IHC 844 SA

rs46max

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Hallo,

ich habe diese Woche mit der Überholung der Allradachse, APL 1551, meines IHC 844 SA begonnen und möchte natürlich hier davon berichten und natürlich brauche ich dabei auch eure Hilfe. Angefangen habe ich mit der Demontage des Frontladers und der dazugehörigen Rahmenteile. Dabei habe ich festgestellt das ich unbedingt bis zu Montage mir so einen Werkstattkran zu legen muss, denn die Teile sind sau schwer. Dann ging es weiter mit den Vorderrädern, den Kotflügeln, Lenkzylinder und Lenkschubstange, so dass er dann wie folgt da stand.



Dann ging es weiter mit den Radnaben und dem Achseinsatz und Allradwelle. Die 3 Sachen habe ich jeweils als Baugruppe demontiert.







Dann habe ich die linke Radnabe, Fahrtrichtung links, zerlegt um an die Simmerringe zu kommen, denn die sind das Ziel der ganzen Arbeit. Leider musste ich feststellen das die Gelenkwelle an den Stellen wir die Simmerringe sitzen stark eingelaufen sind, so dass da unbedingt Handlungsbedarf besteht, denn so brauch ich das nicht  wieder zusammen bauen.







So jetzt meine Frage an euch, welche ist die bessere Lösung um den Sitz der Simmerringe neu zu machen?

1. Möglichkeit: Buchsen drehen und aufschrumpfen und verkleben. Das bedeutet aber das ich andere Simmerringe brauche und die Befürchtung die ich dabei habe, ist, dass dann Öl zwischen Gelenkwelle   und Buchse durchkommt.

2. Möglichkeit: betroffene Stellen aufschweißen und abdrehen. Simmerringe können die alten Abmessungen haben. Aber was ist mit dem Material der Gelenkwelle, wenn daran geschweißt wird. Ist die Gelenkwelle gehärtet?

Welches davon ist die bessere Lösung??

Jetzt noch kurz zu den Simmerringen, laut Ersatzteilkatalog brauche ich folgende Simmerringe:

1x 3 147 195 R91 für den Achseinsatz  --> DFS 50x80x10/11 D01

2x 3 147 259 R91 für die Radnaben, die sind ziemlich groß --> ??

6x 3 147 960 R91 für die Gelenkwellen, wieso 6x ich zähle nur 4x?? --> DSS 36x52x8/14 D01

Welche Abmessungen hat der  3 17 259 R91, da steht nichts brauchbares drauf!!
 
Zu deinen Lösungsansätzen:

 

Wenn Du die Buchse die Du aufschrumpfen möchtest zusätzlich verklebst kommt da garantiert kein Oel drunter durch, ich würde das aber nicht machen.Der Aufwand passende Dichtringezu suchen wäre mir zu gross

Ich habe in einem ähnlichen Fall die Antriebswellen in dem Bereich der Radialwellendichtringe mit Metall „aufspritzen“ und wieder auf das ursprüngliche Maß schleifen lassen

 

Google einfach mal nach Metall spritzen, da wird sich auch was in deiner Region finden
 
Servus,

ich würde an deiner Stelle probieren, die Oberfläche mit einem Schleifpapier (am Besten in die Drehmaschine einspannen, mit Feile) ein wenig zu verbessern und dann den orginalen Simmerring zu montieren.

Mag jetzt vielleicht ein wenig rustikal klingen, aber ich habe extra wegen diesem Fall gerade mein Tabellenbuch gezückt.

Ausgegangen von einer 40er Welle, die auf einen Durchmesser von 40h11 (h11 ist die gängige Passung auf Wellen, wenn ein Radialwellendichtring, kurz Simmerring, montiert wird) gedreht wurde, bleibt ein Toleranzspielraum der Welle von 40,000mm und 39,860mm. Wenn du trotz abschleifen innerhalb diesem Spielraum bleibst, hält dein Wellendichtring dicht.

Bei der Restauration meines 1046 hatte ich das gleiche Problem wie du und ich bin bisher mit dem Ergebnis zufrieden, obwohl ich noch nicht viel gefahren bin. (max 50km)

Wenn der Simmerring dann trotzdem nicht mehr mitspielen will, kannst du immer noch nach Ralf´s Methode vorgehen.

Grüße aus dem schönen Bayern

Hannes
 
Hallo,

die Wellen mit Schleifpapier überzuschleifen, macht meiner Meinung absolut keinen Sinn, denn die Riefen sind deutlich mit dem Fingernagel zu spüren, wenn man darüber gleitet. Da die Wellendichtringe ja dann auf den selben Stellen wieder laufen würden, so würden die Riefen ja auch tiefer werden und dann ist es nur eine Frage der Zeit bis wieder Öl durchkommt. Von daher werde ich die Wellen auf jedenfall überarbeiten lassen. Ich habe mir bei Berlin eine Firma rausgesucht, die die verschiedensten Metallaufspritzverfahren anwendet, unteranderem eins, wo das Grundmaterial lediglich auf ca. 100 °C erwärmt wird und das denke ich ist optimal. Ich werde mich in der kommenden Woche mal mit der Firma in Verbindung setzen.

Gruß Heiko
 
Serwus,

Ich drehe sowas immer so weid ab das der Grad herrausten ist. Dann nehme ich den Simmering und verkürze die Feder. Das ganze geht nur wenn es nur leichte Riefen sind.

Und alle dies besser wissen es funktioniert habe ich schon öfters gemacht.
 
Ist auf den Bildern vielleicht nicht so gut zu erkennen, aber die eine Riefe kann ich mit einem normalen analogen Messschieber messen --> Ergebnis : Ø35,7 anstatt 36h11. Ich glaub das funktioniert nicht mit kürzer machen der Feder.

Gruß Heiko
 
Hallo, 

Ich hab mir ein Angebot geholt zum Metall aufspritzen. Alle 4 Wellen und die beiden Nabenträger für knapp 400 €, inkl.  Vordrehen, aufspritzen und schleifen. Ich denke das ist mehr als ok, wenn ich dem gegenüber neue Wellen von Gr..it für 2500 € stelle.

Gruß 

Heiko
 
die Lösung wurde bereits gennant...

 

SPEEDI SLEEVE

 

....alles andere steht nicht im Verhältniss ODER ist Pfusch....

 

gesetz dem fall alle 4 dichtflächen sind im A**** kostet das schlimmstenfalls 150,- und hält länger wie das Original....
 
@dleds

Warum reagierst du so schroff und stellst alles andere als Pfusch hin? Wir sind hier in einem Forum in dem jeder seine Meinung sagen kann und dann kann man auch erwarten,  daß die Meinung des anderen akzeptiert wird,  aber ich denke diese zu verurteilen, steht hier keinem zu.

Und nun wieder zurück zum Thema.

Alle Flächen der Wellen sind ausgelaufen,  die eine mehr und die andere weniger. Ebenso bei den Nabenträgern also hab ich die auch gleich mitgegeben. Das Ergebnis ist noch abzuwarten und ich hoffe das ich euch am nächsten Wochenende das Ergebnis vorstellen kann.

Für mich stehen 2500 € in keinem Verhältnis zur vielleicht 100 stündigen Nutzung des IHC im Jahr. Klar sind die 150 € ein verlockender Preis aber ich ab da persönlich meine Bedenken also hab ich für mich eine Lösung gewählt bei der ich natürlich keine Bedenken habe und ich geh davon aus,  dass ich dann das nicht mehr auseinander bauen muss für mein restliches Leben(bin 27).

Gruß Heiko
 
Moin,

ich hatte das gleiche Problem bei meinem MAN.

DSC00343_zpseb776072.webp

Ich habe die Welle abdrehen lassen

DSC00350_zps11e8d3c0.webp

Wichtig ist, daß der untere Bereich nicht bearbeitet wird, da dort ein Nadellager läuft (jedenfalls beim MAN).

Der Dreher hat leicht konisch abgedreht.

Die Feder im Simmerring mußte ich nicht verkürzen. Die Spannung reicht, die Welle ist dicht.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

will nur kurz berichten wie der aktuelle Stand ist. Die Wellen habe ich, wie angekündigt aufspritzen und schleifen lassen und sind top geworden, ob das ganze dicht wird werd ich sehen, wenn er wieder läuft, aber das dauert noch ein bisschen. (Fotos folgen später)

Die Wellen sind schon wieder alle drin und die linke Nabe ist auch schon wieder zusammen und die rechte folgt demnächst. Ich hab heute mal die Allradwelle ausgebaut bzw. den Rest was am Allradgetriebe dran ist. Die beiden Kreuzgelenke gehen total hakelig und kommen auf jedenfall neu. Das ist auch kein Problem das größere Problem ist das Schiebestück, denn das hat schon gut Spiel und sollte auch neu bzw. überarbeitet werden. Ich hab mal spaßighalber mal nach einer neuen geschaut aber so richtig finde ich keine die passt. Denn die angegebene Längen stimmen nicht mit meiner überein. Von Flansch zu Flansch messe ich bei meiner ca. 1615mm. Die die eventuell in Frage käme, wäre aber 1625mm lang --> 750€. Würde also nicht passen. Meine Frage jetzt, aber wie wird die Länge gemessen? Flansch - Flansch oder Mitte Kreuzgelenk - Mitte Kreuzgelenk oder oder. Wer kann mir da bitte näheres zu sagen?

Hier die Bilder.

überarbeitete Wellen



rechts



links



Gruß Heiko
 
Hallo,

so die Vorderachse ist wieder zusammen bis auf den Lenkzylinder und der Spurstange. Der Lenkzylinder ist noch in Reparatur und für die Kugelgelenke der Spurstange muss ich noch neue Staubkappen bestellen.

Da ich ja den Frontladerrahmen auch abgebaut hab, da die Bolzen und Gewindebohrungen völlig augelutscht sind. Die 3 vorderen Befestigungsbohrungen je Seite sind ok aber die 4 Hauptbefestigungsbohrungen je Seite muss ich aufbohren. Die jetzigen Bolzendurchmesser gehen von 12,2mm bis 13,8mm und haben aber alle eine 2mm Steigung und die Kernöcher gehen von 10,5mm bis 13mm. Irgendwie passt das alles nicht zusammen.

Ich will das ganze jetzt auf M16 aufbohren. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich Regelgewinde oder Feingewinde nehmen soll, ich hab nämlich noch genau 8 Bolzen M16x1, die auch von der Länge bestens passen und 10,9-er Festigkeit haben. Gibt mir mal euren Rat dazu. Wenn ich das ganze aufbohre, fallen die Späne ja in den Kupplungstunnel, kann da was passieren?

Danke schon mal für eure Tipps und Ratschläge.

Gruß Heiko
 
Hallo zusammen,

bin jetzt kurz vor der 1. Probefahrt, muss nur noch die Allradwelle einbauen und das linke Rad montieren, dann kann es losgehen. Der Frontlader ist noch nicht wieder dran. Da an den Befestigungsbohrungen für den Fontladerrahmen auch die beiden Kabinenlager mit dran sind, habe ich mir erstmal neue Schrauben besorgt, um wenigstens die anschrauben zu können. Dabei hab ich festgestellt das auf jedenfall bei einer Bohrung das Gewinde kaputt ist und ich demzufolge das ganze aufbohren muss. Da ich dazu vor einiger Zeit schonmal eure Tipps zu haben wollte und ihr so zahlreich geantwortet habt, bin ich immer noch nicht wirklich schlauer als vorher. Sollten meine Fragen also zu simpel oder stumpfsinnig sein, dann sagt mir das und ich halte mich zurück mit der Fragerei.

Fals Bilder erwünscht sind stell ich noch welche rein.

Nun aber zu meinem nächsten Problem. Gibt es noch neue Lenkzylinder oder auch andere die dort reinpassen?

Gruß Heiko
 
Hallo,

ich bin wieder mal am schrauben und zwar habe ich mich der Hydraulikanlage gewidmet, da ich die Vermutung habe, dass das Hydrauliköl ins Getriebe läuft und außerdem tröpft es auch an den Stellhebeln. Also alles auseinander bauen, um sämtliche Dichtungen zu wechseln. Anbei ein paar Bilder.











Die Dichtungen sind bestellt und wenn alles da ist, geht´s natürlich wieder an´s zusammen bauen.

Nachdem ich den Hydraulikblock von unten geöffnet habe, habe ich ein Stück Gartenschlauch (grün Bild 2) im Tank gefunden. Jetzt frag ich mich was das da drin soll. Ich hatte gedacht, dass es auf dem Ansaugrohr hätte sein können, aber da passt es nicht rauf. Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee!?

Steuergeräte sind 1 einfachwirkendes und 2 zweifachwirkende. Das einfachwirkende Steuergerät ist für das Heben und Senken des Frontladers und ein doppeltwirkendes Seuergerät für die hydraulische Betätigung der Schaufel und das 2. doppeltwirkende Steuergerät geht an´s Heck und ist für Anbaugerät/Kipper. So jetzt bin ich am überlegen, ob ich den Frontlader auf ein Kreuzhebelbedienung umbaue. Jetzt stellt sich mir aber die Frage, wie sich das mit den Hydraulikanschlüssen gestaltet?? Für die Kreuzhebelbedienung muss ich ja ein weiteres Steuergerät verbauen aufgrund der Seilzugbetätigung. Aber wie muss ich dieses Steuergeräte mit der Traktorhydraulik verbinden, denn die bisher verbauten Steuergeräte fallen dann doch weg oder nicht?!? Einige haben einen solchen Umbau sicherlich schon gemacht und können mit daher bestimmt mit Tipps weiterhelfen. Danke schonmal.

Jetzt noch eine Frage. An´s Heck geht ja ein doppeltwirkendes Steuergerät. Nun hab ich beim Kippen meines Anhängers festgestellt, dass dieser nur über einen der beiden Hydraulikanschlüsse kippt. Ich muss also immer den selben Anschluß nehmen zum Kippen, denn es kommt nur auf einen Druck an. Normalerweise sollte doch ein doppeltwirkendes Steuergerät an beiden Anschlüssen Druck aufbauen, so dass es dann doch eigentlich egal wäre, wo ich den Anschluß vom Kipper reinstecke oder?? Bitte um Aufklärung. Danke

Gruß Heiko
 
Servus Heiko,

zum Gartenschlauch:

Das ist klar, der gehört da nicht rein, aber ich denke der Vorbesitzer wird ihn benutzt haben um Öl nach-/aufzufüllen und der ist ihm halt dann da reingefallen.

zum Kreuzhebelsteuergerät bzw. Einhebelsteuergerät:

Ich kenne die Ausführung, dass der Ventilblock direkt nach der Pumpe angeschlossen wird und der Ausgang weiter zu deinen restlichen Ventilen führt. Ich habe gerade einen netten Ebay-Artikel gefunden (bei der Suche nach Einhebelsteuergeräten), der es genau so verbaut hat, wie gerade beschrieben: www.ebay.de/itm/IHC-624-Case-Schlepper-Traktor-/221243855809?pt=Landtechnik_Traktoren&hash=item33832953c1

Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter. Ansonsten wird sich bestimmt noch ein Hydraulikfachmann hier melden, der dir genaueres dazu sagt ;-)

Grüße aus Bayern und mach weiter so. Ist ein netter Schlepper ;)

Hannes
 
So hab schon wieder fast alles zusammen. Ich muss dann den Block nur noch raufsetzen, alles anschließen und wieder einstellen.

Gruß Heiko
 
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