IHC 633 läuft unrund (Problem behoben)

Bennad

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Hallo an alle zusammen,

hatte heute das komische Ereignis das mein IHC 633 A von einer Sekunde auf die andere quasi nicht mehr rund lief. Ähnlich wie bei einem Rasenmäher wenn der Sprit ausgeht. Bis auf den Unterschied dass er nie wirklich ausging. 

Wollte zuerst den Kraftstofffilter wechseln, aber woher einen nehmen am Samstagmittag. Hab dann einfach mal gegoogelt. In einem anderen Portal schrieb dann jemand dass es wohl gerne der Fall ist dass direkt an der Verschraubung Tank / Benzinleitung ein Filter drin ist und dieser wohl gerne verschmutzt ist.

Habe dann Tankdeckel entfernt und mit Taschenlampe geleuchtet, man sieht denn Anschluß recht gut dann.

Hab mir dann die Verschraubung von aussen angesehen und sieht eigentlich aus wie eine stinknormale Verschaubung, ähnlich wie an Hydraulikanlagen.

Die Zeit war knapp weil es bald Nacht wurde und ich hatte doch noch einiges zu erledigen mit dem Bulldog.

Habe dann die Verschraubung zwischen Kraftstoffilter und Benzinhahn gelöst, zuvor den Benzinhahn zu, einen Kanister hingestellt um zu schauen ob überhaupt Diesel kommt. Benzinhan auf und siehe da, es tröpfelte wie ein undichter Wasserhahn vor sich hin. 

Jetzt wusste ich zumindest mal dass es irgendwo zwischen Tank und der Leitung dicht ist und kein Sprit mehr läuft..

Habe dann zum Glück einen dicken Draht gefunden in der Werkstatt (Ø 3 mm) und mit diesem durch die Tanköffung in der Verschraubung vorsichtig herumgestochert. Gefühlsmäßig ist keine Filterelemt drin. Zumindest bei mir. Habe dann immer wieter herumgestochert und beobachtet wie der Diesel am Benzinhan läuft. Anfangs hat sich grad mal gar nichts getan, auf einmal kamen jedoch einige Dreckbollen mit raus aus der Benzinleitung und irgendwann mal lief der Diesel auch wieder.

Das war für mich der Moment wo ich mir dachte keine Wunder dass der Motor nicht läuft.

Hab dann mit herumstochern aufghört nachdem wohl kein Dreck mehr kam und noch ein wenig Diesel nachlaufen lassen dass die Leitung auch sauber ist..

Die Leitung wieder an die Kraftstoffiler hingeschraubt. 

Voller Erwartungahltung bin ich auf den Bulldog rauf und anlasssen, nach ein weinig "Orgeln" ca. 5 - 10 Sekunden lief er dann auch gleich wieder sauber. Kurze Peobefahrt durchgeführt und alles scheint wie es sein soll.

Also wieder an die Arbeit und es gab keine Probleme mehr.

Werde nun mal den Tank ablassen und die Verscharaubung lösen und genauer nachsehen ob evtl. doch ein Sieb drin ist, ggf. ein neues rein..

Aber doch eigentlich auch egal, zumidest kurzfristig, es kommen ja noch zwei Kraftstoffilter unmittelbar nach der Verschraubung.

Jetzt hoff ich einfach mal dem einen oder anderen hier mit diesem Beitrag geholfen zu haben. Habe selbst hier einige sehr gute Tipps rauslesen können im Forum. Klasse das es auch alle gibt und macht weiter so.

PS: "Bulldog" kommt aus dem Schwabenland und heist soviel wie Traktor / Schlepper.

Gruß aus dem Schwabenland
 
Hallo! Das sich Dreck in der Hohlschraube absetzt, ist eine bekanntes Problem. Hatte das bei meinem 633 auch schon. ich habe dann ein Röhrchen in die Hohlschraube gesteckt, so das am Tankboden liegender Schmutz nicht angesaugt wir. Hat aber Nachteile: Der Tank kann nicht leergefahren, bzw. komplett genutzt werden da immer ein Rest drin bleibt. Der Rest kann auch Wasser enthalten welches nicht mehr mit ausgespült wird.
 
Moin,

hatten wir bei unseren Schleppern auch schonmal. Wir schrauben dann den Dieselhahn einfach ab und blasen mit dem Kompressor Luft in den Tank fertig.

MfG
 
Hallo Männer, schon bei der BW habe ich gelernt das der Kraftstofftank  nach getaner Arbeit oder abends wieder Randvoll gefüllt wir um Rosten  zu verhindern. Vielleicht hilft diese Erinnerung dem einen oder anderen.LG aus dem Rheinland vom Paylodoc.
 
Toenne Muensterland:

ihc844ihc523:

Moin,

hatten wir bei unseren Schleppern auch schonmal. Wir schrauben dann den Dieselhahn einfach ab und blasen mit dem Kompressor Luft in den Tank fertig.

MfG
Perfekt!

Bringt nichts, die nächste Verstopfung ist vorprogrammiert.

Hatte da mit meinem 423 vor 10 Jahren erhebliche Probleme. Den ganzen Scheiß mit Druckluft wieder  zurück in den Tank pusten hab ich auch desöfteren gemacht. Dann kann man wieder ein paar Stunden fahren bis sich der Schmodder wieder in der Hohlschraube absetzt.

Also einmal etwas Zeit investieren und den Tank mit Hohlschrauben und Leitungen vernünftig sauber machen, dann habt ihr lange lange Zeit keine Probleme mehr damit.

@ Paylodoc

Das verhindert natürlich das rosten, stimmt. Ich sehe das Hauptproblem aber eher in unserem Diesel heutzutage. Mit dem sehr hohen Biodiesel Anteil der beigemischt wird kommen mit der Zeit die ganzen  Ablagerungen die sich unten im Tank absetzen. Da gegen kann man nichts machen, es sei denn mal findet eine Tankstelle bzw Genossenschaft die noch den "alten Diesel" verkauft. Da gibts ja einige von ...
 
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