genau und ganz wichtig, die Kugelbahnen auf minimalste Gradbildung kontrollieren.
Im Laufe der Zeit schiebt die gehärtete Kugel einen leichten Hügel von wesentlich weicherem Automatenmaterial auf, das ist sehr minimal aber kann erheblich zu Problemen führen, besonders beim zurücklaufen der Kugeln. Mit extrem feinem Schmiergelleinen kann man die Bahn nachpolierren. Nicht die Mindestmaße unterschreiten !!!
Was auch sein kann, das Gehäuse, in dem der Bremsautomal läuft verfügt über Führungsbahnen in denen der Automat zentriert läuft. Diese Bahnen können eingelaufen sein, sprich es kann sich einen kleine Kante gebildet haben, die den Automaten am entspannen behindert. Auch hier kann man sehr geringfügige !!! Blockaden wegpolieren.
Aber egal, erstmal die Bremse öffnen, Verschleiß der Scheiben prüfen, Zustand der Scheiben, Aushärtung etc. dann den Automaten zerlegen, alles penibel reinigen und auch das Laufgehäuse und dann man auf oben genannte Punkte achten.
Sehr wichtig: die Kugellaufbahnen nicht zukleistern mit Kupferfett, wenn dann nur sehr leicht.Ich weiß, dass es erfahrenen hier im Forum gibt, die trocken zusammenbauen.
Asbesthaltige Beläge wie unsere alten verbauten produzieren nur sehr wenig Staub. Neue Beläge mit modernen Reibmaterialien erzeugen angeblich mehr Abriebstaub, der sich mit Kupferfett zu einer pastösen Masse verbindet und dann erst recht den Lauf der Kugeln blockt !!!
Ich kann dir abschließend nur noch den Tip geben, arbeite penibel genau, befolge die Anweisungen der WHB .
Viel Erfolg beim instandsetzen
Gruß, Matthias