Keine Schrauben , keine Chips und was noch alles nicht?

Harry 3

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Man liest es ja täglich in der Zeitung: Mangel anSchrauben , Kurzarbeit wegen fehlender Chips, knappes Bauholz und was sonst noch alles.?

Ich weis nicht was in unserem Land los ist !

angefangen hat es mit medikamenten ,dann die elektronic bauteile , jetzt wird Bauholz knapp und vor allem teuer, Schrauben fehlen und was sonst noch

alles.

Ich frage mich schon : wie kann man sich in eine solche Abhängkeit begeben, oder dient es auch dazu die Preise kräftig zu erhöhen.

Man könnte die Produktion dann doch wenigstens in Europa lassen und nicht alles nach Asien verlagern. Auch China ist schon lange kein Billigland mehr.

                 Bin gespannt auf Eure Meinung            Harry
 
Moin.

Das sind Probleme die sich durch die Wirtschaft ergeben. Jeder ist bemüht der Erlös an den Waren zu optimieren. Da sind die, die tatsächlich mit den Waren handeln und ein wirtschaftliches Risiko tragen und die die einfach nur abgreifen. Wenn jetzt etwas nicht mehr so einfach verfügbar ist, steigt der Preis.

Wir waren jahrelang verwöhnt von der Verfügbarkeit und den günstigen Preisen die wohl zustande kommen weil irgendwo einer nicht genug Geld für sein Produkt bekommt. Ist hier in der Landwirtschaft ja auch so. 

Warum sollte ich also etwas heimisch produzieren wenn es im Endeffekt niemand kauft oder sich leisten kann. Das haben wir uns also alles selber zuzuschreiben.

Wird zu politisch.

Gruß Jürgen
 
Naja, Chipmangel ist ja ein weltweites Phänomen. Um Kosten zu sparen wurde wohl die Produktion gedrosselt und der plötzlichen Aufschwung der Nachfrage kam etwas unerwartet. Wer es sich leisten kann, kaufte halt sämtliche Lagerbestände auf. Bekommt man ja am Rande mit, wie die Lieferzeiten bei den Distributoren aussehen.

Und zum Bauholz, dafür wurde halt im Ausland mehr bezahlt. Gerade China soll ja einen großen Bedarf haben. Ist zwar verrückt, aber das nennt man Globalisierung. Kein Vorteil ohne Nachteil.

Im Gegenzug soll es ja Leute geben, die erwarten in Mitteleuropa Zugriff auf Bananen, o.ä. zu haben ;)

Wobei ja inzwischen einige große Sägewerke bevorzugt den heimischen Markt beliefern. Bis es sich allerdings wieder beruhigt hat, kann es m.M. nach noch etwas dauern, da es sicher noch Lieferverträge mit dem Ausland gibt, die erst erfüllt werden müssen.
 
Moin,

ich habe mit Kfz Ersatzteilen zu tun, Beschaffung und Vermarktung, gehäuft auch bei älteren Fahrzeugen.

Der Mangel an Allem wird im Moment an Preistreiberei festgemacht, dem ist jedoch nicht immer so.

Das Virus hat im Land der aufgehenden Sonnen begonnen, dort so ziemlich alles zum Stillstand gebracht was produziert hat.

Wenn nix produziert wird kann auch nix verschifft werden, das wenige was übers wasser kommt muss teuer bezahlt werden,

weil 300 Container auf dem Dampfer weniger kosten als 100 Container.

Da sich jedoch die Transportpreise so dramatisch entwickelt haben, warten die Produzenten hier in Europa mit weiteren Aufträgen.

Wenn der Preis des Transportes kein Gewinn mehr zulässt, wird eben nix in Auftrag gegeben,auch wenn,s gebraucht wird.

Dann kommt das Virus nach Europa und bringt Italien zum Stillstand, eines der wichtigsten Länder für Elektronik und anderem in Europa.

Der Markt in meinem Arbeitsbereich hat sich bisher nicht erholen können, Sichtbares Zeichen Preise der Reifen, steigen ständig.

Gerade im Oltimer Markt ist die Lage angespannt, denn jeder holt seine Schätze aus der Garage und fängt an zu Restaurieren.

Corona hat keinen Urlaub zugelassen,schränkte das Leben ein, also stehen ander Sachen auf dem Plan.

Laut Informationen von Großlieferanten wird sich die Lage in diesem Jahr nicht besseren!

Kommt nun noch Mal das Virus?

Preistreiberei wird sicher auch eine große Rolle spielen, wir sind ja im Kapitalismus, da ist dem so....

Und wie immer, es sind meine Erfahrungen, wer anders denkt kann dies tun, möge mich jedoch in Frieden ziehen lassen.

Grüße Mathias

Mein Wort des Jahres 2021 wird "AUSVERKAUFT"
 
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