IHC 633 Motor D-179 Einspritzdüsen / Düsenhalterbuchsen (Problem gelöst !!!)

alex_01

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1 April 2008
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Hallo,

ich habe das Problem, dass der Einspritzdüsenhalter nicht sauber auf der Düsenhalterbuchse (aus Messing im Motorkopf eingepresst) abdichtet, und ich somit eine schlechte Motorleistung bzw. Kompressionsverlusst habe.

Wie kann man das abdichten bzw. Abhilhe schaffen???

Vielen Dank,
Alexander
 
Hallo,

danke für den Hinweis, das hatte ich befürchtet (nacharbeiten kann man diese Buchsen wohl nicht ?).

Wie gehen diese Messingbuchsen aus dem Kopf heraus ?
Ist dazu ein spezielles Werkzeug erforderlich ?
Ich nehme mal an, dass ich den Kopf dazu demotieren muß, oder ?

Danke,
Alexander
 
Hallo Alexander,

so ein Problem hatte ich auch. Der Sitz der Düsen im Zylinderkopf war unten verrußt. Ich habe einen dünnen Holzstab (10 mm) in den Akkuschrauber eingespannt, Lappen drum gewickelt und dann mit moderater Drehzahl die Buchsen für die Düsen im Zylinderkopf damit gereinigt (poliert). Anschließend war bei mir wieder alles dicht.

Grüße

Joseph
 
Hallo,

zur Frage von Ackergaul....

Der Kopf war unten und wurde von einer Firma überarbeitet (planen, Ventile usw.).
Im diesem Zusammenhang wurden auch neue Einspritzdüsen spendiert und seit dem, ist Zylinder 2 und 3 nicht mehr "dicht", bzw. Durckverlußt an den Einspritzdüsenhalter - Messingbuchse.

Ich habe die Buchsen gereinigt so gut es geht und diese sehen auch fast überall ganzflächig blank aus. Nur der Sitz (45° Fase) sieht beim ersten Zylinder irgendwie besser aus und dieser ist auch dicht. Es könnte sein, dass die Firma, die den Kopf überarbeit hat, evtl. auch da nachgeareitet hat, muss ich aber noch klären.

Das mit den hin- und herdrehen bei der Monatge der Einspritzdüsenhalter werde ich mal am Wochenende veruschen, wie es "Ackergaul" beschrieben hat.

Meine Frage:

Ist es auch möglich, mit einem leichten Schlag auf die Pratzenbefestigung zu schlagen, um so den Einspritzdüsenhalter in die Messingbuchse zu pressen bzw. dass sich sie Messingbuchse anformt.
Natürlich sollte die Spannpratze bereits ein wenig angeschraubt sein.
Messsing ist doch nicht so ein hartes Material und sollte sich verformen, oder ???

Bitte nochmals um Vorschläge.

Danke,
Alexander

P.S.: Übrigens, es ist ein 633V, von dem es nicht so viele gab.
 
Hallo,

das Problem ist gelöst !

Ich habe zwischen der Düsenhaltebuchse (aus Messing) und dem Einspritzdüsenkörper einen Kupferring verbaut, der nun wieder sauber abdichtet.

Dazu habe ich einen Kupferring in die Buchse eingelegt und anschließend den Einspritzdüsenkörper eingesetzt. Dann die Spannpratze leicht angezogen und mit einem Kunststoffhammer, mit leichten Schlägen auf die Einspritzdüse, quasi den Kupferring angeformt. Nach 2 Schlägen immer wieder die Spannpratze leicht nachziehen, damit ständig ein Druck besteht.

Nun ist wieder alles dicht !

(Ich hatte auch vorher die Buchse gereinigt, aber es wollte einfach nicht dicht werden, deshalb nun die Lösung mit dem Kupferring. Dies ist einfacher als die Buchse zu ziehen und eine neue einzusetzen.)

Grüße,
Alex
 
Hi,

du musst bedenken, dass deine Einspritzdüse jetzt nichtmehr soweit in den Brennraum ragt, was zu Motorproblemen führen kann.
 
Hallo, ich habe das gleiche Problem beim 654 er. Nachdem der Motor neue Düsen bekommen hat, kommt aus zwei Düsenhaltersitzen Spritraus, wenn der Motor warm ist. Den Trick mit dem Kupferring finde ich gut. Was hast du für einen Kupferring verwendet? Hast du den selbst hergestellt? Ich würde das auch versuchen, sehe aber auch die Gefahr, dass dann die Düse zu weit oben sitzt.

Gr. Bruno 
 
Hallo,

das Problem wird weiter bestehen auch wenn du die "Pfusch-Kupferringemethode" anwendest!

Es ist nicht dein Dichtkonus an der Düse undicht sondern entweder die Leckölleitungen oder der Düsenstock. Dieser dichtet Metall auf Metall und wenn beim Düsenwechsel nicht sauber gearbeitet wurde, dann entsteht das von dir beschrieben. Hier hilft nur Düse zerlegen, Düsenstock auf einer PLANEN Platte mit 1000er Schleifpapier läppen, alles reinigen und wieder zusammenbauen.
 
Kann der Antwort von 933 zu 100% zustimmen. Wenn der Düsenstock beim Konus undicht ist, hörst du die entweichende Luft und es bildet sich fast nur Russ um den Stock (fast keine Flüssigkeit).

Gruss Dani B

745-S...heisst der Spass
 
alex_01:

Hallo,

das Problem ist gelöst !

Ich habe zwischen der Düsenhaltebuchse (aus Messing) und dem Einspritzdüsenkörper einen Kupferring verbaut, der nun wieder sauber abdichtet.
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Das kann ich bestätigen, hab ich auch schon oft gemacht, ich nehme immer einen kupferring der genau über den düseneinsatz passt, hat ca 8mm.
Das die düse dann etwas weiter oben sitzt ist richtig aber wenn der kupferring gepresst ist macht das vielleicht einen halben millimeter aus, bis jetzt hatte ich mit dieser methode noch keine probleme, motor lief immer wie zu vor und hatte auch keinen leistungsverlust. 
Mann kann das ganze noch etwas verfeinern vor einbau der düsen, ich hab meistens vorher den kupffering schon so platt wie möglich geklopft um ein so geringes maß wie möglich zu erhalten. dichten tut er dann trotzdem sauber da er sich ja noch unten an den konus anpassen muss beim anziehen.
PS: Dies hat aber nur einen sinn wie meine vorredner schon sagen wenn nur die kompression verloren geht bzw man die luft raus zischen hört. ein undichter düsenstock hat mir dem nichts zu tun.
 
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