Also der Hauptvorteil eines 2 K Lackes ist und bleibt die variable Aushärte Geschwindigkeit die relativ unabhängig von den äußeren Umgebungsbedingungen ist.
Für 2 K Lack gibt es meisten unterschiedliche Härter, meisten normal, schnell und sehr schnell.
Je nachdem welchen Härter man verwendet „trocknet“ der Lack halt schneller oder langsamer
Je schneller man das System einstellt, je schwieriger wird es Läufer zu erzeugen bzw. je schneller kann man das lackierte Bauteil wieder „händeln“. Der Nachteil ist das man zusätzlich zum Lack und der Verdünnung noch eine weiter Komponente den passenden Härter benötigt. Außerdem kann man die Aushärte Geschwindigkeit nicht unendlich schnell machen, der Lack muss noch die Zeit haben zu vernetzen
Bei einem 1 K Lack muss das Lösungsmittel zum aushärten des Lackes„abdampfen“ das ist stark abhängig von der Umgebungstemperatur.
Sprich als Beispiel im Sommer bei 25 Grad Umgebungstemperatur sind diese Lacke sehr viel schneller „trocken“ als im Winter bei 10 Grad.
Mann kann diesen Nachteil damit umgehen das man die Bauteile die lackiert werden soll vor dem Auftrag des Lackes temperiert.
Früher, gab es Systeme da wurde der 1 K Lack in der Pistole auf ca. 60 Grad aufgeheizt und dann versprüht, dass System war extrem schnell und es war extrem schwierig damit „Läufer“ im Lack zu erzeugen. Das gibt es aber schon lange nicht mehr. Der Nachteil an heutigen 1 K Systemen ist das die bei geringen Umgebungstemperaturen recht lange brauchen um auszuhärten, der Vorteil das man außer dem Lack nur noch die Verdünnung braucht
@Bonker Hansen: Wenn Du offensichtlich keine Erfahrungen mit Lacken und Lackierungen hast dann hör doch auf hier Ratschläge zu verteilen die Du nicht begründen kannst, das macht nämlich überhaupt keinen Sinn außer dem das Du einen sinnlosen Beitrag geschrieben hast