Kipperanschluss frage

-malsehen-

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Hallo,
habe einen Spalter gekauft mit mesch.Stammheber.
Möchte diesen au Hydraulik umbauen.
Habe einen Doppelwirkenden Zylinder und Steuergerät.
Habe vo diesen über den Kipperanschluss laufen zu lassen da der Spalter eine eigene Hydraulikpumpe hat.
Wie schliesse ich das am besten an bzw geht das überhaupt mit drucklosem Rücklauf?
 
dann werde ich mir eins an den Spalter bauen,und von dem Steuerventil kann ich dann direkt auf den Kipperanschluss und den drucklosen rücklauf gehen?
 
hallo,

gab es da nicht mal ne variante bei nem ew kipperanschluss mit nem 3 wegehahn nen hydraulischen oberlenker zu betätigen?

oder irre ich mich da?

falls dies geht wäre es doch die lösung?
gruß
hermann
 
Die eleganteste Art ist es wirklich ein Doppelwirkendes Steuergerät am Spalter zu bauen!
Den Kipperanschluß zur Ölversorgung und eine Drucklose Leitung die wieder zum Tank führt reichen da aus!
 
jungbau:

Die eleganteste Art ist es wirklich ein Doppelwirkendes Steuergerät am Spalter zu bauen!
Den Kipperanschluß zur Ölversorgung und eine Drucklose Leitung die wieder zum Tank führt reichen da aus!

Da kommt bei mir mal wieder die Frage auf, die ich mir schon oft gestellt habe. Sind die SB1 Steuergeräte eigentlich für Dauerdruck ausgelegt? Eine Raststellung unter Druck haben die normalerweise ja nicht...

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,

grundsätzlich ist das kein Problem. Es muss aber beachtet werden, dass bei Stellung Heben des SB1-Zusatzsteuergerätes die Absteuerbohrung geschlossen ist und somit der Umschaltkolben im Vorschaltblock die Ölleitung zum Regelsteuergerät verschließt und es damit ausser Betrieb setzt.
Man kann den Steuerkopf des Zusatzsteuergerätes etwas modifizieren, dann hat man auch eine Rast für das Heben. Das kann ohne Ausbau des Steuergerätes aber im drucklosen Zustand geschehen.
Desweiteren muss in Neutralstellung und Senkstellung des am Spalter angebrachten Steuergerätes gewährleistet sein, dass das Öl in den drucklosen Rücklauf gelangt. Sonst arbeitet die Pumpe ständig gegen das Sicherheitsventil.

Gruß Stefan
 
Da fällt mir nochwas ein: Welchen Arbeitsdruck hat denn die Spalthydraulik? Normalerweise sind die Steuergeräte und Zylinder bis mindestens 200bar ausgelegt, meistens sogar bis 250bar. Wenn du da drunter bleibst, kannst du doch einfach die Spalthydraulik anzapfen. Der Stammheber wird ja wahrscheinlich nie zusammen mit dem Spalter benutzt, da der ja immer leer sein muss, bevor man ihn mit einem neuen Stamm bestückt, oder? Dann reicht ein T-Stück zwischen Pumpe und Steuergerät. Die Pumpe läuft ja immer mit. Du musst dann nur auf die Förderleistung der Pumpe achten und den Zylinder passend wählen, so dass der Stammheber nicht zu schnell hebt und genug Kraft hat. Die andere Möglichkeit mit einem Mengenbegrenzer ist wahrscheinlich teurer.

Gruß Stefan
 
Hallo Alfred!

Der geringe Umlaufdruck bei der Schlepperhydraulik kommt ja von der Regelsteuerung. Der Spalter hat natürlich keine. Daher dachte ich, dass die Pumpe des Spalters nur gegen ein Sicherheits- bzw. Überdruckventil arbeitet. Aber wenn das so ist, wie du schreibst, dass auch hier nur ein geringer Umlaufdruck besteht, dann muss man die Spalthydraulik natürlich an einen Druckweiterleitungsanschluss anschließen. Dabei muss dann beachtet werden, dass das Zusatzsteuergerät auch genug Durchlass hat. In der Regel haben die Spalter ja nicht deshalb eigene Zapfwellenpumpen damit die Schlepperhydraulilk geschont wird, sondern weil deren Fördermenge nicht ausreicht. Alternativ könnte man auch die Spaltersteuerung benutzen und die Leitungen zum Spaltzylinder über ein 6-Wegeventil anzapfen. Mit einem elektrischen Umschalter direkt am Steuerventilhebel ist das eine handliche Sache und preislich ist das ganze auch nicht teurer als ein DW-Steuergerät mit Druckweiterleitung und zusätzlichem Druckbegrenzer.

Gruß Stefan
 
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