Ist es wahr???

Markus N

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Hat ne Diskussion mit nem Kollegen....

..zum Fall....

...unser 946 BJ. 71 hat jetzt etwas mehr als 13000 Stunden drauf, ohne Motorprobleme!! Lief ein paar Jahre am Mais/Silagehächsler (SH25) und Motor ist noch "einwandfrei". Bei kälte keine Startprobleme, braucht zwar etwas Öl, zieht auch nicht mehr so wie früher, aber er läuft der Stundenzahl entsprechend wunderbar.

Da das ja sehr viel Stunden für den Schlepper sei, meinte er....

1. Motoren würden länger halten, wenn sie immer unter Last Arbeiten, als wenn z.B. man ihn nur Vollgas im Stand laufen lassen würde.

Begründung: Wenn man Vollgas laufen läßt, wird eine gewisse Menge Diesel eingespritzt, die auch für die Schmierung zuständig ist. Da ohne Last die Maximale drehzahl erreicht wird und bei Volllast die Drehzahl ja tiefer ist, wird mehr Diesel eingespritzt als er eigentlich braucht, un somit wird der Motor besser geschmiert..

2. Der Stundenzähler soll, viel schneller drehen, da er beim Hächseln ja den ganzen Tag Vollgas läuft, als wenn man ihn im Standgas tuckern lassen würde...

demnach hat er keine "echte" 13000 Stunden drauf, sondern vielleicht nur 10000h???

Ist diese aussage wahr???

kann mir kaum vorstellen, das ein geforderte Motor länger halten soll, als ein in Vollgas stehenden lastlosen Motor??

Wie seht ihr die sache... ist das alles schmu, oder haben wir einfach nur Glück mit unserem Motor???

Gruß

Markus
 
das mit dem stundenzähler stimmt schon, ich weiß jetzt nicht wann der eine volle stunde richtig zählt, aber von unserm ferguson weiß ich das der bei 1800 touren ne volle std. zählt
 
Ich dachte immer, das Diesel nur zur verbrennung gebraucht wird und nicht zur Motorschmierung.... Neue Technologie?
 
Das ganze kann aber nur auf Motoren bzw Traktoren zutreffen deren Betriebsstundenzähler von einer Welle angetrieben wird,ein elektrischer dreht konstant seine Runden!
 
nein auch nicht^^ unser ferguson hat einen elektrischen drehzahlmesser mit intigriertem (analogen) stundenzähler

aber ich denke mal von den digitalen kann man sicher sein das die richtig zählen denke ich
 
Das dachte ich auch... hab deswegen sogar Öl im Motor drinn... /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

aber der bei Vollast nicht Verbrannte Diesel, soll die Büchsenwände schmieren und somit halt die Reibung verringern...???

bezweifel ich.. da ich mal irgendwo gelesen habe, wenn mehr Eingespritzt wird, wie eigentlich Verbrannt werden kann, wäscht das Überschüssige Diesel den Ölfilm ab und gelangt in die Ölwanne. Wenn dem so ist, kann ja nur die Einspritzpumpe falsch eingestellt sein....

Is mir alles ein bischen suspekt...
 
Das mit der Kraftstoffkühlung kenn ich von alten VW Typ4 Motoren (Die größeren Boxermotoren.) Wenn man die so richtig schön mager eingestellt hat das die schön sparsam mit dem Spritt waren und gut gelaufen haben dann sind die Bald "den Hitzetot" gestorben. Somit kann ich mir durchaus vorstellen das in den frühen siebzigern auch andere motorenhersteller den Kraftstoff zur Schmierung oder Kühlung missbraucht haben. Ob es bei Deiner machine auch so ist kann ich aber nicht sagen.
 
Hallo Markus,

ich bin schon auch der Meinung und da bin ich nicht der einzige, dass ein Motor länger hält wenn er was leisten muss z.B. noch richtig Ackern darf oder sonst was und nicht bei einer ständig konstanten Drehzahl vor sich hintuckert ohne was leisten zu müssen!

Bei uns sagen die Landmaschinenmechaniker oder die wo was verstehen, ein Schlepper muss wenn er warm ist schon was leisten damit er mal wieder richtig durchgepusstet wird.

Aber genaueres wie z.B. die Schmierung kann ich nix dazu sagen da kenn ich mich auch zu wenig aus.

Gruß Christian
 
Die Kolben und die Büchsen werden mit den Kolbenringen geschmiert, funktioniert wie eine Pumpe... /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Hi,

der Diesel schmiert nicht die Kolbenlaufbahn, sondern wäscht den Schmierfilm weg. Wenn man bei den älteren Motoren kein Öl braucht, deutet es darauf hin, dass das Öl mit Diesel verdünnt wird.

MFG

Jokol
 
@Powershifter

Aha und wie soll das gehen?Wenn man den Zündschlüssel reinsteckt liegt über Klemme 15 Zündungsplus am Betriebsstundenzähler an,sicher könnte man mit einem oszi hohe Drehzahlen darstellen,dies kann der Betriesstundenzähler garnicht feststellen,er läuft ab ca 12V einfach!
 
Das kan möglich sein, das der Stundenzähler bei 12V gleichmäßig läuft.... jedoch wird er hier über Welle angetrieben...

Hab extra in Ersatzteilliste, Werkstattbuch und Betriebsanleitungen machgeschaut, da finde ich kein Hinweis, das der Betriebsstundenzähler Elektrisch, sondern nur über Welle angetrieben wird....
 
Moin,

zu den Betriebsstundenzählern: bei den IHC‘s wird der vom Steuertrieb aus über eine Tachowelle angetrieben und zählt also in Abhänigkeit von der Drehzahl, es gibt auch elektrische Traktormeter, beim MB z. B. die werden von der Lima gesteuert, wie ein Drehzahlmesser beim PKW, das heißt sie zählen auch in Abhänigkeit von der Drehzahl.

Heute ist das genormt, und alle betriebsstundenzähler zählen zeitstunden.

grüß

Frank
 
Also, der drehzalmesser sieht aus wie ein mechanischer, gehen aber nur kabel rein, also wird der wohl elektrisch sein

(wie das funktioniert weiß ich auch nich, ich habs nich so mit elektrick)
 
vorallem ist es wichtig würd ich sagen das der motor immer bzw oft betriebstemperatur erreicht. /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Die meisten heute verwendeten Stundenzähler mit digitalen Anzeigen zählen 1:1. Das heisst egal ob der Schlepper mit Vollgas oder im Standgas läuft wird nach 60 min eine Stunde angezeigt.

Die MF Traktoren der Serien 3000, 6100 oder 6200 haben einen elektrisch/mechanischen Zähler. Das Signal für die Drehzahl wird am Alternator an der Klemme W abgenommen und dann an den Drehzahlmesser und auch an die Autotronic weitergeleitet. Durch den Drehzahlmesser werden die Rädchen für den Stundenzähler angetrieben. Fakt ist das 3000,6100 und 6200er meist sehr wenig Stunden anzeigen. Ein Kunde hatte einen defekt an einen MF 6140 und nahm als Ersatz seinen JD 6400 an seinen Mischwagen. Dieser hatte für dieselbe Arbeit 50% mehr Stunden auf dem Zähler als der MF. Den gleichen Effekt haben Kunden festgestellt, die die besagten Modelle gegen einen MF der 6400er Reihe getauscht haben. Allgemein kann man auch sagen, dass Kunden die alte Maschinen mit mechanischem Stundenzähler (zb. ältere IHC)) die oft im Teillastbereich (auch Mischwagen oder Schleppschlauch) laufen und diese durch neue ersetzt werden, steigt die Stundenzahl. Bei fast reinen Transportarbeiten sinkt die Stundenzahl bei einem Tausch.

Gruss Dani B

745-S...heisst der Spass
 
wo wir doch grad bei betriebsstundenzählern sind: bei meinem hab ich nen elektrischen nachgerüstet,heißt sobald die lima strom bringt rennt das ding.es gibt doch bestimmt auch so ne‘ faustformel oder faktor für die umrechnung in kilometern, also wenn ich z.b 10 stunden auffer uhr habe kann man das vergleichen mit, wegen meiner, 500 gefahrenen kilometern oder so.würd mich ma echt interressiern wieviel kilometer ich da schon abgespult hätte, vorrausgesetzt man kann das irgendwie berechnen.

http://www.saarland.de
 
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