Hydraulikzylinder von Hydraulischer Gerätebetätigung hält Druck nicht

-ihc 733-

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Habe gestern meine Hydraulische Gerätebetätigung zum ersten mal in Gang gesetzt alles funktioniert. Wenn ich den Schlepper abstelle verliert der Zylinder nach und nach den Öldruck; wenn der Motor aus ist. Sprich die Schaufel lässt sich bewegen.  Verbaut ist ein 1 Zylinder Bausatz mit dem doppeltwirkendem Steuergerät von

Uli Lübber. Woran könnte das liegen? Kann es sein das es an der kleinen Undichtigkeit an den Zwischenstücken der Hydraulikkupplungen liegt?
 
Hallo,

es kann sein, dass das Steuergerät intern undicht ist. Weiterhin besteht die Möglichkeit, das der DW Zylinder intern eine Leckage hat. Die von dir beschriebene Leckage an den Kupplungen hat damit meiner Meinung nach weniger zu tun. Trotzdem solltest du dieses Leck zunächst beseitigen.

Zur weiteren Fehlersuche solltest du dir ein Manometer besorgen und abwechselnd in die Leitungen einbauen. Dann siehst du wo der Druck entweicht. Zur weiteren Eingrenzung des Fehlers ist es hilfreich, die Leitungen am Zylinder abzumachen und mit Stopfen zu verschließen. Somit hast du den Fehler im Zylinder ausgeschlossen bzw bestätigt.

Holger
 
Was ich noch sagen muss das das Steuergerät und der Hydraulikzylinder völlig neu ist. Natürlich kann es sein das irgendetwas undicht ist.
 
Hallo,

es wäre noch interesant nach welcher Zeit und wieviel lässt sich die Schaufel bewegen ( Weg). Kippt z.B. die leere Schaufel bei angehobener Schwinge aus, und in welcher Zeit nach wenigen Minuten oder nach einem Tag?

Ansonsten würde ich auch mal wie Holger schreibt den Zylinder mit Stopfen verschliesen.

Grüße aus dem Allgäu Eugen
 
Wie gross ist denn die "kleine" Leckage ? Ich verstehe darunter eine ölfeuchte Stelle. Wenn es mehr ist, auf jeden Fall abdichten und nochmal probieren. Zur Diagnose sollte alles dicht sein.

Holger
 
Tritt das wirklich nur bei angestellten Schlepper auf ? Das kann eigentlich nicht sein. Das Problem muss immer, also auch bei laufendem Motor auftreten.

Holger
 
Wie gesagt wenn der Schlepper läuft kann ich die Gerätebetätigung in allen Positionen bewegen. Solange der Motor läuft ist Öldruck vorhanden nach abstellen des Motors

beginnt nach ca 1 Stunde der Druck sich langsam abzubauen. Die Leckage ist nur gering!
 
Oder kann es an den zwei einfachwirkenden Steuergeräten liegen die etwas sauen?
 
Hallo,

hatte ein ähnliches Problem mit einer nagelneuen HG und einem neuen Steuergerät (DW/EW). Die Schaufel sackte immer ab, auch bei laufendem Motor. Fehler: Das neue (!) Steuergerät war intern undicht. Um den Zylinder auszuschließen reicht es, wenn du die beiden Schläuche abkuppelst, es sei denn, die kleinen Undichtigkeiten ensprechen dem Volumen des ungewolten Zylinderhubs (x Kolbenfläche) ;-)

Gruß
Michael
 
Habe heute alles nochmal durchprobiert , wenn der Motor läuft funktioniert alles,hier geht kein Druck verloren. Sobald ich den Schlepper abstelle lässt sich nach ca 24 Stunden der Zylinder um 5cm bewegen , am restlichen Hubweg ist der Öldruck vorhanden. Es geht der Öldruck nicht ganz weg. Was ich noch dazu sagen muss ,als ich

den Zylinder anders angeschlossen habe war der Öldruck bei laufendem Motor nicht komplett da.
 
Was soll das denn mit dem Öldruck???

Der Öldruck bleibt immer gleich auch wenn sich etwas absenkt nur die Ölmenge im Zylinder wird kleiner weil sie wohl durch das Steuerventil zurück in den Tank fließt wenn in 24Stunden 5cm verloren gehen kann es nur am Ventil liegen denn das wäre schon ca. eine Tasse voll Öl und das würde ein riesen Fleck auf dem Boden geben...

 Also musst du dir wohl ein Dichtsatz für deine Steuerventil besorgen und es abdichten oder es umtauschen..

Wurden wohl die Oringe beim zusammenbauen im Werk bereits beschädigt!

Du kannst aber auch die Leitung der Hebezylinder mal an dein DW Ventil anschließen um sicher zu sein das es undicht ist. Dann müsste sich er Frontlader auch mit der Zeit absenken.
 
Hallo Hans

was man noch machen könnte, ist der Einbau eines entsperrbaren RS-Ventils an den Leitungen

des Zylinders, wenn sicher ist, das er dicht ist;

diese DW-Ventile sind ja >nur< Längsschieber-Ventile, die immer eine geringe innere Leckage aufweisen werden.

mfG.  Reinhold
 
Hallo Leute danke für die Antworten. Ich habe heute die Undichtigkeit behoben, als es noch undicht war liese sich der Zylinder 5 cm bewegen so ca nach 8 Stunden.

Jetzt wo es dicht ist bei den Leitungen der Schwinge´; dann lässt sich der Zylinder nach ein paar Stunden so ca 3mm bewegen bei dem bleibt es auch.  Jetzt könnte man doch einen Steuerschieber einbauen und alles wäre immer bomben fest, denn wie kruemler schon sagt, es sind Längsschieber Ventile ,die immer eine geringe Leckage aufweisen da erklärt es sich doch von selbst, das sich die Schaufel nach einer gewissen Zeit minimal bewegen lässt. Was sagt ihr dazu, liege ich hier richtig?
 
Klar das die Steuergeräte nicht 100% dicht sind! Aber das müssen sie auch nicht ansonsten musst du halt n Sperrhahn dazwischen bauen. Aber normal ist es nicht notwendig weil der Frontlader ja normal beim laden dauerhaft bewegt wird! Da merkt man die Undichtigkeiten nicht und nomal stellt man den Frontlader auch auf den Boden wenn der Traktor nicht am ist um die Vorderachse zu entlasten und dann werden die Ventile nicht so schnell undicht!

Ein Rückschlagventil würde relativ wenig bringen, da man die zylinder dann nicht mehr bewegen kann!
 
Wer von euch hat bei seiner hydraulischen Gerätebetätigung so einen Sperrblock eingebaut oder habt es ihr gelassen?
 
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