Kerbe vor Bohrung im hinteren Felgenteller

Calenberger-IHC

Bekanntes Mitglied
Registr.
21 Mai 2020
Beiträge
671
Ort
30982 Pattensen
Liebes Forum,

in den letzten Tagen habe ich meine Felgenteller der Hinterradfelgen geschliffen und grundiert.

Dabei ist mir aufgefallen, dass sich kurz vor einer Bohrung eine Kerbe befindet. Siehe Bild.

eup-1137099594-b4bccdfc4ac9217f3514976557e9ae96-1613368175_big.webp

Weiss jemand von euch wofür die Kerbe da drin ist? Diese Kerbe befindet sich auch am anderen Felgenteller.

Danke für eure Antworten.

Gruss Joerg 
 
Hallo Joerg!

Kommst Du aus dem Calenberger Land? Wäre ja gleich um die Ecke!

Mit Grundierung sieht das schon gut aus. Nimmst Du neue Schrauben für die Felgen? Hast Du mal nach Rissen neben den Böcken in der Felge gesehen?

Habe so eine Aktion auch mal vor, könnte mir aber auch gut vorstellen komplett neue Felgen bei Grasdorf/ Wennekamp machen zu lassen, die sind nur 20 Km weit weg. 

Ich habe das Gefühl die Alten haben einen Schlag und laufen nicht rund, die Schrauben kann man auch öfter mal nachziehen.

Zu Deiner Frage: Ich weiß es nicht! Aber ich frage mich das auch schon ewig seit dem wir den 633 haben und bin jetzt mal gespannt auf eine Erklärung. Im praktischen, altäglichen Einsatz braucht man diese Kerbe nicht. Vermutlich liegt die Begründung bei der Herstellung.

Ich hoffe das kann mal jemand aufklären!

Gruß vom Harz
 
Hallo Henning,

ja ich komme aus dem Calenberger-Land, genau gesagt aus Schulenburg, dort wo die Marienburg zu finden ist, falls du die kennst.

Danke für das Lob für die Grundierung. Ich wollte mir viel Mühe geben und habe den gesamten Altlack mit Nagelentroster entfernt und dann die Grundierung mit abrasiven Schleifscheiben abgeschliffen. War eine ordentliche Sauerei, aber mit Lackierermaske im Gesicht gings mit dem Staub. Verwendet habe ich eine Grundierung von Büchner und den Schlepperlack von Büchner-Erbedol mit Zusatz von Härter-Verdünnung.

Bei den Felgen bin ich noch nicht soweit. Der Lack ist runter. Bei einer Felge habe ich zur Hälfte auch die Grundierung runter. Es sind keine Risse erkennbar. Da habe ich gerade extra noch einmal nachgesehen.

Die Schrauben und Muttern verwende ich wieder. Die habe ich gut gelöst bekommen. Danach habe ich sie gereinigt und dann in Haushalts-Essigessenz eingelegt. Jetzt sind sie fast rostfrei. Ich werde sie zur Rostvorbeugung noch mit Tannox behandeln und dann Teillackieren.

Ja auf eine Antwort zu meiner Frage bin ich auch gespannt. Vielleicht ist es tatsächlich ein Produktionsgrund.

Gruss Joerg
 
Hallo, 

Ich könnte mir vorstellen, dass es ein Anschlag für die 

Zwillingsbereifung sein könnte, damit die nicht auf der Felge durchrutschen.

Damals auf dem Lehrbetrieb hatten die so ein System beim Deutz 6007.

Gruß Casi 
 
casi d-439:

Hallo, 

Ich könnte mir vorstellen, dass es ein Anschlag für die 

Zwillingsbereifung sein könnte, damit die nicht auf der Felge durchrutschen.

Damals auf dem Lehrbetrieb hatten die so ein System beim Deutz 6007.

Gruß Casi 
Dann müsste es aber sozusagen linke und rechte Felgen geben, ich meine allerdings die Felgenteller sind gleich.
 
Die sind dafür da wenn man die Spurweite der Felgen verstellt und wenn man sie auseinanderbaut und das Ventil innen ist das Ventil nicht abreißt!

Die Kerbe war immer ab Werk beim Ventil verbaut!

Hoffe das Hilft euch weiter!

Gruß

Kurti
 
Genau Kurti, da sitzt das Ventil :-)

@ Andre (Hobbybauerrereload)

Ich lerne ja gerne dazu. Wie sollte das genau gehen mit dem verzurren? Eine Seite nach vorne und andere Seite nach hinten? An der offenen Teller-Kante?

Wohl kaum, sonst wäre der Prüfer vom BAG wohl in den Neusser Hafen gesprungen :-).

Fröhliche Grüße vom

+Matthes+
 
Mein Lieber,

da bin ich doch absolut bei dir:-)

Meinst du, ich hätte bei 8 Hakotracs auf nem 7,5 Tonner Pritsche die vorgeschriebenen 32 Gurte dabei gehabt?

Und selbst wenn, wo sollte ich die auf dem LKW einpinnen?

Aber wenn überhaupt, war bei uns jeder Gurthaken in einer "Öse" und nicht an einer undefinierten "Winkelecke".

Und ansonsten kannnst das machen, wie du willst." Et is noch ewer jot jejange"

Beste Grüße von

+Matthes+
 
Zurück
Oben Unten