IHC 633A - Reifenkombination / Übersetzungsverhältnis - Problem

bluekay

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5 Februar 2019
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Servus Leute,

langsam bin ich richtig am verzweifeln, eine sinnvolle Reifenkombination für unseren 633A (BJ 1978, 5000 BSt) zu finden.

Deshalb an die richtigen Insider:

Auf der Hinterachse ist immer noch der Originalreifen (komplett hart und inzwischen rissig), weshalb ein neuer Reifen her muss.
Die jetzige Reifenkombination scheint aber nicht zu stimmen, weil der Allrad ziemlichen Vorlauf hat und die Kombi auch nicht eingetragen ist (aber so verkauft wurde).
Deshalb würde ich mir jetzt gerne eine neue Reifenkombi für die vorhandenen Felgen zusammen suchen und neu eintragen lassen.

HA: Originalbereifung 14.9/13 - 28 (Veith) auf Felge 28 x13
VA: inzw. BKT MPT 10.5-18 auf 18 x 9 oder 10

Im KFZ-Schein eingetragen: 10.5-18 / 16.9-28
(der 16.9 braucht aber min. eine 14" besser eine 15" breite Felge, weshalb diese Größe ausfällt)

Ich möchte jetzt auch keine neuen Felgen kaufen. (hinten ca. 1000,- / Stck wurde mir gesagt)

Auf dem Allradgetriebe eingestanzt: 40/43 -> also müsste es eine 1.541 Übersetzung lt. Werkstatthandbuch sein.
Dann müsste aber auch die jetzige Kombination passen.

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Der eingetragenen Reifenkombi nach aber eine 1.617 (lt. Werkstatthandbuch)

Auf der Allradvorderachse ist noch ein Blechschild vom Getriebe APL-1251 auf dem schecht zu lesen ein ges. Übersetzungsverhältnis "15 96" angegeben ist. (Einen Punkt konnte ich nicht mehr erkennen)

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Aus dem Ganzen kann ich mir keinen Reim mehr machen und bevor ich einen neuen Reifen kaufe, wäre ich mir gerne sicher, dass die Kombi dann auch passt.

Vielleicht gibt es hier im Forum einen Spezialisten, der die Thematik kennt und mir weiterhelfen kann.

Ich mach da schon eine ganze Zeit rum und langsam wird es dringend.

1 Reifen hatte schon einen Platzer und die tiefen Risse werden immer mehr.

Danke schomal im Voraus an alle, die sich Gedanken machen!

Beste Grüße, Bluekay
 
Hallo blucay, mit ausgefülltem Profil sind die Chancen wesentlich größer dass Dir jemand unter die Arme greift und hilft.

Nichts für ungut; Eslandschrauber Franz
 
Hallo,

der Wert auf der Achse spielt für deine Überlegungen erstmal keine Rolle, der ist immer derselbe, da es bei den 33ern nur eine Achsübersetzung, also die 15,96 gab.  Wichtig ist, dass du die eingeschlagenen 40/43 weißt, und somit dein Iges. Damit kannst du eingrenzen welche Reifenkombi passt. Unser 533A hat auch dieselbe Reifenkombi wie du verbaut, kann die nächsten Tage mal nachsehen welche Übersetzung bei uns auf dem Allradabtrieb eingeschlagen ist.

Gruß 

Georg
 
Hallo Bluekay,

meiner hatte vor der Umbereifung auch diese Reifenkombination und diese Zahnradpaarung. Ich meine das müsste schon passen. Wie kommst Du auf die Idee, dass er zuviel Voreilung hat? Hast Du den Vorlauf berechnet? Zur Vorlaufberechnung musst Du immer den Abrollumfang aus dem Datenblatt des Reifenhersteller verwenden. Hast Du ein Beiblatt zu Deinem 633A? Dort steht wahrscheinlich diese Reifenkombi drin. War bei meinem auch so und im Fahrzeugschein stand 10.5-18 mit 16.9-28. Neue Felgen als fest verschweiste sind nicht so teuer. Bei Verstellfelgen kann ich mir das schon vorstellen. Ich wollte Verstellfelgen anfertigen lassen, die haben mich alle ausgelacht. Hab dann gebrauchte original Verstellfelgen gefunden, das braucht aber viel Geduld und auch noch Glück und sind dann auch nicht billig. Das was auf der VA steht brauchst Du nicht, es ist das I ges. wichtig. Wenn Du einen guten Reifenhändler hast der sich damit auskennt kann er Dir sagen was Du brauchst und er macht Dir auch die Vorlaufberechnung.

Woher kommst Du? Hast Du auch einen richtigen Namen?

Grüße aus dem Allgäu, Eugen
 
Hallo Georg,

schon mal gut zu wissen, dass die 15.96 nichts zu sagen hat!

Grüße, Franz
 
Servus Eugen,

Deine Infos helfen mir schon mal ein gutes Stück weiter.

Mir scheint jetzt, es wurde einfach versäumt, die aktuelle Kombi eintragen zu lassen und ich fahre gerade eine äußerst ungünstige Typen-Kombination.

Wie ich darauf komme, dass das nicht paßt?

1. Beim Einlegen des Allrads zieht die Vorderachse spürbar, was bei anderen Allradlern nicht der Fall ist
2. Wohl auch im Zusammenhang mit dem Frontlader reibt es mir gerade den Vorderreifen richtig runter.

Was ich aus dem Werkstatthandbuch gelesen habe, durfte/sollte man auch früher schon nicht jeden 14.9er mit jedem 10.5er kombinieren. Nur leider gibt es die angegebenen Reifentypen alle nicht mehr, um sich ein Bild von deren Abrollumfang zu machen bzw. dem resultierenden passenden Abrollverhältnissen.

Den 633er durften wir übernehmen und haben leider kein Zusatzblatt und auch nur noch die Zulassungsbescheinigung mit einer einzigen Reifenkombi.Allerdings passt die eingetragene Reifenkombi dann aber auch eher weniger bis gar nicht.
Aber auch gut zu wissen, dass das offensichtlich üblich war.

Die einzige Info, die ich hatte, waren anfangs die eingetragenen Reifen, die aber nicht montiert waren.

Die jetzigen Vorderreifen hat uns übrigens die Werkstatt drauf, wo ich davon ausging, dass das auch passt.
Inzwischen bin ich drauf gekommen, dass das ein 10.5er ist mit fast max. Abrollumfang. Dazu ein abgefahrener Hinterreifen scheint wohl schon zu reichen. Die Info braucht man aber auch erstmal.
Beim Reifenhändler wurde auch nicht nach dem Übersetzungsverhältnis gefragt, um eine geeignete Kombi anzubieten.
Deshalb möchte ich das jetzt selbst in die Hand nehmen bzw. überhaupt mal wissen, was eigentlich Sache ist, bevor ich teueres Geld für Falsch ausgebe.

Ein TÜV-Prüfer hatte die "falsche" Reifenkombination auch schon mal bemängelt, weshalb es auch hilfreich wäre, etwas nachweisbares in der Hand zu haben.

Entsprechend bin ich auch schon am überlegen, auf metrische Reifengrößen umzustegen und eintragen zu lassen, da hier die Auswahl einfach größer und eine gute Kombi eher möglich ist.

Hättest Du eventuell eine Möglichkeit von dem Zusatzblatt einen Scan zu machen und mir zukommen zu lassen?

In jedem Fall schon mal vielen Dank für Deine Informationen! - Es wird schon klarer.

Beste Grüße, Franz aus dem Oberland (Oberbayern)
 
Hallo Franz,

ich weis jetzt nicht gerade was in der BA od. WHB steht aber ich meine 1-5% Vorlauf ist normal. Den Allrad hast Du ja eh nur eingeschaltet wenn Du ihn wirklich brauchst und nicht auf der Straße. In weichem Untergrund haben die Räder ja auch schlupf. Wieviel brauchst Du den Schlepper? Ist er noch in einem aktiven landw. Betrieb im Einsatz oder eher nur zu Hobbyzwecken mit wenigen Bstd. im Jahr, das sollte man auch bedenken und wieviel Aufwand man betreiben will wegen ein paar Std die man fährt und meistens ohne Allrad.

Schick mir per pm Deine Mail-Adresse dann schick ich Dir das Beiblatt von meinem Schlepper.

Grüße aus dem Allgäu, Eugen
 
BA hatte ich, war aber keine große Hilfe, und Fahrgestell WHB habe ich mir inzwischen besorgen können bzw. hat mir ein sehr freundlicher Schrauber zur Verfügung gestellt.

Ich dachte jetzt, Du hast sowas wie das CoC zum Fahrzeugschein, also eine Herstellerbescheinigung.
Sowas scheint es zu geben, mein nächster Case-Händler konnte (wollte?) mir da aber nicht weiterhelfen.

Zum Vorlauf:
Lt. Bohnenkamp-Katalog (sehr zu empfehlen, auch als DL) und auch aus anderen Quellen nicht weniger als 0% und nicht mehr als 5%, idealerweise 2-3%.
Der ändert sich natürlich bei unterschiedlichen Reifengrößen über die Zeit mit dem unterschiedlichen Verschleiß, weshalb die Ausgangslage günstig gewählt sein sollte.

Soweit bin ich schon und wollte mir eine Reifenkombi raussuchen, die einigermaßen gängig und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis hat, sonst sind die nächsten Reifen gleich wieder Schmiergel, was letztendlich auch nur wieder unnötig Geld kostet.

Der 633 läuft bei uns im Nebenerwerb.
Wenig auf der Straße, dafür aber viel mit Allrad im Wald, wo er schon einiges ziehen durfte und kann bzw. konnte, als die Reifen noch besser waren. Und der Allrad wird auch benötigt, was Du aus Deiner Gegend kennen dürftest..
Bei einer schlechten Kombination ist dann der Verschleiß natürlich umso größer und der Flurschaden auch.
Insofern ist es fast von Vorteil, dass der 633 seinen Allrad nicht automatisch zuschaltet.

Was mir noch fehlte, war die korrekte Info, ob das Übersetzungsverhältnis richtig ist und ein Nachweis, dass ich die entsprechende Kombi auch fahren darf.

Bisher war ich es gewohnt, die Reifengrößen /-kombis im Fahrzeugschein zu finden, was mich in diesem Fall ziemlich in die Irre führte.

Und mit diesen ganzen Irrungen ist es inzwischen eher 5 nach 12 und nicht mehr 5 vor.

Grüße, Franz
 
Weil ich was von schwer zu finden lese.Verkaufe meine Original Verstellfelgen Lemmerz 6 Loch W15L in 30 Zoll.Neu Pulverbeschichtet unbenutzt seit der  Beschichtung.
 
Hallo Franz,

ich weis nicht was Du mit CoC zum Fahrzeugschein meinst. Meines nennt sich: "Beiblatt zum Fahrzeugbrief" weiter steht "ist bei fahrten mitzuführen"

In diesem Beiblatt sind die möglichen Reifenkombinationen angegeben. Leider kann man hier eine pdf Datei nicht einfügen, ich würde es Dir an eine Mail-Adresse schicken, die kannst Du mir per pm mitteilen.

Grüße Eugen
 
PM ist raus.

Das EU-CoC (Certificate of Conformity) ist im Grunde auch nichts anderes als das Beiblatt zum Fahrzeugbrief.

Neuerdings wird ja nur noch eine Reifengröße in die Zulassungsbescheinigungen eingetragen und deshalb braucht es das CoC auf dem alle zugelassen Räder vermerkt sind, falls man abweichende Räder fährt.
Das CoC bekommt man bei Neuwagen mitgeliefert, sollte immer mitgeführt und beim Verkauf natürlich weiter gegeben werden.

Und stimmt, im WHB ist ein zulässiger Vorlauf von -1% bis 5% angegeben. Hatte ich schon wieder vergessen.
 
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