Jakobskreuzkraut

Guten Abend,

so wie mr das aussieht ist das kein Jakobskreuzkraut.

Jakobskreuzkraut hat dickere braun/violette Stängel im Blütenstadium.

Viele Grüße aus dem nordpfälzer Bergland,

Julian
 
Vielen Dank.

Ich habe nochmal recherchiert und gelesen das die Blätter vom Jakobskreuzkraut beim Zerreiben unangenehm riechen. Das tut es bei dieser Pflanze nicht. Ebenso sollen die Blütenkelchblätter schwarze Spitzen haben, haben sie zum Glück auch nicht.

Von unten fühlen sich die Blätter leicht “distelig“ an. Ich habe mal die LWK angeschrieben, ob die eine Stelle haben die Pflanzen bestimmen können.

Gruß Jürgen
 
Hallob

Wist ihr das man das Jakobs Kreutzkraut nicht mit bloser Hand anfassen soll.

Wenn man es ausreisst soll man Handschuhe tragen selbst der Saft ist für menschen in grossen mengen nicht ganz ungefährlich.

Ich würde auch sagen das es keinz ist aber es gibt viele nebenarten die auch nicht ganz ohne sind aber im Futter als Heu kein Problem.

Gruß

Daniel
 
Grenzgaenger FR/DE:

Hallob

Wist ihr das man das Jakobs Kreutzkraut nicht mit bloser Hand anfassen soll.

Wenn man es ausreisst soll man Handschuhe tragen selbst der Saft ist für menschen in grossen mengen nicht ganz ungefährlich.

Ich würde auch sagen das es keinz ist aber es gibt viele nebenarten die auch nicht ganz ohne sind aber im Futter als Heu kein Problem.

Gruß

Daniel
Hallo,

kann es evtl. sein, dass du das mit dem Bärenklau bzw. der Hercules-Pflanze verwechselst?

Dort ist es nämlich so.

Gruß
 
Hallo nochmal.

Ich hab heute von der LWK Rückmeldung bekommen. Dort habe ich ein Hinweisblatt zum Jakobskreuzkraut bekommen. Aus dem geht hervor das es dieses nicht ist, aber beim Lesen fiel mir der Begriff Raukenblättriges Kreuzkraut auf. Lateinisch Senecio erucifolius. Das ist dem auf meiner Weide wirklich sehr ähnlich. Einzig die Blütenanzahl ist bei meinem Kraut geringer. Ich könnte mir auch vorstellen das es sich um eine Art Diestel handeln könnte.

Aus Vorsicht habe ich die entdeckten Planzen heute ausgestochen und in blaue Müllsäcke verpackt. Ich hoffe die vergammeln dort soweit, das ich den Rest in der Feuerschale verbrennen kann. Natürlich ohne die Säcke.

Gruß Jürgen
 
Grenzgaenger FR/DE:

...nicht ganz ohne sind aber im Futter als Heu kein Problem.

Gruß

Daniel
Stimmt nicht ganz. JKK verliert die Wirkung als Heu nicht. Anders als beim Scharfen HahneNeuß (Butterblume). Die verliert die Wirkung wenn man Heu macht. Sind auch gelb und von weitem schlecht zu unterscheiden.

zitat Wikipedia :

Beim Vieh treten Vergiftungen gewöhnlich nur bei massenhaftem Auftreten des Scharfen Hahnenfußes im Weidegras oder durch Verfütterung von hahnenfußreichem Gras in frischem Zustand auf. Die getrocknete Pflanze (beispielsweise Heu) ist durch die Dimerisation des Protoanemonins praktisch unwirksam und daher auch in großen Mengen für das Vieh unschädlich.[2]

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Und noch was zu JKK:

Die Alkaloide bleiben im Gegensatz zu vielen anderen Giftpflanzen bei der Konservierung in Heu oder Silage wirksam und werden auf diese Weise auch von Weidetieren mit aufgenommen, welche die im frischen Zustand bitter schmeckenden Kräuter ansonsten eigentlich meiden.[8] 

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
 
Genau das ist ja das Problem mit dem Jakobskreuzkraut. Außerdem staut sich der Giftpegel an. Das heißt das mit jeder aufgenommenen Pflanze die Vergiftung schlimmer wird, bis zum Tod.

Gruß Jürgen
 
Hallo Jürgen,

Das JKK wird oft mit dem Wiesenpippau verwechselt. An der Blüte kann man den Unterschied am besten erklären.

Das Jkk hat außenrum 13 Blütenblatter und in der Mitte einen Stempel.

Der Wiesenpippau hat wesentlich mehr Blütenblätter und diese bis ins Zentrum der Blüte (ohne sichtbaren Stempel).

Der Wiesenpippau ist ungiftig und kommt oft auf extensiv genutzten Flächen vor.

Gruß,

Martin
 
Hallo Martin.

Das war der entscheidende Hinweis, vielen Dank! 

Nach dem ich Wiesenpippau bei Google eingegeben hab und mir ein paar Artikel durchgeschaut habe, bin ich mir sicher das es der Wiesenpippau ist. Also Entwarnung.

Woher kanntest du den Wiesenpippau?

Gruß Jürgen
 
Hallo Jürgen,

hab selber reichlich Wiesenpippau im Bestand. Letzte Woche war dann noch zufällig Flurbegehung mit einem Pflanzenexperten vom AELF. Der hat den Unterschied so erkllärt, dass es auch normale Menschen verstehen- ohne lateinische Fachausdrücke.

Gruß,

Martin
 
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