IHC 724 Riss im Bremsgehäuse

*Travian*

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29 April 2024
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Sehr geehrte Damen und Herren,

Bei meiner weiterführenden Wartung meiner Bremsen bin ich nun auf etwas gestoßen was mir persönlich zu denken gibt.

Da mein IHC 724 aktuall Winterschlaf macht und sich dabei gewisse Schheitsverbesserungen und Technische Verbesserungen erhofft, habe ich mich u.a. auch aufgrund der miserablen Bremsleistung dazu entschieden, die Bremsen zu erneuern. Da ich eh die Kotflügel (nachfolgend Koti genannt) zum Schweißen und Lackieren abnehmen musste, war der Weg an die Bremsen nicht mehr weit. 

Nun nach dem ich den Achstrichter abgenommen und endlich freie Sicht auf die Bremsen hatte, erblickte ich ein wahrhaftiges Trauerspiel. Der eine Bremsbelag (Achstrichterseite) sah noch sehr gut aus (nahezu kein verschleiß). Das gleiche galt auch für den Bremsautomaten auf dieser Seite. Was jedoch sehr auffällig war, war das gemisch aus Bremsstaub und Öl, welches sich in einer Fettigen Paste überall niedergelassen hat. Kommen wir nun zur Differenzialseite der Bremse. Diese sah grauenhaft aus. Der Bremsbelag war bis auf die Nieten abgenutzt und zum teil ausgebrochen. Dementsprechend sah auch diese Seite des Bremsautomenten  aus... Was wirklich nochmal zu betonen ist war der schwarze Schleim der sich überall niedergelassen hat.

Nach dem Putzen des Bremsgehäusedeckels, in welchem auch das Lager fürs Differenziale sitzt, entdeckte ich etwas erschreckendes. Auf der Bremsfläche war ein Riss zu erkennen, wie dich nachfolgenden Bilder zeigen.

Nach genauerer Begutachtung musste ich feststellen, das der Riss durch das gesamte Material von ca 10mm geht. Da mein Technisches versändniss nicht ganz leihenhaft ist, ist mir bewusst, welch Kräfte notwendig sind um in so dickes Material einen solchen Riss erzeugen zu können.

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Ein solcher Riss kann ja nicht so ohne weiters entstehen, daher habe ich 3 Theorien:

1. Der Riss besteht schon seit dem das teil 1972 verbaut wurde und hatte seit dem keine Auswirkungen auf die Sicherheit oder die Bremsleistung. Unter diesen Umständen müsste man auch keine Angst vor einem plötzlichen versagen (mögliches ausbrechen oder durchbrechen) haben.

2. Der Riss ist über viele Jahre hinweg schleichend entstanden. Hier müsste man auch erst einmal kein größeres Versagen befürchten. Klar irgendwan kommt der Tag wo es brechen könnte, aber bis dahin können noch einmal weitere 52 Jahre ins Land gehen. (Also davor wird die Maschine einen anderen Kapitalen Wirtschaftlichen Totalschaden erleiden)

3. Der Riss ist noch nicht sonderlich Alt und vllt erst in den letzten Jahren oder Monaten entstanden, in diesem Fall wäre Vorsicht geboten. Ein Versagen (durch ausbrechen oder durchbrechen) wäre eine Reale Gefahr, auf welche man sich vorbereiten sollte. In diesem Fall sollte das Bauteil wahrscheinlich mit sehr hohem Aufwand repariert oder ersetzt werden (Reparieren: Gußschweisen und danach abdrehen; ersetzen ist auch schwierig da man dafür ein Schlachfest o.ä. Bräuchte)

Nun zu meinen Fragen:

Kennt sich jemand damit besser aus und hat ein ähnliches Bild schon mal gesehen? Möglichweiße sogar ein LandmaschinenMechaniker das das sein leben lang gemacht hat und schon häufiger es sehen hat? Wenn nein zu was würdet ihr vom Bauchgefühl her tendieren? Hat mir vielleicht jemand einen Tipp wo ich noch nachfragen könnte um das Risiko besser einschätzen zu können? 

Ich bin gespannt auf die Diskussion unter diesem Beitrag und bedanke mich schon mal für alle die etwas dazu beitragen können und wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Lars 
 
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