IHC 633 / D179 mit Wasser im Öl und Buchsen ziehen - Problemfall ?

Kupferwurm

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95180 Landkreis Hof
Hallo zusammen,

Ich hab am 633 Wasser im Öl festgestellt. Ca. 5000 Betriebsstunden und jährlich kommen im Forsteinsatz (großenteils knapp über Standgas) nur so etwa magere 50 Stunden dazu.

Bereits im letzten Jahr hab ich in wenigen Wochen bis zu einem Liter Kühlwasser nachgeschüttet. Nach Kühler abdrücken zeigte sich kein Leck. Kühlerschläuche trotzdem erneuert.

Nach Abnehmen der Kopfhaube sah ich dann auch schon milchige weiße Öl-Wasser Emulsion in der Deckelinnenseite. Große Wassertropfen im Ventilbereich. Motoröl komplett hellgrau. Na Super !!!!





Gestern dann einen etwas dummen Fehler begangen. Ohne Schlepper vorne trennen, Ölwanne abnehmen und Kühlsystem abdrücken um zu prüfen ob´s an den Buchsen vorbei läuft, gleich ungeduldig ratzfatz den Kopf runtergeschraubt.

Die Kopfdichtung war noch eine Originale IHC und ohne Aufquellung, Hitzeflecken oder Durchblasstellen. Die Kolben waren gleichmäßig schwarz, nur sehr wenig Ölkohle. Die Buchsen hatten noch leichte Kreuzschliff-Hohnpuren. Insgesamt sehr schönes und gleichmäßiges Tragbild. Nur die hintere Laufbuche hatte 2 Riefen - schätze das kam von Ölkohle. Im Ansaugtrakt des hinteren Zyliners war stark Ölkohle zu finden. Vermutlich ist das Einlassventil nicht ganz 100% dicht. Die Ventile werde ich einschleifen müssen. Haarlineal werd ich mal am Kopf anlegen.

Zur Frage: Mit den knapp 50 Betriebsstunden jährlich und den guten gleichmäßigen Laufbild aller Zylinder scheu ich mich unnütz 3 neue Buchsen & Kolben zu kaufen. Abzieher für die Buchsen noch nicht vorhanden (Leiht mir jemand einen ?) Neuer Elring Dichtsatz ist besorgt.

Klappt das, wenn ich die Buchsen ziehe, wiederverwende und NUR neue Dichtringe / O-Ringe ersetzte oder ist das wieder mal ein Fall von absoluten Murks und das ist für die Katz ? Werden die alten Buchsen beim ziehen evtl. beschädigt ? Zum wieder Einsetzte wollte ich die ein paar Stunden in Muttis Tiefkühltruhe stecken.

Pleuelschrauben sind Dehnschrauben - richtig ? Lagerschalen werd ich prüfen. Sofern Tragbild O.K wieder verwenden oder besser neue rein ? Handbuch ist vorhanden.

Hab früher schon öfter Zylinder & Kopfdichtungen gewechselt, Getriebe repariert (alles Motorräder).Nicht total ungeschickt, aber Buchsen am Schlepper ziehen stand noch nicht auf meinem Programm.

Danke für eure Meinung für die Wiederverwendung der Buchsen. Fotos werden nachgereicht. PS.: Suche Abzieher ;-)

Gruß

Kupferwurm
 
Hallo Kupferwurm, ich hab Dir mal ein Bild angehängt wie die Laufbüchsen Deines Motor´s von aussen aussehen. Google mal den Begriff "Kavitation", da erfährst Du alles wichtige darüber. Das ist ein physikalischer Vorgang, den kann man nicht austricksen. Manche Nutzer haben das schon mit Kühlerdichtung versucht und sind dabei auf die Nase gefallen. Die U.S. Navy gibt horrende Summen aus um die Schiffsschrauben ihrer Flugzeugträger besser zu schützen, hat aber bisher wenig erfolg damit.Grüße "Linksdreher"eup-1120179011-f63ed61db1a0134c7105bc6c8807a538-1396511345_big.webp
 
Hast Du immer genügend Frostschutzmittel im Kühler gehabt? Ruhig bis -35 Grad. Und zwar ganzjährig!

denn da ist auch das wichtige Rostschutzmittel mit drin.

 Nur wenig fahren ist noch keine Lebensversicherung für den Motor. Bei richtiger Pflege soll der ruhig auch arbeiten.

Ein Motor auf Betriebstemperatur hält länger als die vielen Kuzeinsätze..

Letzendlich bleibt Dir nichts anderes übrig als nach der Ursache zu suchen u. die Buchsen zu ziehen.

M16 Gwindestange unten eine passende Scheibe etwas größer als der Buchseninnendurchm.

Oben aus 2 Flacheisen eine Abstützung undquer darüber eine Traverse dann mit einer Mutter die Dinger rausziehen,

Die Abstützer möglichst an der Außenwandung anstellen, dort ist der Block am stabielsten.

Wenn Du sie zuweit innen anstellst drückst Du u.U. die Wandung ein, dann ist Dein Motor Schrott.

                                                          Viel Erfolg  Harry
 
Hallo Kupferwurm, zuallererst solltest Du den Wasserverlust finden.Benutze doch auch mal die Suchfunktion! Büchsen ziehen wird ebenfalls oft beschrieben. Im Forum gibt es auch eine Sparte Selbstbauwerkzeuge. Hier wird mit einfachen Mitteln ein Selbstbau Büchsenzieher beschrieben.Viel Glück beim Wassersuchen Grüße vom Paylodoc.
 
Moin,

wenn Du die Ölwanne demontierst wirst Du am unteren Rand der Laufbuchse(n) vermutlich schon Wassertropfen hängen sehen.... Wenn nicht, solltest Du die Froststopfen des Zylinderkopf überprüfen. Ist schon vorgekommen, wenn auch selten, dass das Wasser über einen durchgefaulten oder nicht richtig dichtenden Froststopfen in den Motor gelaufen ist.

Wenn Du die Laufbuchsen gezogen hast siehst Du ob sie Lochfraß haben....

Vor dem Einsetzen in die Kühltruhe ist nur bei "trockenen" Laufbuchsen notwendig/ von Vorteil.

Auf jeden Fall den O - Ring Sitz im Motorblock prüfen. Manchmal auch angefressen.

Kolbenringe müssen in jedem Fall neu. Laufbuchsen, wenn schon eine Riefen hat? 5000 Stunden ist auch schon was und sie laufen immer eierig ein, d.h. sie sind nicht mehr rund. Innenmessuhr bringt Wahrheit. Wenn doch wiederverwenden, dann müssen sie genau wie siegesessen haben wieder rein, nicht verdrehen...

Kolben/ Buchsen/ Kolbenringe mit O - Ring und Kolbenbolzen von Markenqualität kosten 150 - 175,--.... weiss nicht ob sich das lohnt da zu sparen? Kolbenringe kosten aiuch schon 30 - 40,--, O - Ring noch 10 - 15,--....

Frank
 
Hallo, danke erstmal für die ersten Tips.

Ja, zumindest ich hatte immer ausreichend Frostschutz im Kühler. Was die anderen Vorbesitzer natürlich gemacht haben.....

Die Forensuchfumktion habe ich natürlich zuvor schon benutzt, dabei glaube ich gelesen zu haben es gibt unterschiedliche Dicken von O-Ringen ? Was soll man machen wenn der Dichtungssitz im Motorblock angefressen ist ? Kleben ? Nachfräßen ?

Das mit den Froststopfen versteh ich nicht ganz. Zumindest am PKW sind die Froststopfen im Kühlkreislauf und wenn die undicht werden, haben die überhaupt keine Verbindung zum Ölkreislauf.

Ein Nachbar der vorbeikam, meinte : "Deckel drauf und wieder an jemanden verkaufen" Naja....es gibt das Sprichwort : lieber einen bekannten Teufel als einen Unbekannten.

Den Begriff Kavitation kenne ich ganz gut. Schiffsschrauben haben dieses Probleme und Ultraschallbäder funktionieren nach diesem Prinzip. Das Bild von Linksdreher interpretiere ich eher als Loch- bzw. Kontakt- oder Spaltkorrosion. Kavitationsschäden von langsam umspülten Zylinderbuchsen hätte ich jetzt auf Anhieb nicht angenommen.

Buchsen runterkühlen vor dem Einsetzten wird also nicht notwendig sein, richtig ? Die "flutschen" mit ein bischen Gummihammerunterstützung wieder in den Sitz ?

Gruß

Kupferwurm
 
Moin,

die sollten da so wieder rein flutschen. Wenn du kein Spezialwerkzeug zum Buchsen ziehen hast kannst du die auch von unten mit einem Stück Holz raus dängeln, geht auch sehr gut !

Gruß
 
Hallo zusammen.

Kopf ist demontiert, die Buchsen sind gezogen. Die O-Ringe um die Buchsen waren ziemlich mit Rost festgebacken. Die Buchsen um die Ringe herum hatten nicht so viel Rost und keine Löcher, ein paar flache Korrossionslöcher, aber das Risiko die alten Buchsen mit neuen O-Ringen einzusetzen und wieder Kühlwasserleck nach kurzer Zeit zu haben, halte ich (als Laie) nicht für das beste. Schaut euch doch mal die Buchsen an - was meint ihr ?  Die O-Ring Sitze im Motorblock schauen relativ gut aus (soweit ich das sehen...). Gründlich reinigen sollte hoffentlich reichen.







Noch was zu den O-Ringen an den Buchsen - die neuen Ringe sollten "trocken" eingesetzt werden oder doch einen Hauch Dichtungsmasse dazu ?

Den Kopf hab ich zum örtlichen Motorenbauer gebracht. Nachdem ich ein bischen Spiritus in die Einlasskanäle geschüttet habe und das leicht aber doch deutlich an den Ventiltellern vorbei durchgesickert ist war mir die Ölkohle die ich im im Einlasskanal gefunden habe auch klar. Der Motorenbauer meinte ich solle neben den Ventile und -sitze schleifen unbedingt den Kopf planen lassen, den Kopf bzw. Düsen abdrücken lassen und evtl. nach Prüfung die Ventilschaftführungen erneuern. (Klingel Kasse klingelingeling)

Ich meine klar, man kann beinahe alles für gutes Geld in einen fast neuwertigen Zustand versetzten, aber für meine wenigen Betriebsstunden im Jahr bin ich mir nicht sicher, ob das planen, abdrücken und die Führungen absolut notwendig sind. Der Motor ließ bis dahin gut, hatte Leitung und rauchte wenig.

Kann mit dem abdrücken auch was beschädigt werden ? Kann dadurch eine evtl. vorhandene schwache Stelle durch den Druck erst so richtig durchbrechen ? Hab da so richtig Bammel.

Ich habe im Internet gesehen, es gibt unterschiedlich O-Ringe für die Buchsen (mit roter und gelber Farbmarkierung) - Wozu bzw. welche Ringe bekommt der D179 Motor ?

Die Kolben sehen für mich etwas merkwürdig aus, wie verschlissene Ringe. Oben am Feuersteg viel Kohleablagerung, nach dem Ölabstreifring kaum Laufspuren am Kolben, dort sehen die beinahe wie neu aus. Wie schon geschrieben, in den Laufbuchen sieht man noch den - Hohn-Kreuzschliff.



Zwei der sechs Pleuel Lagerschalen haben vereinzelt fleckenförmige Ablösung der Beschichtung (sind die beschichtet ?) Die Kurbelwelle ist an den Stellen zum Glück unauffällig. Sollten nur neue Lagerschalen reichen ?





Wie schon gesagt mehr als etwa 50 Betriebsstunden / Jahr wird nicht mehr. Reparaturkosten sparen ist angesagt.

Danke für eure Meinungen

P.S: Danke an IHC - Schlosser !!!!!!!
 
wir haben die O- Ringe nicht trocken montiert sondern diese gut mit Glysantin eingerieben

                                                                                     Harry
 
Moin ,

wenn die Ventilführungen noch kein Spiel haben würde ich nur die Sitze nachschleifen und die Ein- und Auslässe schön säubern, bei meinen Motoren habe ich den Kopf nie planen lassen und da war danach nie ein Problem aufgetreten.

Allerdings hatte die Kopfdichtung vor der Demontage auch nie einen Fehler gehabt.

Gruß Fred
 
Hatte bei meinem 433 er das gleiche Problem. Draußen am Acker ging er plötzlich in den roten Bereich. Also Schlepper sofort abgestellt. Als ich das

Öl kontrollierte kam mir sofort alles entgegen. Wasser im Öl. Also Vorderachsbock runter Ölwanne ab und Zylinderkopf ab. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht was es war. Es könnte ja der Motorblock einen riss oder so haben. Als alles demontiert war sah  ich sofort das es vom mitterem Zylinder kam. Ich habe die O Ringe der Buchsen erneuert und alles zusammengebaut.
 
Zwei der sechs Pleuel Lagerschalen haben vereinzelt fleckenförmige Ablösung der Beschichtung (sind die beschichtet ?) Die Kurbelwelle ist an den Stellen zum Glück unauffällig. Sollten nur neue Lagerschalen reichen ?

Ja die sind beschichtet und du solltest sie auf jeden Fall austauschen so wie sie auf dem Foto aussehen. Vor dem einsetzen ein bißchen mit Öl einpinseln. Wenn du ganz auf Nummer sichergehen willst kannst du das Lagerspiel noch mit Plastigagen überprüfen, hierfür muss allerdings sowohl Kurbelwelle als auch Lagerschale absolut trocken sein, denn die Messstreifen lösen sich in Öl auf. Plastigage bekommst du bei Ebay & Co für ein paar Euro.

Die Laufbuchsen würde ich austauschen.

Noch was zu den O-Ringen an den Buchsen - die neuen Ringe sollten "trocken" eingesetzt werden oder doch einen Hauch Dichtungsmasse dazu ?

Ich würde sie trocken einsetzen, bei Einbau nur etwas Öl an die Außenwandung der Laufbüchsen, der Rest geht fast wie von selbst!

Düsen abdrücken würde ich mir erstmal sparen. Wenn der Motor vorher sauber gelaufen ist sollte das nicht nötig sein. Falls es später doch Probleme gibt, hast du diese auch wieder schnell ausgebaut ohne großen Aufwand.

Bei meinen neuen Laufbüchsen waren sowohl gelbe als auch rote O- Ringe im Satz mitgeliefert worden. Der Unterschied liegt im Durchmesser des O-Ring´s. Ich weiß nicht mehr welche Farbe ich genommen hatte, aber auf jeden Fall den mit dem größeren Durchmesser nehmen.

Viel Erfolg

Markus
 
So, neue Buchsen, Kolben und Pleuellagerschalen sind eingebaut. Der Kopf ist noch am überarbeiten (planen, abdrücken, Ventile neu)

Das Rätsel um die beiden unterschiedlichen O-Ringe - Farbpunkt gelb und Farbpunnkt rot - ist gelöst.

Der gelbe hat einen Schnurdurchmesser von 4,7 mm , der rote einen Schnurdurchmesser von 5 mm.

Ich habe den 5 mm genommen, da der gelbe zuviel Luft um die Buchsen hatte.

Bei der Gelegenheit hab ich mir mal 2 untere Lagerschalen der Kurbelwelle angeschaut. Die schauen nicht mehr allzu gut aus.

Da mein Motor noch eingebaut ist die Frage - kommt man bei eingebauter Kurbelwelle irgendwie so ran das man auch die obere Lagerschale auswechseln kann ? Andernfalls nimmt die Schrauberei kein Ende und ich mach das hier im Freien vor der Garage - nicht in einer professionell ausgestattete Werkstatt !

Ich weiß - das ist Pfusch, aber falls es nicht ohne Komplett Demontage geht wollte ich nur die unteren Schalen wechseln.

Wo bekommt man günstige Kurbelwellenlagerschalen her ?

Gruß
 
Klar Du kommst nur an die untere Lagerschale der KW ran ohne diese auszubauen.Ich weis nicht ob es Sinn macht nur eine Lagerschale zu tauschen.

Bei Ersatzteilen bist Du gut bei Firlbeck beraten.

                                                                                  Harry
 
Hi, manchmal ist das Glück auch mit den Faulen :-)

Die oberen KW - Lagerschalen konnte ich mit Glück aus den Sitzen herausschieben nachdem alle Schrauben etwas gelockert wurden. Dort wo es nicht so einfach ging hab ich eine alte Schale gekürzt und um ein paar zehntel dünner geschliffen. Ein paar Sacklöcher reingebohrt um einen Schraubendreher und den Gummihammer sanft anzusetzten und voila´ hatte ich ein Werkzeug zum ein- und austreiben ohne die Kurbelwelle ausbauen zu müssen.



von unten nach oben fotografiert. Man sieht die obere KW Lagerschale



Nur leider klappt das nicht bei den hinteren Schalen Kupplungsseitig. Dort ist eine Leiste im Weg ... noch keine Ahnung wie man dort (für Faule wohlgemerkt !) leicht rankommt. Jemand eine gute Idee ?

Bemerkenswert : Jeweils die unteren Schalenhälften hatten mehr eingelaufene Stellen als oben. Nachdem die Beschichtung im laufe der Zeit weggearbeitet wurde, kommt noch eine graue (Haft-) Schicht und die ist so rauh wie 2000´er Sandpapier. Danach kommt erst das Metall der Lagerschale selbst.

Jedenfalls bin ich froh nun die Kurbelwellenschalen auch oben gewechselt zu haben, auch wenn das saubere Schleifen der KW zum Komplettprogramm der Motorüberholung gehören sollte.



Gruß
 
Das die unteren Hälften der Schalen stärker verschlissen sind liegt an dem Kräfteverlauf im Motor. Sowohl bei der Komprimierung der Verbrennungsgase, wie auch im "Arbeitsgang-Takt" wirken die Kräfte stäeker auf die unteren Lagerschaln als auf die oberen. 

Wie sieht denn die Lauffläche der Welle inbesondere am 3. Zylinder aus ? Erfahrungsgemäß ist dies die Lagerstelle mit dem höchsten Verschleiß da hier bei einem stark verschlissenen Motor der geringste Öldruck/Schmierung vorhanden ist. - Bei meinem Motor war nach fast 10.000 Stunden hier "Schluß" und die Welle musste auf das erste Untermaß geschliffen werden. - Hier war jedoch vorher schon ein sehr geringer Öldruck bei warmen Motor aufgefallen.

Viel Erfolg - vergeß die Dichtungsringe der Ölpumpe nicht beim Zusammenbau und die Mini-Dichtungskeilchen bei der Ölwanne :-)

Gruß,

Carsten
 
Soderla....mit einigen Fingerverrenkübungen sind die Schrauben für die Dichtleiste raus und die letzten beiden Lagerschalen zur Kupplung hin ist auch draussen. Alle gewechselt. Das wurde viel mehr Arbeit und Ersatzteile als gedacht.

Mann....wer hat sich so einen dämlichen Mist mit der Dichtleiste und den Gummikeilen ausgedacht (Schlepper vorne trennen für die Ölwannendemontage oder um die Keilriemenscheibe abzuziehen....) Schlechtes Engineering.



Auch hier hat meine präparierte alte Lagerschale wieder gute Dienste erwiesen. Die untere Lagerschale war verschlissen. Die KW war allerdings auch hier gleichmäßig blank ohne Reibstellen. Was solls, wird kein Neufahrzeug mehr ! Neue Schalen rein und fertig.



Den Kopf hab ich vom Motorenbauer zurück. Mein ursprünglicher Plan lediglich die Ventile einzuschleifen ist in die Hose gegangen. Es kam noch planen dazu und Kopf / Düsen abdrücken. Die alten Ventile waren so weit im Sitz eingeschlagen das weiteres Einschleifen nicht ratsam gewesen währe (sagt der Motorenbauer.....) - also fix nochmal 6 neue Ventile und Schaftdichtungen dazu. Wenigstens waren die Ventilführungen noch brauchbar.







Die alten Düsen waren total fertig und tröpfelten. Also nochmal drei neue Bosch Düsen rein. Brauch nun noch nen Düsendichtsatz (O-Ringe ?)



Beide Leitungen der Ölpumpe bekamen neue O-Ringe. Auf die paar Euro kommts auch nicht mehr an.

Noch ne Frage zur Ölpumpe : Gibts hier was zu beachten oder Verschleißteile. Optisch war schon mal nix negatives zu entdecken.

Sonst noch Tips ?

Kopf ist wieder drauf.



Gruß
 
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