IHC 840 Förderbeginn

Yannick99

Neues Mitglied
Registr.
19 Dezember 2022
Beiträge
2
Hallo Liebe Technik-Freunde

Ich bin neu im Forum und traue mich fast gar nicht, schon eine Frage zu stellen. Ich habe zu meinem Problem leider nur Informationen zum 940 gefunden.

Ich bin auf der Suche nach Informationen über die Einstellung des Förderbeginns beim 840 er. Beim 940 habe ich in einem anderen Beitrag gelesen, dass man von 8-10 Grad vor OT spricht. Trifft dies auch beim 840 zu?

Vielen Dank für Eure Hilfe und einen schönen Abend,

LG Yannick
 
Moin.

So einfach ist das leider nicht, es kommt darauf an welche Einspritzpumpe der hat. Bei der VE Pumpe passt 8-10 vor OT mit 1mm Hub bzw 1mm Hub bei 8-10 vor OT.

Gruß Jürgen
 
Hallo Zusammen

Vielen Dank für die Antworten. Das hilft mir weiter.

Verbaut ist eine Einspritzpumpe mit der OEM Nummer 


Welches Modell wäre das in diesem Fall?

Was ich jetzt auch gesehen habe ist, dass die Einstellung des Steuertriebes total falsch ist. Keine einzige Markierung trifft sich, das ist wahrscheinlich auch der Grund des miserablen Zustands vom Motor.

Ich habe ein Bild angefügt, weiss aber nicht, ob die Markierung auch für den 840er stimmt. Kennt sich jemand aus oder hat genauere Abildungen dazu?

LG Yannickeup-1137460464-9d499d11a56ab98e849278e75e73b6a2-1671608894_big.webp
 
Servus!

Die Matierungen der Steuertriebs passen eigendlich nur beim Zusammenbau des Motos und auch nur dafür gedacht!

Das einzig eigendlich  wichtige für den Förderbeginn sind die Makierungen auf der Riemenscheibe zur Einspritzpumpe!

MFG

Kurti
 
Moin.

Wie Kurti schon sagt, unwichtig. Das Einzige wo ich widerspreche ist, das es doch irgendwann wieder einmal passt. Dafür müsste man den Motor zig mal durchdrehen, braucht man nicht. Die Pumpe passt in 2 Positionen, einmal wie sie soll und einmal 180 Grad verdreht. Wenn man den 1. Zylinder auf OT hat sollte die Markierung auf der Riemenscheibe auch auf OT stehen. Dabei sollten die Kipphebel am 1. Zylinder beide “locker“ sein, dann hat man 1. Zylinder OT Zündung. Dann die Riemenscheibe auf weitere Markierungen untersuchen, die sollten vor OT sein. Den Motor entsprechend dahin drehen. Dann mit einer Messuhr die Pumpe auf 1 mm Hub einstellen, Schrauben anziehen und fertig. Bei meinem waren die Scheiben unter den 3 Schrauben verbogen, da hab ich mir andere besorgt, nicht das die sich deshalb lösen. 

So sollte das klappen.

Gruß Jürgen
 
Das Einzige wo ich widerspreche ist, das es doch irgendwann wieder einmal passt. Dafür müsste man den Motor zig mal durchdrehen, braucht man nicht.

SO ist es! Um sicher zu gehen das die Steuerzeiten der Nockenwelle stimmen falls da Zweifel bestehen den Motor so lange weiter drehen bis die Punkte von der Kurbelwelle und dem Zwischenrad aufeinander stehen. Die Doppelpunkte auf Nockenwellenzahnrad und Zwischenrad müssen dann aufeinander stehen. Der Punkt auf dem Pumpenzahnrad der auf das ZR zeigen muss ist verschieden je nach Motortyp usw.

Die Pumpe passt in 2 Positionen, einmal wie sie soll und einmal 180 Grad verdreht.

Um die Pumpe richtig einzubauen am Besten den Ventildeckel abnehmen. Nachdem "RICHTIGEN" Einbau muss der Motor sich noch 1/2 Umdrehung drehen lassen ohne das sich bei 1. Zylinder ein Ventil öffnet, erst dann öffnet sich das Auslassventil.

Es ist übrigens eine VE-Pumpe, also 8 vor OT. Man kann die Pumpe aber nicht einbauen wenn der Motor auf 8 steht, weil die Pumpe dann schon "auf Spannung" steht wegen Förderbeginn. Einbau bei ca 15 vor OT mit entlasteter Pumpe. Dann langsam Richtung 8 drehen und die Meßuhr wegen dem Vorhub im Auge behalten. Danach die Feineinstellung an den Langlochschrauben in dem Pumpenzahnrad macht.

Falls die gewünschte Einstellung nicht erreicht wird.. Pumpe wieder raus und vorne ein Zahn versetzen.. in die richtige Richtung...
 
Servus!

Da möchte ich jetzt auch noch was hinzu fügen!

Das wichtigste was man machen sollte vor dem Ausbau der Pumpe,Auch beim zerlegen des Motors.

Den Motor auf Grundstellung 1 Zylinder OT bringen.

Und dann vor dem Ausbau der Pumpe aufschreiben auf wieviel Uhr der Keil der Pumpe und die Nut des Einspritzpumenrades steht! Oder Foto machen!

!!!!!! Das ist nicht bei allen Motoren gleich!!!!

MFG

Kurti
 
case833av:

Servus!

Da möchte ich jetzt auch noch was hinzu fügen!

Das wichtigste was man machen sollte vor dem Ausbau der Pumpe,Auch beim zerlegen des Motors.

Den Motor auf Grundstellung 1 Zylinder OT bringen.

Und dann vor dem Ausbau der Pumpe aufschreiben auf wieviel Uhr der Keil der Pumpe und die Nut des Einspritzpumenrades steht! Oder Foto machen!

!!!!!! Das ist nicht bei allen Motoren gleich!!!!

MFG

Kurti
Ich denke das ist zu spät weil die EP schon raus ist?
Da Yannik offensichtlich eine "größere Maßnahme" durchführt? (vermute ich, weil er den großen Stirndeckel offensichtlich demontiert hat?)
Ich baue eine EP folgendermaßen aus:
1. kleiner Deckel vorne demontieren.
2. zentrale Mutter der EP hinter dem Deckel ab, Federring entfernen (dann kann man sehen wo der Keil steht)
3. Motor auf ca 20 Grad vor OT drehen, dann muss der Keil zum Motor oder schräg nach oben zum ZK zeigen (je nach Motortyp und EP). Ist das nicht so Motor 1 Umdrehung weiter drehen.
4. Mutter wieder locker drauf, bißchen Platz lassen zwischen Mutter udn ZR.
5. Die 3 Schrauben für die Feineinstellung des ZZP raus drehen oder zumindest lösen, je nachdem ob man den Spezialabzieher verwendet oder nicht. (ich habe keinen)
6, Im sichtbaren Bereich reinige ich mit BR das EP-Zahnrad und das Zwischenrad und mache mit einem weißen Edding einen Strich über beide Zahnräder (in der Hoffnung das die Einstellung stimmte, was zu 99,9% wohl der Fall ist.)
7. EP-Leitungen ab (komplett nicht nur an der EP)
8. Dieselleitungen ab.
9. Die beiden (beim 856 manchmal 3) Muttern ab die die EP an der Stahlplatte ab, U-Scheiben usw ab.
10. Mit 2 schlanken Schraubenzieher schräg von unten und oben (quasi über kreuz) zwischen Pumpengehäuse und Stahlplatte vorsichtig mit Gefühl bis die Pumpe auf Spannung ist.
11. Mit kleinen Hammer vorne auf die Mutter einen leichten Schlag. Das Lösen hört man, (meistens fällt dann der eine oder beide Schraubenzieher schon weg) wenn es nicht klappt die Schraubenzieher ein bißchen strammer... und nochmal...
12. Mutter vor weg... Pumpe raus nehmen.
Punkt 6 hat den Vorteil, das man beim Einbau schon die richtige "Grundeinstellung" der Zahnräder hat und nach dem Einbau nur noch die Feineistellung an den Langlöchern zu machen hat. (Vorrausgesetzt nach dem Ausbau wurde nicht zu viel verdreht) Erspart ggfs den mehrfachen Aus- und Einbau vevor man die richtige Zahnradeinstellung findet.
 
Hallo

ich habe meine Frage mal an diesn Beitrag angehängt,weil ich nichts dazu gefunden habe:

Die VE pumpe kenne ich noch vom Golf,dort hat die aber nur einen Enddrehzahlregler und die manuelle Spritzverstellung für den Kaltstart.Mir ist das sowieso noch ein Rätsel,wieso an den VA pumpen sowas nicht dran ist.Wie sind die VE Pumpen an den 40er IHC ausgestattet?Gibt es da spürbare Unterschiede wie der Motor am GAs hängt?

Für Eure Antworten danke ich schon hier und grüße Euch

Christian
 
Zurück
Oben Unten