Klimawandel...!?

Lanz_4016

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22 Januar 2009
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Hallo zusammen,

ich war bisher was das Thema betrifft, eigentlich recht skeptisch u. konservativ unterwegs -> nach dem Motto: alles nicht so schlimm, künstlich von den Medien u. Politik aufgebauscht, warme Tage gab es schon immer, Früher auch u. genauso, etc...

Aber nach diesem Frühjahr/Sommer mit den (dauerhaft) hohen Temperaturen u. gegen Null tendierenden Niederschlägen bis jetzt in den Herbst hinein, bin ich so langsam doch der Meinung irgendetwas ist da Oben nicht ganz in Ordnung...!?

Ein nettes Beispiel aus diesem Jahr:  Ein Kumpel hatte am 19.04. Geburtstag u. wir saßen bei 27 Grad schon draußen auf der Terrasse am Grill u. unkten noch rum, wenn es jetzt schon so warm ist, dann wird der Sommer bestimmt ganz besch.....usw. usw....

Nun ja..., jetzt ist ein halbes Jahr um, wir haben immer noch 27 Grad (und darüber!), heute ist wieder Geburtstag (ein anderer...) u. wir werden wohl wieder draußen mit Grill auf der Terrasse sitzen. Schon komisch, denn früher saßen wir bei diesem Kollegen zu seinem Geburtstag, meistens bei 4, 5 Grad, Sturm u. Graupelschauer in der warmen Stube...

Gruß ;-))

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Moin.

Dafür hatten wir letztes Jahr genug Niederschläge. Und wer weiß ob das Wetter nicht sowieso anders geworden wäre.

Zum Glück können wir das Wetter nicht beeinflussen, da gäbe es Kriege drum.....

Gruß Jürgen
 
Klimawandel ist, unter anderen, ein wirklich ein dankbares Thema. Das " böse " Auto und natürlich vor allem anderen der LKW sind die Hauptschuldigen an dem viel beschworenen Klimawandel. Wenn wir die nicht hätten, wer wäre dann der Schuldige?

Nur so zum Nachdenken:

Warme Sommer wie die in den Jahren 1905, 1911, 1917, 1947, 1959, 1975, 1982, 1983 und 1992 werden immer wieder von kalten abgelöst. Hierzu gehören die Jahre 1909, 1913, 1916, 1918, 1919, 1923, 1956, 1962, 1965, 1978, 1985 und 1987. Eine Auffälligkeit in den Reihenfolgen ist nicht zu finden.

Übrigens liegen die besonders heftigen Abweichungen von einem "durchschnittlichen" Sommer in Europa meist schon etwas länger zurück: Schon im Jahr 79 nach Christus herrschte in Italien extreme Hitze, die lange Trockenheit brachte. Im Jahre 886 war der Sommer dagegen so verregnet, daß der Rhein alle Länder verwüstete, die von der Quelle bis zur Mündung an seinen Ufern lagen. Die Anwohner anderer europäischer Flüße mußten mit ähnlichen Problemen kämpfen.
Das gegenteilige Extrem - einmal durch das Flußbett des Rheins zu waten und dabei höchstens feuchte Knöchel zu bekommen - liegt inzwischen 612 Jahre zurück.
Im Jahr 1295 änderte der Rhein nach einer Überschwemmung am 4. August seinen Lauf: Breisach riß vom Elsaß ab und verband sich mit dem Breisgau. Doch knapp 200 Jahre später, im Jahr 1480, kehrte der Rhein durch weitere Überschwemmungen wieder in sein altes Bett zurück.

Aufgrund der wahnsinnige Hitze wurde der Sommer 1387 "der heiße Sommer" genannt. Auch 1473 gab es viermonatige Dürren während sehr warmer Tage. Als Folge der Hitze konnten die Menschen zu Fuß durch die Donau laufen, es stellte sich eine doppelte Blüte und eine zweite Kirschreife ein. Zudem waren die Weine dieses Jahres so schwer, daß sie unverdünnt kaum zu ertragen waren.

Gruss Klaus

Da fällt mir noch was ein:

Wo ist das Ozonloch geblieben? Hat es einer gestopft? Kein Politiker, keine Medien verschwenden zu diesem Thema auch nur noch ein Wort.
 
Der cleverste Präsident, den die USA jemals hervorgebracht haben, behauptet doch das wären Fakes, die nur von einer dummen Pressemafia aufgebauscht würden. Armes Amerika. Gruß Dieter.
 
Nun gibt es wie immer zwei Möglichkeiten:

Dieter hat den absolut korrekten Text von Klaus nicht verstanden,

oder er glaubt tatsächlich an Pressemiteilungen über "Waldsterben", "Ozonlöcher", "ganz böse Dieselabgase" (bei denen es ursprünglich, Euro 2,3,4 um Feinstaub, nun um Stickoxide) ging/geht.

Natürlich aber nur in Deutschland bzw. deutschen Herstellern!

Jemand schon mal was von "Abgasbetrügereien" bei Ford, Opel, PSA, Chrysler usw. gehört?

Im Chrysler Jeep/ Cherokee z.B. sind die V6/8 Zylinder Motoren von Daimler verbaut.

Deutsche Dieselmotoren sind die besten der Welt! Unsere französischen Nachbarn (auch in der Familie) z.B. freuen sich riesig über billige, hochwertige deutsche Autos,

die aus Angst vor Fahrverboten in D angeboten werden.

Kopfschüttelnde Grüße

+Matthe+
 
Übrigens zum Thema Feinstaub noch folgender Beitrag:

Ein großer Teil der gemessenen Feinstaub-Immissionen ist im übrigen natürlich verursacht und durch den Tagesgang der Sonne geprägt, so lassen sich bis zu 40 Mikrogramm Feinstaub ( 50 Mikrogramm ist der Grenzwert ), direkt auf die Sonneneinwirkung zurückführen, lediglich fünf bis acht Mikrogramm sind durch den Autoverkehr bedingt. Zwei bis vier Mikrogramm kommen aus den Abgasen, Autos wirbeln, unabhängig ob mit Diesel oder Benzin angetrieben, ja auch selbst Feinstaub (Reifenabrieb) auf. Die Abgasbelastung ist also minimal gegenüber der natürlichen Belastung. In Inversionswetterlagen können die Feinstaubwerte auf 100 bis 150 Mikrogramm pro Kubikmeter steigen, eine komplette Verkehrssperrung bringt dann vielleicht zehn Mikrogramm weniger. (Quellen: Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI in Dresden).

Und zu den Stickoxiden ist es auch interessant zu wissen das der Grenzwert am Arbeitsplatz 950 Mikrogramm nicht überschreiten darf, allerdings 8 Stunden am Tag und das bei eiiner 40 Stundenwoche. Ist gesetzlich so geregelt.

So ist es eigentlich schwer nachvollziehbar wie man einen Jahresdurchschnittsgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40µg/m³ im Straßenverkehr als Grenzwert festgelegt,

Es ist mir gänzlich unverständlich wie man sich als eigentlich mündiger Bürger so einen [BAD]igen Scheiß auifdrücken läßt. In Italien und Frankreich, die zwei Länder nur als Beispiel, wäre bei solchen Gängelungen seitens der Politik minimum eine Woche Generalstreik angesagt.

Das ist meine persönliche Meinung zu dem Thema und darf selbstverständlich kommentiert und auch kritisiert werden.

Gruss Klaus
 
...nun gut, dass sind schon mal einige Statements mit einem vielfältigen Meinungssprektrum, an dem bei jedem Kommentar etwas wahres dran ist.  Sehr interessant!

 Nun bin ich ja schon etwas Älter u. in meiner über 50 Jährigen "Laufbahn" darf ich schon mal folgende Auffälligkeit der letzten Jahren gegenüber meinen Kindeszeiten konstatieren, die wie folgt lauten:

Diese Extremperioden mit wochenlanger Dauerhitze, staubtrockene Dürre, oder extreme Nässe, hat es so in dieser Massivität früher nicht gegegeben, da bin ich mir 100%ig sicher!

Und eines fällt immer häufiger aus: Extreme Kälte u. Schneefälle -> wochenlang! Woran das wohl liegt...

Gruß

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Moin.

Natürlich am Klimawandel. Aber warum haben wir den? Vielleicht haben wir den verursacht, vielleicht aber auch nicht.

Das menschliche Gehirn neigt auch dazu einem einen Streich zu spielen. Man merkt sich lieber die Dinge die man als angenehm empfand.

Ob der Klimawandel nun gut oder schlecht ist, darüber können wir ewig diskutieren, das gibt kein Ergebnis. Wie sieht es denn eigentlich in anderen Ländern aus, gibt ja nicht nur uns. Merken die Isländer schon was? Oder die Chilenen? Die müssen ja auch alle auf dieser Erde leben.

Gruß Jürgen
 
Klimawandel gibt es schon seit die Erde besteht.

In der Neuzeit auch natürlich vom Mensch bestimmt. Flüsse werden gestaut, Regenwälder u Topenwälder abgeholzt, Kraftwerke , der Autoverkehr,

die ganze Schifffahrt , Militärbewegungen , Flugverkehr u. vieles mehr.  Verbunden auch mit wachsendem Wohlstand.

In Südafrika sah ich wie ganze Waldstücke von armen Menschen abgeholzt wurden nur um ein Feuer machen zu können oder das Holz gegen

etwas anderes einzutauschen. Erzähl den Leuten mal was von Schonung, wenn man ums nackte Überleben kämpft. Und so ist das in vielen Ländern.

Die Entwicklungsländer wollen jetzt auch alle autofahren oder wollen wir es denen verbieten?

In vielen Ländern herrscht Krieg, wer mißt dort die Emmission an den Panzern?

Bei den riesigen Bränden die überall in der Welt stattfinden, wer mißt dort den cO2 Ausstoß?

Verträge unterschreiben alle, nur wenn es mit Rückschritt,Kosten oder Einschränkungen  verbunden ist,dann ist der Vertrag nicht mal sein Papier mehr wert

Ich bin der Meinung man muß sich auf die jeweilige Situation so gut es geht einstellen, denn ändern können wir alleine garnichts auch wenn das einige bei uns glauben.

                                            Gruß  Harry
 
Na ist es denn die Möglichkeit :-)

Kaum gehört Opel nicht mehr zu General Motors, sind die nun auch dran:

www.t-online.de/auto/recht-und-verkehr/id_84617248/100-000-betroffene-fahrzeuge-opel-steht-diesel-rueckruf-bevor.html

Diese bösen Franzosen. Dabei liegen die "Manipulationen" schon Jahre zurück!!??

Kommt mir irgendwie bekannt vor.

Glyphosat ist ja auch erst seit der Übernahme von Montsanto durch Bayer "offenkundig" krebserregend.

"Ein Schelm, wer böses dabei denkt".

Gruß +Matthes+
 
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