Kratzen in der Achse D217 FArmall

Landbube

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3 Dezember 2018
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Das Problem ensteht bei meinem kleinen im 4+5+6 Gang.Eigentlich meist im 5+6 Gang.Bei hoher Geschwindigkeit ensteht ein ziemlich hohes Rauschen und knarren hinten in den Achsen.Nach langer fahrt tropft Öl aus den Achstrichtern.So das die ganze Felge verschmiert ist.Die Differenzial Speere kann ich auch nicht einlegen.Was kann das eventuell sein?Spiel ist in beiden Reifen drinnen.Wie sollte ich am besten vorgehen?Schlepper nicht mehr bewegen?Schlepper in die Werkstatt bringen,oder selber versuchen den fehler zu finden(ohne das ich ein KFZ Schrauber bin)?Oder direkt eine neue Achse besorgen?

Oberbergisches Blut,ist Stark.
 
Hallo Karsten,

dass hört sich nach einem Lagerschaden der Achslagerung an.

Ich würde den Schlepper nicht mehr bewegen, um den Schaden nicht noch zu vergrößern.

Mit Hilfe der Suchfunktion findest Du hier im Forum Beiträge zu diesem Thema.

Solltest Du jemanden mit Schraubererfahrung kennen, der bereit ist Dir zu helfen, ist das meiner Meinung nach in Eigenleistung zu reparieren.

Umbedingt empfehle ich Dir ein Reparaturhandbuch / Werkstatthandbuch für Deinen Schlepper.

Ich kann Dir leider nicht bei Detailfragen helfen, da ich keine Erfahrung mit D Serie Schleppern habe.

Ich habe eine Reparatur der Hinterachse an meinem 644 durchgeführt und darüber eine kleine Anleitung unter der Rubrik Reparaturanleitungen hier im Forum eingestellt.

Allerdings ist mein 644 anders aufgebaut als dein D 217.

Gutes gelingen wünsche ich dir.

Gruß Martin
 
Das Original Handbuch habe ich und eigentlich auch die Leute.Die lassen mich aber meist zu 98% Sitzen.Ich denke ich werde ihn malk mit dem Frontlader versuchen hoch zu bocken.Bei einer Gweicht von  1200 KG und einer Max Kraft von 800 Kg wird es etwas schwierieg.Aber mal sehen.Hab zwar noch ne Stockseilwinde vom WWk2 mit 1,2 T Kraft.Aber ich wüsste nicht wo ich die sicher anbringen kann.

Oberbergisches Blut,ist Stark.
 
Hallo Karsten, bei den 2-Zylindern der D-Linie konnten die Bremsbiegefedern brechen, was schon mal ab und zu auftrat und in der Hinterachse für seltsame Geräusche sorgte. Dazu müssen die Halbachsen und die Bremstrommeln links und rechts ab, dann kannst Du das alles kontrollieren.

Guten Rutsch ins neue Jahr, Dieter, "Linksdreher".eup-1136549304-d863ecbc989d2bd49f8fb160b003df73-1546093378_big.webp
 
Heute noch mal Achtrichter Öl gewechselt.Spähne im Öl ist deutlich zu sehen und zu fühlen.Also muss ich wohl alles mal ab und Ausbauen.Damit kann ich definitiv nicht die 240 km nach Kröv fahren.

Oberbergisches Blut,ist Stark.
 
Hallo Karsten,

gebe mal über Suchen Hinterachse abdichten ein, dann findest Du eine Anleitung zum 439. Da kannst Du schon mal in etwa sehen, was auf Dich zu kommt.

Gruß Martin
 
Moin Karsten, da Du ja das Werkstatthandbuch hast, kannst Du dort ab Seite 160  Schritt für Schritt nachlesen was zu tun ist.

Du erwänhnst das Du eine Stockseilwinde hast. Was muss ich mir darunter vorstellen.

Entweder Stockwinde oder Seilwinde.

Ich kenne eine Stockwinde,damit kann man unter Zuhilfenahme eines Gummistückchen in die Felge des Hinterrades stoßen und den Schlepper auf einer Seite anheben und mit Holzklötzen oder Dreiböcken unterstützen. Dann auf der anderen Seite das  gleiche.

Räder ab und weiter gehts.

Bei einer Seilwinde musst Du in der Betondecke über dem Traktor oder einen tragfähigen Balken über dem Taktor eine Befestigungsmöglichkeit suchen.

Dann mit Gurten den Taktor anheben ( vorher Radmuttern lösen) und abstützen.

Alles weitere ist im WHB beschrieben.

Viel Erfolg ,frohes gesundes Neues Jahr vom Emslandschrauber Franzn
 
Emslandschrauber  Es ist ne Stockwinde.SOrry ich kenne es nur unter dem anderen Namen.Ich werde es so versuchen wie du es Beschrieben hast.Danke für deine Antwort.Auch dir und den anderen ein frohes Neues Jahr.

Oberbergisches Blut,ist Stark.
 
Emslandschrauber   Ich habe mal geschaut.Da ich Radgewichte drauf habe kann ich die Stockwinde etwas drunter klemmen.Somit bekomme ich ihn hoch.

Oberbergisches Blut,ist Stark.
 
Hallo Landbube, bitte darauf achten das der Schlepper vorne gegen wegrollen durch Keile oder Klötze  gesichert ist.

Frohes Schaffen vom Emslandschrauber Franz
 
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