IHC 383 Bereifung vorne

2ero

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30 Dezember 2023
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Freising
Servus zusammen,

ich bin stolzer Besitzer eines voll restaurierten und modernisierten IHC 383.

Da ich einen Industriefrontlader angebracht habe, überlege ich an der Vorderachse auf eine breite Bereifung zu wechseln. Momentan sind 7.50 - 16 TF 8181 Reifen von BKT auf einer 5.50x16 HT Felge angebracht.

Wechseln möchte ich auf eine 9.00x15.3 Felge. 

Zum einen gäbe es die 10.0/75 10 PR Bereifung, welche bereits erprobt ist und bei Kreissler24 angeboten wird. Allerdings würde ich dann vorne etwas niedriger werden.

Ich dachte noch an eine 11.5/80 14 PR Bereifung. Mit dieser wäre ich dann genauso hoch wie die Originalbereifung. Allerdings habe ich ein bisschen Schiss, dass dann kein Platz mehr zum Achsschenkel da ist.

Hat da irgendjemand bereits Erfahung damit?

VG und fröhliche Weihnachten 

Stefan

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Moin,

ich habe seit Generationen einen D430 mit Baaslader Größe 2 und 6.00-16 Frontbereifung. Damit haben wir sogar Heurollis in den Wiesen laden können. Bei meinem 453 mit Frontlader mit hydraulischer Gerätebetätigung habe ich 7.50-16 drauf, auch die sind meiner Meinung nach völlig ausreichend. Das Problem bei größerer bzw. breiterer Frontbereifung wird ganz schnell die Lenkbarkeit. Da der Abstand zwischen Nabe und Achsschenkel konstruktiv vorgegeben ist, mußt du bei breiterer Spur zwangsläufig eine tiefer gekröpfte Felge haben, was die Lenkkräfte enorm erhöht.

Wir haben mal versuchsweise an einem 644 die Lenkräder eines Mercator 75 angeschraubt, da hat das Lenken keinen Spaß mehr gemacht.

Die Vorderachsen sind, was die Reifendimensionen angeht, relativ ,,unflexibel". Da passt nur eine Reifendimesion wirklich gut.

Gruß

Frank
 
ihkraft:

Moin,

ich habe seit Generationen einen D430 mit Baaslader Größe 2 und 6.00-16 Frontbereifung. Damit haben wir sogar Heurollis in den Wiesen laden können. Bei meinem 453 mit Frontlader mit hydraulischer Gerätebetätigung habe ich 7.50-16 drauf, auch die sind meiner Meinung nach völlig ausreichend. Das Problem bei größerer bzw. breiterer Frontbereifung wird ganz schnell die Lenkbarkeit. Da der Abstand zwischen Nabe und Achsschenkel konstruktiv vorgegeben ist, mußt du bei breiterer Spur zwangsläufig eine tiefer gekröpfte Felge haben, was die Lenkkräfte enorm erhöht.

Wir haben mal versuchsweise an einem 644 die Lenkräder eines Mercator 75 angeschraubt, da hat das Lenken keinen Spaß mehr gemacht.

Die Vorderachsen sind, was die Reifendimensionen angeht, relativ ,,unflexibel". Da passt nur eine Reifendimesion wirklich gut.

Gruß

Frank
ich verstehe was du meinst. Allerdings ist es für mich eben nicht ausreichend die 7.5er hab ich ja schon drauf. Die Hebel was die Idler und das Lenkgestänge angeht bleibt ja gleich. Abgesehen davon kommt vermutlich eh noch ne Servolenkung dran.
Meine Landmaschinenhändler sind alle der Meinung, dass sich breitere Reifen eben leichter lenken als schmale. Was auch aufgrund der Druckverteilung gerade im weichen Boden sinn machen würde.
Meine Frage ist also nicht ob ich das machen werde, sondern in welcher Dimension ;)
 
Moin,

was meinst Du mit:

Zitat Anfang: ,,Die Hebel was die Idler und das Lenkgestänge angeht bleibt ja gleich." Zitat Ende.

Idler? Meinst Du die Räder? Dann bleibt der Hebel eben nicht gleich, weil du den Radius, den das Rad um den Achsschenkel beschreibst, vergrößert. Laß uns bitte an deiner neuen Bereifung Teil haben, ich bin interessiert, wie das funktioniert. Was fü eine Lenkung schwebt dir vor? Hydrostatisch oder eine Calzoni Hilfslenkung?

Da gibt es einige sehr gute Beiträge hier im Forum zu.

Gruß

Frank
 
Hallo!

Ganz ehrlich ich würde da die Reifen in 7,50-16 drauf lassen.

Viel Sinnvoller ist eine Hydraulische Lenkung zu verbauen.

Im Ideal Fall eine kpl, aus der A-Familie auch mit der ganzen Vorderache samt dem Voderachsträger und Doppelpumpe.
 
Hallo,

Grundsätzlich bin ich auch wohl für eine breitere Bereifung vorne.

Man sollte aber genau abschätzen, ob man überwiegend die

Frontladerarbeiten auf dem Pflaster macht oder auf dem Sand. Beim 

654 mit Hilfslenkung habe ich die 10.0/75-15.3 Frontbereifung wieder 

abgebaut und die 7.50-18 wieder dran, weil fast nur Frontladerarbeiten auf Pflaster.

Es lenkt sich wesentlich leichter mit den schmalen Reifen, die ich mit ca. 3,8 bar  dann 

fahre. Wichtig ist halt, nur im rollendem Zustand lenken und auf ausreichendes

Reifenprofil achten.

Beim D439 mit Hilfslenkung, 7.50-16 Reifen, max. 950 kg am Frontlader,

bin ich zu lange mit glatte Frontreifen auf Pflaster gefahren. Rechter Achsschenkel 

schleichend abgedreht. So meine Erfahrungen mit breiten Frontreifen......

Gruß Casi
 
casi d-439:

Hallo,

Grundsätzlich bin ich auch wohl für eine breitere Bereifung vorne.

Man sollte aber genau abschätzen, ob man überwiegend die

Frontladerarbeiten auf dem Pflaster macht oder auf dem Sand. Beim 

654 mit Hilfslenkung habe ich die 10.0/75-15.3 Frontbereifung wieder 

abgebaut und die 7.50-18 wieder dran, weil fast nur Frontladerarbeiten auf Pflaster.

Es lenkt sich wesentlich leichter mit den schmalen Reifen, die ich mit ca. 3,8 bar  dann 

fahre. Wichtig ist halt, nur im rollendem Zustand lenken und auf ausreichendes

Reifenprofil achten.

Beim D439 mit Hilfslenkung, 7.50-16 Reifen, max. 950 kg am Frontlader,

bin ich zu lange mit glatte Frontreifen auf Pflaster gefahren. Rechter Achsschenkel 

schleichend abgedreht. So meine Erfahrungen mit breiten Frontreifen......

Gruß Casi

Moin,
wenn deinem Achsschenkelbruch man nicht die Hilfslenkung zum größten Teil Schuld war.
 
Moin.

Ich hab nicht direkt Erfahrung mit unterschiedlichen Reifenbreiten.

Abgesehen davon ist die Physik aber logisch, wenn man die gleiche Last auf eine größere Fläche verteilt sollte das Lenken einfacher werden weil der Reifen nicht so weit eindrückt, logisch.

Dann kommen die weiteren Faktoren dazu, Lenkrollenhalbmesser zB. und für mein dafürhalten auch das Profil der neuen Räder. Wenn man einen neuen 3 RIP Reifen nimmt, der ja extra dafür gemacht ist die Spur zu halten, geht es mit Sicherheit wieder schwerer zu Lenken als mit einem relativ glatten und hartem LKW Reifen.

Das Beste ist eh eine Lenkhilfe. Ich hab am 523 eine originale hydrostatische Lenkung, der lenkt sich mit einem Finger. Natürlich verschleißt damit die Vorderachse schneller aber die Vorteile machen das wett, dann macht man halt mal was neu. Einen Achschenkel reißt man damit nicht ab, da muss noch was anderes gewesen sein, die Dinger sind immerhin 60 Jahre alt. 

Ich würde erstmal eine Lenkhilfe montieren wenn es sowieso geplant ist und dann über neue Reifen nachdenken. 

Gruß Jürgen 
 
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