IHC 423 wird wieder fit gemacht

IHC197

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27 Juli 2017
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28197 Bremen
Hallo Forum, ich bin neu hier und stelle mich gleich mal mit meinem aktuellen Projekt vor.

Zusammen mit meinem Vater möchte ich unseren 423 von 1971 wieder auf Vordermann bringen. Den Schlepper hat mein Opa damals über einen Händler bei McCormick gekauft, seitdem lief er ausschließlich auf unserem landwirtschaftlichen Betrieb. Heute haben wir die Landwirtschaft nur noch "nebenbei", aber da kommt der 423 auch noch häufig genug zum Einsatz, z.B. bei Mahd, Revierarbeit, Schrott und anderes fahren.

Bisher haben wir  folgendes schon erledigt:

Der Automatiksitz (Auterhoff A4) wurde zerlegt, gangbar gemacht, neu gestrichen und mit neuen Polstern (vom Originalaustatter) versehen.

Der Schlepper steht nun aufgebockt im Stall und wurde um Kotflügel, Trittbleche, Räder, Motorverkleidung, Tank, Dreipunktaufnahme, Zugmaul und vieles weiter erleichtert. Einige Teile haben wir schon repariert: So hat ein Bekannter vor kurzem die Trittbleche wieder zusammengeschweißt. 

Die originalen Kotflügel gehen in den Schrott, da sie nur noch ein Flickenwerk sind. Als Ersatz haben wir uns Flügel von Buck aus Bremervörde besorgt (leider habe ich erst danach die schlechten Bewertungen gelesen...). 

Das haben wir noch vor:

Wir haben NICHT vor, den Motor oder das Getriebe zu öffnen, denn damit hatten wir nie Probleme. Falls das erforderlich wird, macht das unser Mechaniker. :)

Die Batterie soll einen anderen Platz bekommen. Den suchen wir noch, aber ganz heiß im Rennen ist der Platz links am Getriebeblock (an dem der Frontlader sonst angebaut würde). Dafür bauen wir noch ein Gestell, das dann auch den Wekrzeugkasten aufnehmen soll.

Der Schlepper wird nun mit Kaltreiniger und Drahtbürste auf das Lackieren vorbereitet. den Block wollen wir selbst spritzen, alle Anbauteile sollen zu einem Lackierer gehen (zum Sandstrahlen und "richtigen" Lackieren).

Die neuen Kotflügel müssen natürlich noch angepasst werden, damit der Überrollbügel hindurch passt. Außerdem müssen die Träger für die vorderen Kotflügel neugebaut werden (die alten kann man inzwischen mit dem Finger zerdrücken).

Ist der Schlepper soweit fertig, sollen noch kleinere Dinge ergänzt werden: Fanfare als Hupe, Arbeitsscheinwerfer, überarbeitetes Verdeck, ...

Zu mir:

Ich habe bisher meist an meinem Simson-Moped geschraubt, habe dieses aber wegen Nichtbenutzung verkauft und brauchte ein Projekt, von dem man richtig etwas hat. :)

Bilder vom Projekt folgen beim nächsten Mal ;)

Gruß und auf gute Zusammenarbeit

IHC423
 
Ohohohoho, kein Profil ausgefüllt - das gibt Mecker von den Altvorderen hier im Forum!!!

******

Ne, Spass beiseite: ein schönes Projekt und ich habe bis zum Frühjahr 2017 genau das Gleiche gemacht wie du. Hier ist der Link, vielleicht hilft dir das bei manchen Dingen:

Opas Schlepperchen wird wieder hübsch gemacht - 423 in Komplettrestauration

Bei Fragen melde dich einfach...

Gruss Micha
 
Hallo,

wo kann ich denn mein Profil vervollständigen? Ich habe eben schon danach gesucht, aber nicths gefunden...

Gruß
 
Hallo Neuling, geht ganz einfach. Geh auf dieser Seite oben rechts auf >EINSTELLUNGENEINSTELLUNGEN< und da kannst Du reinschreiben wonach Dir ist.

Willkommen im Forum, Dieter Nickel, der "Linksdreher".
 
IHC197:

Ist das Profil so in Ordnung?

Gruß
moin, soweit ganz gut

wäre schöner Dich mit Namen anreden zu können, verräts Du uns den auch noch?

warum lässt Du die Batterie nicht da wo sie hingehört, zwischen Sitz und linken Kotflügel? Hab meine auch an der von Dir favorisierten Stelle gehabt und dort demontiert. War im Weg wegen der Verdecktüren

Gruß Heiko
 
Moin zusammen,

hier nun, wie versprochen, ein paar Bilder vom Projekt:

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So ging es los. Der Sitz wurde abgebaut, genauso die Motorhaube, Verdeck, Frontscheibe, Türen und Dreipunkthydraulik.

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Das ist der Sitz vor...

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...und nach der Überarbeitung! Aus Silber wurde Schwarz, eine Stellschruabe musste ersetzt werden, und natürlich gab es neue Polster vom Originalaustatter.

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Weiter ging es mit der Demontage und Reinigung. Viel ist von den alten Kotflügeln nicht mehr zu holen - die hat mein Vater bereits vor fast 30 Jahren geflickt!

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Zuletzt hat ein Kollege die Trittbleche geschweißt. Vorher:

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Nachher:

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Und hier stehen wir aktuell. Der Lack wird nach eingehender Reinigung mit Kaltreiniger mittels Drahtbürste am Winkelschleifer vorbereitet:

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Lasst gerne ein paar Kommentare und Ideen da!

Zur Batterie: Ich finde das so, wie apemaster es in seinem bericht gelöst hat, auch ganz gut. Wir schauen mal, wie es passt.

Gruß

IHC197 alias Hagen
 
Moin Zusammen,

es hat sich wieder etwas getan. Ich habe mich eines Problems angenommen, über das ich lange gegrübelt habe: Festgegammelte Bolzen an den Hinterachsdömen. Hier die Geschichte:

Als wir die alten Kotflügel entfernt haben, mussten wir die Bolzen daran kappen. Nach oben ließen sich alle vier einfach herausziehen. Die unteren Enden wollten aber partout nicht aus ihrem Sitz heraus, obwohl sie dort nicht verschraubt sind (unten ist nur noch der Schraubenkopf). Jetzt haben wir uns folgende Optionen überlegt: 1) Ausbohren, 2) mit sanfter Gewalt (Hammer, Caramba, verlängerter Schraubenschlüssel) herausdiskutieren, 3) auf eine "schöne Länge" kürzen und festschweißen.

Nachdem Methode 1 mangels Platz ausgeschlossen wurde und Methode 2 nach langer Zeit und viel Caramba keine Wirkung zeigte, entschieden wir uns, bevor wir noch etwas kaputt machen, dazu, die Bolzen anzuschweißen. Natürlich nicht am Gusseisen! Wir haben alle Bolzen auf 25mm Überstand abgelängt, Unterlegscheiben daraufgelegt und die Bolzen jeweils mit einer kleinen Kehlnaht mit der Scheibe verbunden. So können sie, sollten sie sich irgendwann doch noch lösen, nicht herausfallen. Es bleibt aber weiterhin die Möglichkeit, die Nähte und Scheiben zu entfernen und Methode 1 oder 2 anzuwenden.  Zwar ist das Problem noch immer nicht "richtig" gelöst, aber immerhin kann erst mal nichts passieren. Taktisches Vertagen nenne ich das :) .

So sieht das nun aus:

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Außerdem habe ich endlich damit begonnen, das Armaturenbrett neu zu lackieren. Grundiert ist bereits, am nächsten Wochenende soll die Deckschicht und eventuell eine Schicht Klarlack folgen.

Frage: Wie ihr bestimmt gesehen habt, ist das Lenkrad noch immer montiert. Leider konnten wir, auch unter Einsatz von Caramba und langen Hebeln, die Mutter auf der Lenksäule noch nicht lösen. Habt ihr da einen heißen Tipp? Könnte ein Druckluftschrauber da helfen?

Gruß

IHC197 alias Hagen
 
Moin,

wir haben das Lenkrad gelöst bekommen! Die Mutter haben wir mit einem Druckluftschrauber gelöst und das Lenkrad mit einem Abzieher abgezogen. Diesen hatte unser Mechaniker mal extra für Lenkräder gebaut, nachdem Standard-LKW-Abzieher nicht passten. Das Lenkrad und die Feinverzahnung der Lenkwelle habe ich anschließend gereinigt.

In der Folge konnten wir das gegossene Teil der Verkleidung, in dem alle Relais verbaut sind, demontieren und sind gerade im Begriff, dieses zum Lackieren zu zerlegen.

Außerdem konnten die Armaturenbretter fertig lackiert werden: Vorderseite 2x Schwarz (Grundierung, Deckschicht) und 1x Klar, Rückseite 1x Schwarz (über die bestehende Grundierung). Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden! Der Blinkerhebel wurde ebenfalls angeschliffen und schwarz gestrichen, da die Aluminiumoxidschicht des Hebels alles andere als ansehnlich war.

Nach dem Einbau von Traktormeter und Kombiinstrument habe ich eine neue 12V-Steckdose (DIN ISO 4165) eingebaut, die originale war nicht mehr zu gebrauchen. Da die neue Steckdose einen richtigen Kontakt für die Masse (-) hat, habe ich noch ein entsprechendes Kabel zum nächsten Massepunkt am Traktormeter gelegt. Die alte Steckdose hat die Masse direkt aufs Blech vom Armaturenbrett abgeführt.

Hier der Vergleich. Vorher:

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Nachher:

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Jetzt wird weiter gereinigt, angerauht und zerlegt, bis die ersten Teile zum Lackierer gehen. Vorher müssen auch noch die neuen Kotflügel eingepasst und Teile bestellt werden, Habt ihr da Tipps? Mir hat man Granit Parts empfohlen, aber da gibt es scheinbar auch nicht alles.

Außerdem suche ich noch nach einem Griff fürs Handgas. Mein Vater sagte, damals war auf dem Hebel ein Stück Gummi aufgeschoben. Ich hatte mir überlegt, dass man vielleicht ein Gewinde schneiden und dann ein Kunststoffteil aufschrauben könnte. Kennt ihr da Möglichkeiten?

Gruß

IHC197 alias Hagen
 
Moin zusammen,

in der Zwischenzeit hat sich weider einiges getan! Alle größeren Bolzen wurden mithilfe von Essigessenz (25% Essigsäure) entrostet, anschließend neutralisiert und eingefettet - damit können viele der Bolzen weiter verwendet und müssen nicht ersetzt werden. 

Es ist uns gelungen, die weißen Seitenteile der Motorhaube vom vorderen Rahmen zu lösen. Danach konnten wir den Rahmen ausbeulen, richten und alle Löcher aufschweißen. 

Die Lenksäule haben wir, genau wie die Armaturenbretter, schwarz gestrichen.

Zusammen mit einem Bekannten haben wir die Reifen abgezogen und die Felgen zum Lackieren zerlegt. Wir überlegen, sie nach dem Zusammenbau etwas breiter zu stellen (von Stellung 2 [1380mm] auf 4 [1475mm] laut Handbuch). Damit wollen wir die Spurbreite an die neuen Kotflügel anpassen.

An unserem Traktor ist an der rechten Seite der Dreipunkthydraulik eine längenverstellbare Stange (Gewindestange und Einschraubhülse) zum Einstellen des Winkels (zum Pflügen usw.) verbaut. Diese ist zur Zeit nicht gängig, daher haben wir sie zur Reparatur zerlegt.

Heute haben wir außerdem die neuen Kotflügel probeweise angebaut, um die Bohrungen zum Überrollbügel, den Blinkern und weiteren Teilen anzuzeichnen.

Gruß

IHC197
 
Entschuldigt den Doppelpost, mein Rechner ist abgeschmiert.

Was ich noch sagen wollte: Wir haben auch die rechte Bremse abgedichtet. Diese wurde zuvor mitt Öl aus dem Hydraulikblock geflutet. Dafür haben wir Motorsilikon verwendet. Außerdem hat der Werkzeugkasten neue Scharniere bekommen.

Hier ein paar Bilder:

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Hier die öligen Bolzen vorm Abdichten...

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...und hier die Kontaktfläche:

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Das ist der geschweißte Rahmen (eine Ecke jedenfalls :) )

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Un dhier der aktuelle Stand:

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Gruß

IHC197
 
Hallo zusammen,

das Studium ist wieder im vollen Gange und daher komme ich leider nicht so oft zum IHC, wie ich es gerne würde. Trotzdem hat es in der letzten Zeit wieder etwas Fortschritt gegeben.

Das obere Ende unserer Hubstrebe war verbogen (wie letztes Mal bereits angemerkt) und ließ sich daher nicht mehr bewegen. Wir haben es gelöst, gerichtet und gereinigt. Bevor das Ganze wieder zusammengebaut wird, sollen die Einzelteile neu lackiert werden. Die kleinen Macken im Gewinde im zweiten Bild sind beim Herausdrehen entstanden. Ärgerlich, aber nicht allzu schlimm, da sie die Funktion fürs erste nicht beeinträchtigen. Ich habe sie mit der Dreikantfeile geglättet, um das Gewinde weiter verwenden zu können. Sollte die Strebe später erneut ausfallen, würde ich einfach eine neue anschaffen.

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Wir haben die Blinker, wie zuletzt angekündigt, auf den Kotflügeln positioniert und Befestigungslöcher gebohrt. Dazu haben wir uns eine Schablone mit der Außenkontur der Blinker und den Positionen der Bohrungen aus Pappe gemacht. Die Maße haben wir von Originalbildern übernommen. Außerdem haben wir die Anschlusslöcher für den Überrollbügel gebohrt. Die Blinker wurden ebenfalls zerlegt und sollen aufs Lackieren vorbereitet werden. Kann jemand einen Dichtring für die Unterseite der Blinker empfehlen? Bei uns fehlten zwei bereits, die anderen beiden waren nicht mehr zu gebrauchen. Ich meine diese gummibeschichteten Kantenschoner aus Blech.

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Um den Überrollbügel installieren zu können, müssen noch große Aussparungen in den Kotflügeln hergestellt werden. Bevor das geschehen kann, müssen wir erst eine Art Schablone zum Anzeichnen herstellen. Die Anschlussstücke des Bügels haben wir auf die neuen Kotflügel angepasst, indem jeweils ein gebogenes Element abgetrennt wurde. Dieses war zuvor lediglich mit zwei Schrauben im Blech befestigt und besaß keine tragende Funktion.

Bis zum nächsten Mal!

Gruß

IHC197

PS: Vielen Dank für das Lob, IHC Starky!
 
Moin Forum,

nachdem ich lange überlegt habe, ob ich alle Teile lackieren (lassen) oder die Anbauteile doch zum Pulverbeschichten bringen und nur den Block spritzen sollte, habe ich mich nun dazu entschieden, alles zu lackieren. Ein befreundeter Lackierer hilft mir dabei.

In der Zwischenzeit ist es mir außerdem gelungen, das Traktormeter aus dem Armaturenbrett zu entfernen. Dieses ließ sich aufgrund eines defekten Gewindes an der Rückseite nicht demontieren. Meine Lösung des Problems: Mutter samt Mittelstück des Haltebügels auf dem Gewinde belassen, Seiten des Bügels entfernen, neue Seitenteile anfertigen und mit Schrauben lösbar anbringen. So können die Kombiinstrumente zu einem VDO-Service zur Reinigung und ggf. Überholung geschickt werden.

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Hier sieht man das defekte Gewinde. Auf der gegenüberliegenden Seite fehlen auf einer Breite von ca. 8mm zwei Gewindegänge, daher springt die Mutter ab und läuft schief. Das sieht man auf dieser Seite: Die Mutter hat bei einem unvorsichtigen Versuch bereits ein neues Gewinde "geschnitten"...

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Und so habe ich es gelöst! Die gezeigten Senkkopfschrauben sind natürlich nur Platzhalter, später kommen da vernünftige Zylinder- oder Linsenkopfschrauben in M5 hinein.

Es geht also weiter, wenn auch zur Zeit nur langsam. Demnächst sollen die Kotflügel endlich ihre Aussparungen für den Überrollbügel erhalten, damit sie lackiert werden können.

Gruß

IHC197
 
Hey IHC197,

schönes Projekt hast du da. Bis jetzt gute Arbeit, mach weiter so. Und uns immer schön am Fortschritt deiner Arbeiten teilhaben lassen.

Wünsch dir weiterhin viel Freude an deinem Projekt.

Gruß Markus
 
Moin zusammen,

@Spessartraeuber88, die Kotflügel habe ich von Buck Landmaschinen in Bremervörde (das ist hier oben in der Bremer Ecke). Die inserieren in Eb*y Kleinanzeigen. Nach dem Kauf habe ich erfahren, dass einige IHC-Besitzer schon schlechte Erfahrungen mit dem Laden gemacht hätten, dazu kann ich aber (noch) nichts sagen... Ein befreundeter Landmaschinenbauer sagte, man soll einfach bei Fricke Landmaschinen oder Granit Parts bestellen, das tut sich preislich nichts.

Vielen Dank für euer Interesse an der Restauration! Die Instrumente sind jetzt zum Überholen beim Fachmann. Das Lackieren soll im kommenden Jahr beginnen, dazu muss ich noch Lack und Aufkleber beschaffen. Was könnt ihr mir da empfehlen? Für die Aufkleber habe ich mir schon ein Angebot angesehen, es sollen die schwarz-weiß-silber-goldenen mit "423 Diesel" statt der schwarz-weißen "423" werden (gefällt mir einfach optisch besser - Bekannte haben einen 353 mit solchen und sogar mit dem INTERNATIONAL-Schriftzug in Kunststoff-Spritzguss - war wohl eine Jubiläumsserie). Wo habt ihr also welchen Lack warum bezogen? Mein Lackierer empfiehlt mir Epoxid-2K-Grundierung und PU-Farblack von MEGA eG. 

Sind die Farbtöne für den 423 wirklich RAL 3003 und RAL 1015? Ich will da nämlich kein kaltes Erwachen erleben :D

Gruß

IHC197
 
Ein weiteres Problem, das wir lösen konnten, möchte ich euch nicht vorenthalten.

Dort, wo der Rahmen der Motorhaube in den Gussblock (beim Frontgewicht) eingeschraubt ist, sind uns bei der Demontage die Schraubenköpfe abgedreht und die Schäfte im Gewinde verblieben. Da wir diese freihändig nicht ausbohren konnten (denn der Stahl der Schraube ist härter als der umliegende Guss), half uns wieder ein Bekannter mit einer Magnetständerbohrmaschine. Diese wir über einen Elektromagneten direkt am Traktor fixiert und bohrt daher immer senkrecht zum Untergrund. Wir bohrten die defekten Schrauben aus, senkten plan ab, schnitten ein größeres Gewinde (M10) und redzuierten es mittels Gewindebuchsen auf M6 (das ist der originalen zölligen Schraube ähnlich).

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Damit haben wir nun also wieder eine lösbare Verbindung des Rahmens vom Motor, die aufgrund der M10-Gewindebuchse belastbarer ist als eine einfache M6-Schraube in Guss (wie im Original).

Gruß

IHC197
 
Hallo Forum,

gestern war es endlich soweit! Wir haben die Anbauteile zum Sandstrahlen gebracht. Zuvor mussten wir noch das Zugmaul zerlegen, was etwas Zeit gekostet hat. Den Werkzeugkasten konnte ich in der Zwischenzeit auch fertigstellen.

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Fertig geworden sind auch die Schablonen zum Anzeichnen der Löcher für den Überrollbügel:

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Gruß

IHC197
 
Hallo zusammen,

diese Woche sind die Instrumente vom Überholen zurückgekommen. Das hat sich gelohnt:

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Ich habe mich dazu entschlossen, dem Instrumentenbrett noch eine Schicht Klarlack zu verpassen. Die erste war nicht gleichmäßig und darum hab ich sie noch einmal nass mit 1200er angeschliffen. Der Lack trocknet jetzt über Nacht. Die Kunststoff- und Gummiteile habe ich mit Pflegemittel eingerieben, das wirkt auch Wunder.

Jetzt habe ich aber zwei dringende Fragen an euch und hoffe, jemand kann mir möglichst schnell damit helfen:

1) Zum Lackieren werde ich nun Farbtöne RAL 1015 Hellelfenbein und RAL 3003 Rubinrot in seidenmatt beschaffen, der Lack ist "Sigma contour PU satin". Stimmen Farbtöne und Glanzstufe?

2) Für den Überrollbügel brauche ich die Dichtung zum Kotflügel. Unser Bügel ist einer von der Art, bei denen die vordere Strebe durch den Kotflügel geführt wird (dafür auch die Schablonen weiter oben). Gibt es eine Dichtung für den Spalt zwischen Strebe und Kotflügel? Könntet ihr Bilder von euren Dichtungen machen? Wo kann man die bekommen oder wie kann man sie selbst machen? So wie vor der Restauration würde ich es nur ungern lösen:

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Gruß und vielen Dank für eure Unterstützung

IHC197
 
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