Kurbelwellenschaden???

Alex353

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35649 Oberweidbach
Hallo IHC Gemeinde,

in letzter Zeit fällt mir beim Bergauffahren auf, das es vom Motor her klackert. Wenn ich die Zapfwellenkupplung betätige, dann ist das Geräusch weg.

Wenn ich die Fahrkupplung betätige, dann ändert sich nix. Beim Geradeausfahren ist alles wieder ruhig. Habe mal vorsorglich das axiale Speil der KW gemessen, 0,4mm, also 0,1mm mehr als im WHB max. zulässig.

Was meint ihr, ist die KW-Lagerung hinüber? Das fehlt mir noch zu meinem Glück, vor allem, woher kommt sowas auf einmal?

Über Hilfe und Tipps wäre ich dankbar.

Gruß Alex

IF IT AIN´T RED, LEAVE IT IN THE SHED
 
Sorry, habe vergessen zu erwähnen um welchen Schlepper es sich handelt.

Es geht um den 624 Allrad, Bj. 71/72 ohne Agriomatik.

Vielleicht kann mir trotzdem jemand sagen ob ich richtig liege.

Gruß Alex

IF IT AIN´T RED, LEAVE IT IN THE SHED
 
Schonmal an den Balancer gedacht ? Der ist bei meinem 644 sehr wahrscheinlich hinüber und von der Beschreibung kommt et deiner ziemlich nah.
 
Hallo IHC-654S,

danke für deine Antwort. An den Balancer habe ich schon gedacht, nur warum ist dann Ruhe wenn ich die Zapfwellenkupplung betätige?

Ob der Balancer 0,1mm weiter vorne oder hinten läuft ist doch eigentlich egal. Was ich mir vorstellen könnte ist, daß die Kurbelwelle nach hinten rutscht und dadurch irgendwo anschlägt.

Die Frage ist eben, wo kann die so anschlagen das es solche Klacker-Geräusche macht? Ich glaube ich mach mal ein Video am WE.

Gruß Alex

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Hallo Alex,

habe die gleiche Symptomatik seit längerem bei meinem 633 S, Bj. 84 mit 4.500 BStd. Unter Belastung (z.B. Bergauffahrt) lautes Klackern vom Motor (oder Kupplung/Getriebeeingang?). Bei Betätigung der Zapfwellenkupplung verschwindet das Klackern sofort.

Interessiert mich brennend, ob sich hier ein kapitaler Motor-, Kupplungs- oder Getriebeschaden anbahnt.

Hat hier schon jemand Erfahrungen mit diesen Syptomen gesammelt?

Grüße Volko
 
Hallo,

hatte das Geräusch beim 633 auch. Beim Betätigen der ZW Kupplung war es weg. Habe damals eine neue Kupplung incl Ausrücklager eingebaut. Die alte Kupplung war verschlissen.

Seit dem ist das Geräusch verschwunden.

Das Geräusch kam zweifellos aus der Kupplunhsglocke.

Holger
 
Moin,

der Balancer evtl. deshalb, da du beim Einlegen der Zapfwelle mehr Schwungmasse direkt mit dem Motor verbindest und dadurch das Klackern sich aufhebt - das wäre jetzt meine Theorie...

Gruss Micha
 
Ich probiers später ma bei meinem aus dann kann ich et da sagen ob et dann bei mir uch verschwindet oder net
 
Vielen Dank für eure Antworten.

@ Holger: Interessant mit der Kupplung. Jedoch habe ich die ja (wie in meinem Beitrag "mein neuer...") vor ca. 2 Jahren erneuert.

Dachte auch erst das der Abstand zwischen Ausrücklager und Ausrückgabel zu gering ist, obwohl ich den laut WHB eingestellt habe.

Ich habe den Schlepper am Berg mal stehen und laufen lassen und seitlich in eine Bohrung am Kupplungsgehäuse hineingeschaut,

jedoch war zwischen dem Ausrücklager und der Ausrückgabel noch genug Platz, also kann da schonmal nix klackern.

Das ist alles ganz schön strange. Aber gut zu wissen, daß auch andere dieses Problem haben. Fahrt ihr einfach so weiter oder was habt ihr vor?

Gruß Alex

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Also ich lass meinen stehn bis der Balancer getauscht ist. Bin gestern aber nicht mehr dazu gekommen, danach zu schauen obs bei meinem weg ist wenn ich die Zapfwellenkupplung ziehe.
 
Hallo Alex,

das ist bei meinem 523 auch, allerdings auch im waagerechten Zustand, sobald die ZW-Kupplung betätigt wird ist es weg.

Ich könnte mir gut vorstellen das es aus vorderen Getriebebereich kommt.

Sobald ein Zapfwellengerät angeschlossen ist hört man das klackern auch nicht mehr. auch während der Fahrt ist es nicht mehr richtig zu hören.

Übrigens hatte mein JD 2120 das gleiche hier waren Kupplung und Drucklager auch schon neu .

Bei beiden Schleppern wird das Geräusch intensiver wenn das Getriebeöl richtig warm wird. (Im Winter wenn das Öl zäh ist kann man kaum etwas hören.) 

Gestört hat es dem JD2120 nicht, auch nach 700 Stunden war das Klackern gleich geblieben

und erfreut sich immer noch bester Gesundheit.

Grüße Fred
 
Moin,

das hat mit dem Motor nichts zu tun.

Im Bereich des Getriebeeingang ist ein Lager Kaputt. Entweder das Kugelleager auf dem Getriebeeingang oder das Nadellager vorn im Gehäuse wo die Welle nach hinten geht.

Öl runter, vorderen seitlichen Deckel ab und da mal drehen usw. Sonst trennen und Getrieeingang raus.

Frank
 
Hallo Frank,

danke für deine Antwort. Werde das mal checken. Beim Kupplungstausch hatte ich das Nadellager und das hintere Lager der Hohlwelle

neu gemacht. Aber vielleicht hat es ja jetzt ein anderes Lager genommen.

Meinst du den Deckel wo der Mähwerksantrieb angeflanscht wird?

Gruß Alex

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Innen im Getriebe, direkt am Mähwerksdeckel geht die Welle für den Zapfwellenantrieb vorbei, auf der das Antriebszahnrad sitzt, das permanent angetrieben wird. Das Zahnrad, womit auch der Mähantrieb, falls vorhanden, mit angetrieben wird. Diese Welle ist in der vorderen Getriebewand, die an den Kupplungsbereich angrenzt, mittels eines Nadellagers gelagert. Dieses Nadellager wiederum sitzt in einer Art Blechtopf, der in eben diese Gehäusewand eingepresst ist, also nur durch Reibung Halt findet.

Bei einem 824 hab ich gesehn, das dieser Blechtopf, in Richtung Kupplung gewandert war und kurz davor war rauszufallen. Dadurch war natürlich die Welle nicht mehr geführt und drehte sich nicht mehr im Nadellager sondern in der Gehäusebohrung, was zur Folge hatte, das die Welle ein klein wenig Radialspiel hatte, die Zahnräder aber noch in Eingriff standen und die Welle somit noch mit angetrieben wurde. Die sich bewegende Welle und die "schlampig" in Eingriff stehenden Zahnräder ergaben dann so ein Geräusch, wie du es beschrieben hast. Die Welle dreht sich immer mit, ausser man zieht die Zapfwellenkupplung, den die Zapfwelle selber wird weiter hinten geschaltet.

Es gibt 2 Möglichkeiten, dies zu testen. Entweder Tank ab, Deckel vom Kupplungsgehäuse weg, und in den Kupplungsraum schaun, ob da im vorderen unteren Bereich, in Fahrtrichtung links, was rausschaut, oder Getriebeöl ablassen, Mähwerksdeckel abnehmen und schaun, ob die Welle fest ist oder sich von Hand, sprich seitlich bewegen lässt.

Hier sieht man die Lagerhülse, (Blechtopf), wie sie aus den Gehäuse heraussteht. Die Schmutzablagerung verrät, das dies schon länger so gwesen sein muss.

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Hier ist das ganze gereinigt und wieder eingeschlagen.

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Gruß Schorsch
 
Hallo Leute,

vielen Dank für eure Antworten. Das hat mir sehr geholfen. So langsam wird ein Schuh draus.Mir ist auch schon seit längerem aufgefallen, das der Zapfwellenhebel in der ersten Raststellung nur ein reibendes Geräusch von Zahnrädern zu hören ist. In der zweiten Stellung ist alles normal. Denke ich werde das mal öffnen. Werde euch berichten.

Gruß Alex

IF IT AIN´T RED, LEAVE IT IN THE SHED
 
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