IHC 633A

floarl

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1 Januar 1970
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Hallo, habe die Absicht einen IHC 633A, Bj: 1978 zu kaufen.

Ich hätte ein paar Fragen:

Wie schaut es mit Ersatzteilen aus - bekommt man sie problemlos?

Wie würdet ihr die technische Ausstattung des IHC 633A beschreiben: Motor, Getriebe - also wie ist die Qualität (ist er eher anfällig oder nicht)

Bitte schreibt mir alles was ihr darüber wisst bzw. erfahren habt. Ich kann jeden Beitrag gebrauchen.

mfg floarl - Österreich, Südsteiermark
 
Hallo floarl

Habe selber seit 28 Jahren eine 633A, ein zuverlässiger und robuster Traktor. Bei den Ersatzteilen hatte ich bisher noch keine Probleme, der Motor hat ein ordendliches Drehmoment und mit dem Getriebe hatte ich auch noch keine Probleme. Das einzige Problem wo ich am Anfang hatte war die Aufnahme der Unterlenker für den 633 waren die 2 Schrauben einfach zu schwach, nach dem eine Aufnahme mir 3 Schrauben dran war hatte ich Ruhe.

Habe ein Bild von der Unterlenkeraufnahme in der Schrauberbildergalerie eingefügt.

m.f.G. IHC633A
 
Hallo 633A,

Danke für deinen Beitrag. Wie schaut es eigentlich mit der Hydraulik, Bremsen (Ölbad?),... aus. Ich bin für jede Nachricht sehr dankbar!

Wünsche Dir ein schönes Wochenende aus der Südsteiermark!

Es grüßt dich floarl
 
Hallo,

habe seit 1980 einen 633 ohne A (Bj. 1979).

Unserer Ansicht ein echt problemloser Schlepper - Motor- oder Getriebereparaturen gab‘s noch keine - trotz gut 7.500 Std.

Ich erwähne es, da ich von anderen Marken schlimmeres gewöhnt bin...

Beste Grüße

633fritz
 
Hatten bis vor kurzem nen 633a mit Silent Kabine etc. Ansich ein Problemloser Schlepper. Motormäßig Top. Getriebe macht an sich auch keine Probleme. Lediglich die Schrauben der Unterlenkerflanschpatten rappeln sich des öfteren mal los. Aber das stellt kein Problem da. Bereife ihn nach möglichkeit vorne auch auf maximum. Haben wir seinerzeit auch gemacht. Ein Bilder des Schleppers steht in der Gallerie. Einzigster Nachteil ist die an der linken Seite liegende Kardanwelle für den Allradantrieb. Schlecht Schmierbar mit dem komischen Schutz dran und wickelt schnell bei Grassilo walzen.
 
Hallo Floarl

Die Regelhydraulik vom 633 kanns bei einer richtigen Einstellung mit der legendären Regelhydraulik von Ferguson mithalten. Ich habe einen 3 Scharvolldrehpflug dran, packt die Hydraulik lässig. Die Bremsen sind trockene Scheibenbremsen und ziehen gut, der Automat ist Systembedingt ein Verschleißteil, lässt aber von Außen genau wie die Bremsscheiben relativ gut wechseln. Habe vor 2 Jahren die Bremsscheiben gewechselt weil diese etwas verhärtet waren, konnte beim Automaten noch keinen größeren Verschleiß festellen.

Das war eigentlich noch nicht unbedingt nötig aber bei angebautem Frontlader merkt man es gleich wenn die Bremsen nicht mehr 100% ziehen, hier ist die Wenigkeit durch den kurzen Radstand etwas nachteilig das gilt aber auch für alle Komaktschlepper.

der 633 war einer der besten Schlepper den IHC gebaut hat und auch der meistverkaufte ( laut Werbung in den 80ern ).

m.f.G. IHC633A
 
Hallo danke nochmals! Was sagst du zum Case IHC 833A - Baujahr 1984. Ist der 833A in Bezug auf Motor (hat ja 4 Zylinder), Getriebe, Hydraulik, Bremsen, ... viel besser als der 633A. Was meinst du?

mfg floarl
 
Der 833 ist im Prinzip bis auf ein paar Unterschiede Baugleich. Den 733 kann ich dir nicht empfehlen, da er träger ist als ein 833a.
 
Tach auch,

ich kann fast allem hier zustimmen.

Nur bei den Bremsen ist der 633 nicht der Beste. Bei meinem und bei dem meines Nachbarn packen die Bremsen im kalten Zustand sehr gut, aber wenn sie warm sind, dann muss man mit aller Kraft drauftreten, vor allem, wenn man gut was dahinter hat. Die Bremsen der 44´er Serie sind viel besser. Der 844 von einem Kumpel bremst immer gleich gut, weil hydraulisch. Ansonsten ist der 633 A ein echter Kampfschlepper, robust und für die 52 Pferde recht stark. Man sollte evtl. darauf achten, daß der Schlepper schon vorn an der Allradachse bei den Achsschenkeln doppelte Kreuzgelenke verbaut hat. Die sind langlebiger als die alten einfachen und machen nicht diese "ungesunden" Geräusche bei engen Kurvenfahrten.
 
Hallo,

was mir noch einfällt:

Bei unserm 633 ist das Blech der rechten Seite der Motorhaube (da wo dass Abgassammelrohr liegt) förmlich durchgeglüht - absolut keine Farbe mehr da. Ich weiß nicht, ob es bei andern 633 auch so ist oder nur bei denen, die hart ran mussten. Unser 633 hat auf jeden Fall ordentlich schaffen müssen (65 Punkte-Marschboden mit 3 Schar-Beetpflug umdrehen usw...).

Beste Grüße von der Weser

633fritz
 
Jo, wenn der Krümmer richtig heiß wird schmilzt alles dahin, da sieht man bei so manchem Schlepper, da sind auch gern mal die seitlichen Aufkleber ausgebleicht oder weg gekokelt, daran kann man erkennen wie schwer der Trecker ran musste.

Grüße Tobias
 
um das hitze problem zu lösen: da gibts eine klebende auludämmfolie extra für teile die durch hitze beansprucht werden, am einfachsten sind sie im motorradladen zu bekommen da bei motorrädern meistens die seitenverkleidung vom auspuff abgeschirmt wird mit dem zeug.
 
Wir hatten mit unserem 633 nie Hitze oder Bremsprobleme. Und auch dieser Schlepper musste hart ran. Das einzigste was mich immer gestört hat, ist das man die haube nur öffenen konnte, wenn man den Auspuff abnimmt. Mit dem Oelwechsel am warmen Motor wars dann immer ne heiße sache.
 
Moin, wir haben einen 533 (ohne A, leider...). Das teil ist superstark, technisch nicht kaputt zu bekommen (naja nach 6 jahren war das Block festgelaufen, und 1994 mussten wir die hinterbrücke (sagt man doch so?) öffnen, ich glaube aber irgendwie das ein 633 besser währe, nur muß man darauf achten das man mit einem rot/weißen einen drehkreis von hier bis Tokio bekommt, einer mit Case haube had das nicht.
 
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