habe bei meinem 624 die Ohrrringe Nr. 11, 15 und 21 erneuert aber das Problem, daß die Hydraulik am Stellhebel troft ist immer noch akut. Mein Stellplatz sieht schon ein bischen mit genommen durch die Ölflecken aus.



Gruß Thomas aus NRW
 
Hallo Thomas,

den O-Ring Nr.21 und 15 habe ich an unserem 453er letztens gewechselt, entgegen mancher Meinung ging es beim 453er ohne den Kotflügel ab zu bauen. Wie dass beim 624er ist weiss ich nicht, sind da nicht die anderen Steuergeräte an der Seite, im Weg? Es ist schon ein wenig gefummel. Wichtig ist die Stellung der Hebel auf den Wellen Markieren. Spart Einstellarbeit. Hebel demontieren, Hydraulik-Öl ablassen, Deckel unterm Sitz öffnen, Wellen aus hacken (Vorsicht dass nichts in den Hydraulikblock fällt), Tunnel Nr.16 abbauen, jetzt kannst du die Wellen herausziehen und die O-Ringe Tauschen. Kleiner Tipp, kontrolliere ob das Öl zwischen den Wellen austritt oder nur zwischen der äußeren Welle und dem Tunnel, dann kann der Tunnel dran bleiben. den Äußeren kann man so wechseln, bedeutend weniger Arbeit.

der Tom
 
Hallo Tom,

ich habe ja bereits die Ohrringe schon getausch und der Kotflügel war runter was die Arbeit stark vereinfacht, aber dann habe ich alles wieder zusammen gebaut und nach einer Weile ist die Hydraulik wieder am tropfen. Darum meine Frage ob noch irgentwo ein Dichtring o.ä. sitz wodurch die Leckage aufgetretn seien kann?

Grauß Thomas aus NRW
 
Hallo Thomas,

nein, ein weiterer O-Ring sitzt da nicht. Wenn es wirklich wieder vorne an den Stellwellen tropft, kann ich mir das nur so erklären, dass beim ineinanderschieben der Stellwellen (20 in 18) der Ring 21 aus der Nut gerutscht ist oder beschädigt wurde. Hattest Du ihn trocken eingesetzt oder ein wenig mit Öl benetzt, damit er besser gleitet?

Beste Grüße

Thomas
 
Hallo Thomas,

ich hatte alles mit etwas Öl eingesetzt, aber dann muß ich wohl nochmal den Kotflügel runter bauen und von vorne anfangen.

Gruß Thomas aus NRW
 
Vorher würde ich aber noch einmal alles richtig saubermachen, die Hydraulik betätigen und genau schauen, woher das Öl kommt. Nicht, dass es noch von anderer Stelle angekrochen kommt weil der Schlepper schräg steht oder so.
 
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Da muss ich Thomas leider Recht geben, da hat sich einer der O-Ringe aus dem Staub gemacht.
Aber auch hier würde ich erst mal den O-Ring Nr. 15 prüfen. Ich glaube mich zu Erinnern dass der etwas unsicher sitzt!

Der Tom
 
Hallo,

vielen Dank für eure schnell Hilfe. Dann werde ich mich wohl nach der Brennholzsaison daran geben und die Leckage suchen.

Kotflügel nmuß sowieso runter, weil ich am Frontlader noch den DW Anschluss legen möchte für einen Greifer. Ventil ist schon verbaut und ich hatte gedacht ich könnte die Anschlüsse su drann fummeln, aber da habe ich mich wohl geschnitten.

Gruß Thomas aus NRW
 
Hallo Thomas,

dh Gerätebetätigung hast du schon DW? dann mach doch einfach ein Umschaltventil(2/6Weg) an den Frontlader, da sparst du das Ventil am Schlepper, 2 weitere Leitungen und zwei weitere Kupplungen die beim an- und abbau des Frontladers gekoppelt werden müssen!
kann dir gerne Bilder von unserem 453er zukommen lassen.

der Tom
 
Zurück
Oben Unten