Ladeboden was nehmen?

Lef.

Bekanntes Mitglied
Registr.
9 Dezember 2007
Beiträge
3.128
Ort
21224 Rosengarten/Nenndorf
Hallo zusammen, ich baue wir gerade einen alten Bauwagen zu einem Pritschenanhänger um.
Für den Boden hatte ich Siebdruckplatte gedacht. In 12mm-Dicke kosten bei OBI mehr als 40,-Euro/m². Die Plattengröße hatten die auch nicht verfügbar.

Es muß doch eine günstigere, haltbare Alternative geben.
Habt ihr Ideeen?

Gruß
Jörg

normal_684614.webp
 
was willst du denn mit dem pritschenanhänger machen?
fahrzeugtransport?holztransport?

ich denke stahlblech als boden wird noch teurer wie 40€/m³ für siebdruckplatten

aber villeicht gehen ja auch holzbohlen(eiche oder sowas?)oder hartholz auf jedenfall

mfg Christian
 
Wir haben ein Tieflader gebaut, und die Bohlen eines Holzilos genommen, die sind Dick und halten (fast) ewig...
 
ich habe glaube ich damals für mein 24mm bretter geholt und halten wunderbar
 
Danke für die Antworten, ich werde wohl auch die Bretterversion wählen.
Ich habe auch an Alu gedacht (da komm ich gut ran) da erwarte ich aber zuviel Beulen.
Stahlblech ist mir zu schwer. Der Anhänger ist ungebremst und mit meinem D439 wollte ich nicht mehr als 2to anhängen. Jetzt hat der Anhänger ein Gewicht von ca 200kg, jedes kg geht zu Lasten der Nutzlast.

Einen konkreten Verwendungszweck hat der Anhänger nicht.
Wenn ich den alle 14Tage mal belade, wird das schon sehr häufig sein.
Ich meinte nur, zu einem Trecker gehört ein Anhänger, also hab ich ihn in Angriff genommen.
Für mich Büromenschen ist das ein schöner Ausgleich, und macht Spaß.

Gruß
Jörg
 
Hallo,

also für meinen 5,7 t Kipper habe ich immer 21mm Nut- und Feder-Bretter genommen, die halten bei unserem Gebrauch mit Schotter, Steinen, Bauschutt, Schrott, Mist Wurzeln.... also aller unschöner Ladung so 15 Jahre und haben für mich mehrere Vorteile:

1. Sie sind leichter als Platten
2. Sie sind auswechselbar
3. Sie sind dicht, im Gegensatz zu Bohlen
4. Ganz entscheidend heute in Zeiten von Ladungssicherung, sie sind nicht so glatt, die Ladung rutscht nicht so
5. Sie sind auch mal einzeln auswechselbar und beulen nicht

Im Vergleich zum Eisenboden haben sie noch den großen Vorteil, dass sie weder rosten noch im Winter Ladung an der Ladefläche festfriert (habe ich beides schon erlebt, ist sehr unschön und arbeitsintensiv)

Zu dem Umbau würde mich interessieren, was du denn damit transportieren möchtest. Wenn ich den Bauwagen umbauen sollte, würde ich, glaube ich, die Deichsel nach vorne verstärken, denn der Aufbau des Bauwagens war fast zentral über der Achse montiert, aber für ungleiche Beladung wäre mir der Unterbau etwas zu schwach. Nur mal so als Anregung, weil es jetzt leichter geht, als später mit Aufbau, wenn der Rahmen dann evtl schon nen Schlag weg hat

Hofffe geholfen zu haben

Karsten
 
Karsten,
danke für deine Anregungen, ich habe so gerechnet: die Achse hat ein Typenschild mit 1,5to, die Öse hat gemäß DIN 1to Stützlast.
Da die Deichsel in Relation zur Ladefläche recht lang ist, wird die Gesamtkonstruktion 2to in Summe halten.
Natürlich hole ich mir vor der Fertigstellung Rat, und schließlich eine ABE.
Wegen einer ggf. notwendigen zusätzlichen Verstrebung, riskiere ich keinen Versicherungsverlust im Schadensfall.

Welches Holz nehmt ihr für die Bohlen? Ich hatte an Lärche gedacht.

Gruß
Jörg
 
Moin Jörg,

Lärche ist genau die richtige Wahl aus meiner Sicht. Gut zu verarbeiten und witterungsresitent. Alternativ könntest du auch Douglasie nehmen, wenn du sie bekommen kannst. Hat in etwa die gleichen Eigenschaften wie Lärche.

Eiche wäre auch gut, aber Erstens zu teuer und Zweitens, für einen Ladeboden eigentlich zu schade.

Also Lärche ist absolut das richtige.

Gruß
Martin
 
vorsicht ein kollege hat sich auch ein anhänger gebaut und als boden hat er dicke nut und feder bretter genommen und der boden geht ständig in die höhe durch feuchtigkeit.Ich würde ein material nehmen das nicht so die feuchtigkeit aufnimmt.mfg
 
man muß natürlich gut schutzlasur nehmen! muß bei meine auch wieder rann wird zeit!
 
Hallo, nochmals Dank.
Wenn Holz besonders hart in der Oberfläche werden soll, nehme ich immer Bootslack mit Verdünner im Verhältnis 1:10. (wirklich so dünn)
Das lackiere ich dann in mehreren Durchgängen über 1-2Wochen. Wenn diese Mischung nicht mehr einzieht, reicht der Auftrag.
Danach ist das Holz super durchtränkt und knochenhart. Damit sollte dann auch das Problem der Quellung behoben sein.
Der Bootslack schützt allerdings nicht vor UV-Strahlen, das Holz wird also mit der Zeit grau.
Ich werde wohl die Lärchen-Nut-und Federvariante wählen.
Letzte Frage: verschraubt ihr jedes Brett, oder alle 2,3 Bretter?

Gruß
Jörg
 
beim boden habe ich pro seite 2 8 mm maschienenkopf wenn die so heißen genohmen
 
Zurück
Oben Unten