Kleine Motorsäge in der

dleds

Bekanntes Mitglied
Registr.
25 Januar 2013
Beiträge
85
Hi Leute,

Ich bin auf der suche nach einer kleine Säge für den gelegentlichen Einsatz (Bauholz, mal nen Strauch wegnehmen etc...) für einen Bekannten

Aus gründen des Händlernetzes fallen Solo, Dolmar, Echo und Extoen weg.

Frage ist nun die übliche Milchmädenfrage Husquarna oder Stihl. Hintergrund ist folgender, ich selbst hab immer nur mit Stihl und Echo zu tun gehabt und hatte nie Probleme, hab aber von den "günstigen" Stihl schon öfter von Problemen gehört (kein Hörensagen sondern mit Leuten gesprochen). Die Husquarna‘s die Ich so kenne sind im Schnitt alle deutlich jünger wie die Stihl, neigen aber tendenziell zu  Kalt-/Länger gestanden-Startproblemen (obwohl das ja eigentlich ein Exclusivrecht älterer Stihl ist), machen aber sonst keine Probleme...

....nun stehe ich ich ein wenig zwischen den Stühlen. Meine kleine Stihl macht garkeine Probleme zieht gut durch und Springt immer an (was aber bei der Minisäge aber auch nicht wirklich ein Problem sein sollte)... völlig daneben ist das man den Kettenölmenge nicht einstellen (bzw. erhöhen) kann... in Kombination mit dem flachen Schwert und dem entsprechend kleinen radius der Umlenkrolle ergibt sich ein ungewöhnlich hoher Schwertverschleiß im vorderen Bereich...

Für die Husquarna in dem Preissegment spricht eine höhere Leistung, längeres Schwert und mehr Hubraum... Blöd ist natürlich wenn man die Säge 4 Mal im Jahr braucht und dann ne halbe Stunde dran rumreißen muß...

Ich hab die MS 171/180 und die 135/140 Husquarna ins Auge gefasst....

Wissen wollte ich nun eigentlich ob zum einen die Ölmenge bei den Husquarna einstellbar ist und Ob die Eine oder andere einen kriegsentscheidenen Vorteil/Nachteil hat.

Gruß

Jan
 
Hallo ich habe ein Husky346XP (alt) von Bj. 2000, mein Helfer eine 353 von 2005.

Beide Sägen laufen im allgemeinen mehrere Monate nicht, und springen trotztdem bei Bedarf einwandfrei an.

4-6 mal ziehen ist nach der langen Standzeit axeptabel. Die neueren Huskys haben (wie mein Freischneider) eine klein Pumpe, mit der man nach längere Standzeit frisches Benzin durch den Vergaser spühlt.

Diese laufen dann nach 3 mal anziehen. Die noch neueren Geräte mit E-Vergaser/Steuergerät machen auch keine Probleme mehr. Die Kinderkrankheiten sind wohl ausgestanden.

Husky und Stihl liegen in Preis und Qualität (meiner Meinung nach) gleich auf. Also sollte der Händler vor Ort das entscheidene Merkmal sein.

Ich Persönlich würde keine Stihl kaufen, da ich alle Wartungen und Reparaturen ( nacht der Garantie) selber mache.

Stihl rückt auf normalen Weg aber keine Unterlagen und Teilelisten raus, und ist deswegen für mich gestorben.

Die Standart-Antwort : " ... wenden Sie sich an Ihren Händler vor Ort ..." ist für mich nicht axeptabel.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo, 

Also wenn du zwischen Stihl 171 und Husky 135 überlegst, würde ich zur Stihl raten.

Meine kleine 170 geht mit dem schmalen 1.1mm Schwert echt gut. Meine 135 blieb beim sägen öfters stecken. Auch die Motorcharakteristik bei der 135 finde ich nicht toll.

Wenn Husky, denn ab 445. Ich persönlich bin vom Husky Deutschland Kundenservice sehr enttäuscht, hatte mit 2 550xp  massive Probleme. Die eine Säge war von 2014.

Auch wenn du Dolmar ausschließt, würde ich dir die Dolmar 420 SC ganz klar empfehlen.

Hat Metallgehäuse im Gegensatz zu den kleinen Stihl. Bekommst im Internet unter 300 Euro.

Eigentlich brauchst bei der keinen Händler.

Bei den Stihl hatte ich gerade erst wieder ein Loch im Öltank. Wenn man die Kette zu stark spannt, verdreht man den Motor im Plastikgehäuse und die Kupplungglocke schleift am Gehäuse. 10 Jahre halten die Dinger meist. 

Gruß 

Hendrik 
 
Wenn eure Sägen nach langer Standzeit schlecht anspringen und euch das stört gibt es zwei Möglichkeiten das zu ändern

1. Vor der Einlagerung Tank leer machen und Säge solange laufen lassen bis auch der Vergaser leer ist

2. V Power oder Ultimate tanken, beide Kraftstoffe enthalten wenig Bio Ethanol , und bleiben viel länger „zündfähig“ als die normalen Kraftstoffe
 
Würde auch eher zu Stihl raten.

Allerdings nicht die Modelle MS170/180 . Die Sägen werden nicht in Deutschland produziert, sind aber auch die einzigen. Mit den Dingern gibt es öfters mal Probleme.

Wenn dann die Modelle MS171/181.

Ich persönlich würde allerdings die MS211 bevorzugen. Kleine handliche Säge, trotzdem Power wie ne große .

Und was Ralf schon geschrieben hat, Tank leeren und Vergaser leer fahren. Der ultimative Tipp bei allen Kleingeräten :-)
 
Hallo,

Ich rate zur 435 von Husky.Habe ich selbst, kleine wendige und starke Säge.

Würde ich immer wieder kaufen!

Was hot nen Ton so richtig schee? Des is bestimmt en IHC..........
 
Ich kann die Stihl MS 211 wärmsten empfehlen, wir haben diese jetzt seit ca. 3 Jahren im Einsatz und hat uns noch nie enttäuscht.

Muss bei uns alles machen im Wald :) 

Schöne Grüße aus dem Münsterland

Johannes
 
Hallo Leute !

Erstmal muss ich auch, dass wahrscheinlich Stihl und Husquarna bei den Motorsägen gleichauf sind. Allerdings würde ich die Husquarnasägen bevorzugen. Fragt mich bitte nicht warum, ist halt so mein Bauchgefühl.

Zu den Vergaserproblemen: Ja diese Probleme kenne ich von unseren Feuerwehrpumpen (Ziegler Tragkraftspritze Ultra Leicht) auch. Seitdem gibt es eine Empfehlung der Landesprüfstelle- Vergaser leerfahren und nur hochwertigen Sprit für diese Pumpen verwenden. Unsere TS läuft das Jahr über auch nur unregelmäßig.

Nun zu den Husquarna- Sägen: Von der 135 würde ich die Finger lassen, dass ist in meinen Augen eine Baumarktsäge für ca. 200 Euro. Es gab diese Säge auch tatsächlich eine Zeit lang in unserem Hornbach- Baumarkt für 199 Euro. Zwischenzeitlich bietet Husquarna seine Sägen nicht mehr im Baumarkt an, da man sich in der Qualität doch von der billigen Baumarktware abheben möchte, was ich auch verstehen kann.

Ich würde für den gelegentlichen Gebrauch eine Säge aus der 400er Serie empfehlen, was wahrscheinlich die Nachfolgemodelle der Rancher- Serie sind. Möchtest Du eine Säge fürs Leben haben, dann würde ich zur 534XP- G tendieren. Klein, handlich und mit Griffheizung, damit Dir im Winter nicht die Hände abfrieren. Dies ist jedoch eine Profisäge, dann auch vom Preis her. Was bei den kleinen Husquarnasägen auch sehr schön ist, ist die automatische Drehzahlerhöhung zum entasten.

Mit freundlichen Schraubergrüßen, IHC-MOL.
 
Hallo

Es gibt gute gebrauchte Stihl MS 200 in Netz.

Damit macht man nicht falsch.

Wir benutzen die Sägen schon seitvielen Jahren zum Entasten und bei Durchforstungsarbeiten.

Super leicht und hat richtig Power.

Wenn die nur selten benutzt wird würde ich Sonderkraftstoff empfehlen.

Der entmischt sich nicht.

Viele Grüße aus dem Westerwald
Thorsten
 
Hi,

Aufgrund der Positivstimmung hier im Forum und des um ~100,- günstigeren Preises der 400er Husquarna ist es dann eine 435er geworden.

Nun zur Info, falls es noch jemanden gibt der sich in der gleichen Problematik befindet, nur ein Kurzer Vergleich zwischen der 211er und der 435er

Gewicht:

435er liegt deutlich schwerer in der Hand, man hat eher das Gefühl eine größere Leistungsklasse in der Hand zu haben tendenz zur 280er

Leistung:

die 435er und die 211er liegen gleich auf, hier sehe ich weder die eine noch die andere vorn.

Haptik:

Beide sägen haben ein relativ "ruches" Finish, alle Teile passen zusammen, aber überall kann man den Grad der Plastikteile sehen (das hat mich bei der 211er auch gestört, hat sich aber im bereich der Griffe nach kurzer Zeit verschlissen). Kettenwechsel ist bei der 435er bedingt durch den Außen liegenden Kupplungskorb etwas fummeliger. Unkritisch, aber erwähnenswert finde ich den Umstand, das bei der 211er für den Kettenwechsel die Kettenbremse aktiv sein kann, aber nicht muß, während die 435er die Bremse offen haben muß.

Ebenfalls erwähnenswert finde ich bei der 435 die Möglichkeit wie bei einem Rasenmährer Kraftstoff vorzupumpen, man hat also die Möglichkeit aktiv das Gemisch beim Start zu beinflussen, bei der 211er fehlt dieses Feature.

Die Ölmenge der Kette kann man im Übrigen bei beiden NICHT einstellen. 

Die Serviceöffung ist bei der 435er mit 3 starken Klammern realisiert, neu ohne Werkzeug kaum zu öffnen, sitzt aber dafür bombenfest. Stihl hat hier einen Einzelverschluss der sich problemlos einhändig entfernen lässt, allerdings sitzt der Schutz nicht ganz so bombenfest.

Fazit: Derjenige der im Knick,in der Krone oder auf dem Dachstuhl rumturnt und immer eine Ersatzkette+Schlüssel in der Hosentasche hat, wird aufgrund ges geringeren Gewichtes und des einfacheren Kettenwechsels den Mehrpreis in Kauf nehmen und die 211er kaufen. Wer im Wald nen bischen Brennholz sägen will und die meißte Zeit mit der Schwerkraft arbeitet kann sich die 100,- sparen und die 435er kaufen
 
Super Kauf!

Wie schon gesagt habe ich selbst eine 435 mit 33 Schwert zum ausasten und für schwachen Bestand.

Ist ne super Säge in der Klasse, wirst den Kauf nicht bereuen!

Gruß Markus

Was hot nen Ton so richtig schee? Des is bestimmt en IHC..........
 
Hallo Leute !

Ich weiss zwar, dass McCulloch- Sägen nicht so einen guten Ruf wie zwei andere Marktführer haben, aber Husqvarna hat doch McCulloch aufgekauft. Einen Vergleich wären doch die Sägen "beider Hersteller" bestimmt auch mal wert?

Was meint Ihr zu diesem Thema?

Mit freundlichen Schraubergrüßen, IHC-MOL.
 
Seit 2012 oder 2013 sind die Mc Culloch Sägen baugleich den Huskys.

Werden auch in Schweden von Husqvarna gebaut, sind nur bunter.

Gruß 

Hendrik 
 
Hallo Hendrik !

Das habe ich mir schon gedacht. Vom Aussehen her sind sie sich doch ziemlich gleich, bis auf die unterschiedlichen Farben. Was auch nochmal interessant wäre, wie die Sägen sich preislich vergleichen lassen?

Mit freundlichen Schraubergrüßen, IHC-MOL.
 
Die regulären Preise der Mc Culloch Sägen liegen sehr dicht bei den entsprechenden Husky-Modellen.

Jedoch gibt es regelmäßig Aktionen und Abverkäufe in diversen Baumärkten.

Z.B. Mc Culloch CS350 == Husky 135, gab es bei Bauhaus für 100 Euro,

CS 450 == Husky 445 gab es für 200 Euro.

Regulär:

CS 450: 399

Husky 445 beim Händler: 450 euro.

Mir persönlich gefällt die CS450 / Husky 445 sehr gut, ist meine Lieblingssäge, neben meiner Solo 675.

Ein Problem ist, wenn mal was kaputt geht. Meine Werkstatt ist zwar auch Mc Culloch Servicewerkstatt, aber sie fassen die Mc Culloch nur sehr ungern an. Am liebsten verkaufen sie neue Stihl und reden alles andere schlecht.

Gruß

Hendrik
 
Hallo, 

Also wenn du zwischen Stihl 171 und Husky 135 überlegst, würde ich zur Stihl raten.

Meine kleine 170 geht mit dem schmalen 1.1mm Schwert echt gut. Meine 135 blieb beim sägen öfters stecken. Auch die Motorcharakteristik bei der 135 finde ich nicht toll.

Wenn Husky, denn ab 445. Ich persönlich bin vom Husky Deutschland Kundenservice sehr enttäuscht, hatte mit 2 550xp  massive Probleme. Die eine Säge war von 2014.

Auch wenn du Dolmar ausschließt, würde ich dir die Dolmar 420 SC ganz klar empfehlen.

Hat Metallgehäuse im Gegensatz zu den kleinen Stihl. Bekommst im Internet unter 300 Euro.

Eigentlich brauchst bei der keinen Händler.

Bei den Stihl hatte ich gerade erst wieder ein Loch im Öltank. Wenn man die Kette zu stark spannt, verdreht man den Motor im Plastikgehäuse und die Kupplungglocke schleift am Gehäuse. 10 Jahre halten die Dinger meist. 

Gruß 

Hendrik 
 
Roxin09:

Bei den Stihl hatte ich gerade erst wieder ein Loch im Öltank. Wenn man die Kette zu stark spannt, verdreht man den Motor im Plastikgehäuse und die Kupplungglocke schleift am Gehäuse. 10 Jahre halten die Dinger meist. 

Gruß 

Hendrik 
Warum spannst du die Kette auch zu stark ?

Die durchgeschliffenen Tanks kommen eher daher dass beim Ritzel aufsetzen der Ölpumpenmitnehmer nicht in der Nut hängt sondern runter gedrückt wird und langsam alles kaputt schleift. Da achten viele nicht drauf.

Hab noch einen Nachtrag zu den kleinen Stihl Baureihen, stimmt nicht was ich geschrieben habe. Die kleinen Baureihen wie MS170/MS180/MS171/MS181/MS211 werden in der USA gefertigt, nicht in China. Trotzdem zuverlässige Sägen wenn damit richtig umgegangen wird
 
Hallo, 

Gestern konnte ich den ganzem Tag mit Stihl 170, dolmar 32 und Hitachi cs33EA ausasten.

Die Stihl ist perfekt von Schwertlänge und Nutbreite abgesrimmt, die Hitachi hat einen guten Ruf, mich überzeugt sie überhaupt nicht, die Nutbreite von 1.3mm kostet zuviel Kraft. Da bleibt die Kette ständig hängen.

Die Hitachi geht nur für Äste im heimischen Garten. Auch lief sie erst nach der zweiten Tankfüllung vernünftig.

Die Dolmar hat mich überrascht, direkt aus dem Karton lief die perfekt. Die geht sehr gut, für so ein kleines Ding. Dazu hat sie noch bessere Ausstattung als die Stihl, wie Metallkrallenanschla, einstellbare Ölpumpe undKurbelgehäuse aus Metall.

Mein Tip, die dolmar ps-32, das ist ein kleines giftiges leichtes Biest. Auch Buchen mit 25cm hat sie spielend abgelenkt, geht wie durch Butter dank der schmalen Kette.

Gruß 

Hendrik 
 
Hallo, 

mache jedes Jahr zwischen 50 u. 60 RM Holz. Arbeite mit Sthl

MS 180 / 021 / 034 u. 064. 

Die 021 hab ich seit 25 Jahren; die läuft und läuft. Handliche Säge mit der ich auch 4 Stunden locker arbeiten kann. Nicht einmal kaputt gegangen, VerschleißTeile wurden rechtzeitig gewechselt. 

Möchte kein Urteil über andere Sägen abgeben; auf Nachfrage bei Bekannten wurden aber oftmals totalausfälle geschildert. 

Diese Ausfälle sind leider der Tatsache geschuldet, dass viel zu lange mit einer STUMPFEN Kette weitergeschritten wurde. Die Schnittleistung / Ergebnis steht und fällt mit einer nachhaltig richtig geschärften Kette. 

Leider ist der Ausfall anderer Sägen aufgrund strumpfer Ketten geschuldet. 

LG Ralph
 
Zurück
Oben Unten