Hydraulik schäumt am 323

Landbube

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Ich Stelle diesen Beitrag für einen Bekannten,der so langsam nicht mehr weiter weiß.Sein 323 schäumt hinten an der Hydro.Neu gemacht wurden sind...

Saugleistung,Pumpe.Neues Premium Hydro öl.Sieb kontrolliert und ist ganz.Alle Verschraubungen kontrolliert.Und immer schäumt er.Kann es eventuell sein,das des SB1 undicht ist?Verlust von außen ist nicht zu erkennen.
 
Moin.

Schwierig. Meines Erachtens kann es nur an der Saugseite liegen. Manchmal sind die Konusverschraubungen am Ende, da kann man anziehen so stark man möchte, trotzdem wird es nicht dicht. Hatte auch schon eine verbogene Hohlschraube, war mit bloßen Auge nicht zu erkennen. Hab zig mal neue Kupferdichtringe eingebaut,  kein Erfolg. Erst eine neue Schraube brachte Erfolg. 

Gruß Jürgen 
 
Hallo,

ein Patentrezept habe ich ja nicht. Aber so rein von Prinzip, die Leitungen trennen, mit Druckluft beaufschlagen und dann die Verbindungsstellen mit Lecksuchspray einsprühen sollte eigentlich funktionieren. Ist aber ein erheblicher Aufwand.
Lecksuchspray bekommt man z.B. im Schweißfachhandel (für Verbindungen für Schutzgase). Schäumt, wenn irgendwo Gas austritt.

Und so rein als Denkanstoß, Luft wird nur in Saugleitungen (oder an der Saugseite der Pumpe) angesaugt. An der Druckseite sollte der Druck eigentlich so hoch sein, dass da nix mehr rein kommt sondern nur noch raus. (Ausnahmen könnten an scharfen Umlenkungen oder Engstellen usw. auftreten. Aber ich kenne weder die Maschine noch die genauen Umstände gut genug, um zu sagen, wo das relevant sein könnte.) Dementsprechend sollte eigentlich eine beschränkte Menge an Verbindungen übrig bleiben, an denen Luft eintreten kann.
An denen könnte eine Menge schief laufen. Verschlissene Dichtkegel, wie bereits angesprochen. Schmutzpartikel in der Verschraubung, verhärtete Dichtiringe (soweit relevant)... Gehe davon aus, dass jedes Verbindungselement undicht sein könnte, solange du es nicht irgendwie getestet hast und ausschließen kannst. Systematisch vorgehen!

Schaum ist eine Struktur von Gasblasen, die jeweils Flüssigkeitsfilm umschlossen sind. Es muss also irgendwo Gas (Luft) eindringen - und eine Verbindung, die gegen Flüssigkeit dicht ist, muss nicht zwingend gegen Gas dicht sein. Deswegen systematisch vorgehen und jede Verbindung prüfen, auch wenn sie "gut aussieht und trocken ist".

Und nur für das Protokoll: Hydrauliköle können einen nicht unerheblichen Anteil an Luft gelöst halten. Je höher der Druck, desto mehr. Bei niedrigen Drücken perlt die Luft dann irgendwann aus und kann Schaum bilden oder Kavitation verursachen. Die Luft zu entfernen ist leider weniger einfach, als man gerne hätte, solange man kein Vakuum anlegt. Das Leck zu finden ist also eine Sache, aber das Öl danach zu wechseln wäre auch eine Überlegung wert...

Grüße,
Polarfrosch
 
Hallo in die Runde,

dieses Problem hatte ich an meinem 353 auch. Es trat zweimal auf und die Ursache war offensichtlich die Belüftung des Hydrauliköltanks. Ist beim 353 im Ölmeßstab integriert. Nachdem ich dort zweimal (eben zweimal aufgetrten) ordentlich mit Druckluft durchgeblasen hatte war das Problem weg. Ich hatte aber vorher keine Arbeiten an der Hydraulik vorgenommen. Nur legte der Schlepper plötzlich Ölspuren beim Fahren. Was mich aber wunderte, es schäumte aus der Zwangsbelüftung des Ölmeßstabes. Auf die Idee mit Druckluft dort zu arbeiten war eigentlich Schmutz und Öl von dort zu entfernen um es besser begutachten zu können. Vielleicht hilft der Tip. 

Die Hydraulik hatte ich mehrfach auf, Trennen wegen wechseln von Wedis, neue Pumpe oder abnehmen des gesamten Blocks zum Einbau neuer 0-Ringe für die Handbremswelle.. Die Verschraubungen blieben immer die originalen inklusive Rohre. Nie Probleme gehabt. 

Gruß aus Ostthüriingen Dirk
 
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