IHC 654AS Leistungsfrage beim Anhängerziehen

Metallliebhaber

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25 September 2019
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Moin,

ich habe letztens zum ersten mal meinen 654 mit einem Anhänger gefahren und etwas belastet.

Der Dreiseitenkipper war ein 8 Tonner mit ca. 2 Tonnen Eigengewicht und einer Zuladung die zwischen 3 und 4,5t variierte.
Die Straße war eben und geteert, also ideale Bedingungen

Ich bin wirklich kein Profi und habe keine Routine in dem Bereich aber ich muss sagen unter diesen Bedingungen kam der 654 nur sehr langsam auf Endgeschwindigkeit.

Die ersten 3 Gänge zog er wirklich problemlos hoch, aber um von 19km/h (3. Gang) auf die Endgeschwindigkeit von ~30km/h (4. Gang) zu kommen dauerte es wirklich lange.

Ich würde mal so ca. 1-2 Kilometer schätzen die er dafür wohl gebraucht hat.

Wobei ebenfalls aufgefallen ist, das er sich am anfang selbst mit leerem Kipper (ca. 2t) schwer getan hat und in etwa genauso lang gebraucht hat um auf touren zu kommen wie am ende mit voll beladenem Kipper (ca. 6,5t)
Er lief die letzten Jahre wohl nur wenig und dafür lange zeit vor einem Futtermischwagen, musste er sich etwa Freibrennen?

Ist es normal das ein 60ps Schlepper da schon zu kämpfen hat? hätte gedacht das der zumindest mit einem alten 16t Silowagen nochmal Silofahren könnte.

Oder sind einfach nur Kolben und Buchsen fällig?

Den Dieselfilter habe ich erst vor 10bh gewechselt und danach auch der reihe nach alles entlüftet wie im WHB beschrieben.

Gruß

Hauke
 
Servus Hauke

Hast du auch den Luftfilter erneuert, denn wenn der zu ist hat jeder Motor Leistungseinbusen wenn er nicht genug Luft bekommt.

m.f.G.IHC633A
 
Also er hat einen Ölbadluftfilter den ich auch vor wenigen bh mal mit bremsenreiniger durchgespült und mit neuem Öl bis zur markierung aufgefüllt habe.

Als Öl habe ich da normales Motoröl genommen, meine es war 10W40.
 
Hallo Hauke

Ich ziehe meinen mit 2 Hänger mit etwa 14 Ster Holz.

Da brauche ich keine 300m wenn ich von 3. auf den 4. Schalte um die Endgeschwindigkeit zu erreichen - er muß natürlich Warm sein.

Gruß Thomas
 
Hallo Hauke

Ich ziehe meinen mit 2 Hänger mit etwa 14 Ster Holz.

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Da brauche ich keine 300m wenn ich von 3. auf den 4. Schalte um die Endgeschwindigkeit zu erreichen - er muß natürlich Warm sein.

Gruß Thomas
 
Ich tippe auf Spritprobleme. Mach den Tank leer. Entweder durch Ansaugen wie beim Äppelweinfass oder mit einer Impellerpumpe aus dem Baumarkt. Dann die unterste Hohlschraube am Tank raus, die sitzt vermutlich voller Dreck. Hohlschraube reinigen, neue Kraftstofffilter dran, entlüften und fahren. Nicht mit Pressluft arbeiten, da bläst Du nur den Dreck in den Tank zurück, er sammelt sich wieder in der Hohlschraube und das Konzert beginnt erneut. Gruß, Dieter, der "Linksdreher".
 
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Da ziehe ich gemessen am Kran 11 Tonnen + Gewicht Anhänger

Wie schon von anderen berichtet wurde brauche ich auch nur ca. 200 Meter um 30 Km/h

zu fahren.  (644er)
Tippe auf die Lösung vom Linksdreher, Luft und Diesel müssen Strömen und Fließen. 

LG Ralph a. SH
 
Bei solchen Gespannen kann man als anderer Verkehrsteilnehmer nur hoffen dass die Bremsen gehen sonst geht‘s ab! 16t Silowagen an einem 654? Hat der 654 Drulu? Kann man machen, muss man nicht!
 
Schönen guten Abend euch,

Sehr Interessant, wenn ich das hier so lese kann ich mir sicher sein, dass auf jedenfall etwas im Argen ist. Das ist schonmal gut zu wissen.

Ich habe tatsächlich vor kurzem erst mit Druckluft die Dieselleitung vom Tank bis zum Dieselfilter freigepustet, da dort kaum noch etwas ankam.
Leider habe ich (noch) nicht die Möglichkeit den IHC groß zu demontieren, da ich ihn brauche , er soll schließlich dabei helfen wenn ich ihm schon ein Zuhause baue ;).

Wenn es danach dann auf einmal geht wäre es ein Traum, oft sind es ja tatsächlich die kleinen Dinge..

Ich werde auf jedenfall berichten ob das etwas gebracht hat, solange muss er sich aber mit der Druckluftlösung zufrieden geben, der größte teil ist ja auch geschafft...

Es erschließt sich mir aber trotzdem noch nicht so richtig warum er bei der letzten der 6 Touren wesentlich besser zog als bei der ersten.
Gibt es da von euch vielleicht eine Theorie?

@ Case-5150 Ich weiß deinen Einwand zu schätzen, kann dich aber gleichzeitig beruhigen. Hier bei uns haben die kleineren Landwirte noch ihre Felder um den Hof, da braucht man nicht über öffentliche Straßen fahren.
                       Es hat nur einen Anreiz zu sehen was so eine Maschine noch leisten kann.

Gruß

Hauke
 
...bei diesen Schleppertypen ist es ein himmelgroßer Unterschied, ob Du dich mit solch einem Gespann betriebswarm zum x-ten Male (wieder) auf den Weg machst,

oder bspw. im Winter nach 4 - 6 Std. sägen u. verladen, mit kalten Motor/Getriebe/Achsen und folglich natürlich auch mit kalten,

zähen Ölen aus dem Wald und dann gleich auf die Straße heimwärts fährst!  Da denkst Du, du fährst mit einem 30PS Schlepper...

Gruß ;-))

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Es erschließt sich mir aber trotzdem noch nicht so richtig warum er bei der letzten der 6 Touren wesentlich besser zog als bei der ersten.
Gibt es da von euch vielleicht eine Theorie?

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Wie kalt war es denn bei deiner Fahrt? Mein 844XL fährt sich im Winter bei um die 0° C die ersten Kilometer auch als hätte ich zwei 18er Tonner Rübenwagen angehängt oder nen Anker geworfen ;-)
Das Getriebeöl ist bei Kälte verdammt zäh. Wenn es warm wird läufts. Vielleicht hast du parallel trotzdem noch eins der Probleme der Vorredner, aber das erklärt warum es bei der letzten Tour besser lief.

@Lanz4016: uuups....deinen Beitrag hatte ich glatt überlesen, du schreibst ja das gleiche....
 
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